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Südafrika erleben (N005)
Kombinierbar
CHF 3.140 p.Pers. im DZ zzgl. Flug

Südafrika erleben (N005)

Geführte Rundreise

  • 19 Tage
  • StandardhotelsStandardhotels
  • max. 12
  • en Reiseleitung
  • Level
  • Pirschfahrten im Krüger, Hluhluwe-Imfolozi & im Addo Elephant Nationalpark
  • Panorama Route
  • Bootsfahrt in St. Lucia
  • Nelson Mandela Capture Site & Howick Falls
  • Wanderungen im Ukhahlamba Drakensberg Park & im Tsitsikamma-Nationalpark
  • Aufenthalte in Eswatini und Lesotho
  • Valley of Desolation
  • Cango Caves
  • Pinguin-Kolonie am Stony Point
Johannesburg Hazyview Kruger-Natio... Ehlanzeni

Erleben Sie auf dieser 19-tägigen Rundreise die faszinierende Vielfalt Südafrikas und des Königreichs Lesotho. Von den pulsierenden Straßen Johannesburgs über die tierreichen Nationalparks des Nordostens, die spektakulären Drakensberge und die weiten Landschaften der Karoo bis hin zur berühmten Garden Route und Kapstadt erwartet Sie eine außergewöhnliche Entdeckungsreise durch einige der schönsten Regionen des südlichen Afrikas. Freuen Sie sich auf unvergessliche Safari-Erlebnisse im Krüger-Nationalpark, im Hluhluwe-Imfolozi-Park und im Addo Elephant Nationalpark, wo Sie mit etwas Glück die berühmten Big Five beobachten können. Darüber hinaus erleben Sie die kulturelle Vielfalt Eswatinis und Lesothos, wandern durch beeindruckende Berglandschaften, erkunden die Küstenregionen entlang der Garden Route und besuchen bedeutende Naturwunder wie die Cango Caves, den Tsitsikamma-Nationalpark und Cape Agulhas, den südlichsten Punkt Afrikas. Diese abwechslungsreiche Abenteuerreise verbindet beeindruckende Tierbeobachtungen, spektakuläre Landschaften, authentische Begegnungen und faszinierende Geschichte zu einem unvergesslichen Afrika-Erlebnis.

Ihre Reise im Detail

19 Tage Geführte Rundreise



Tag 1
Johannesburg, Hazyview

Johannesburg - Krüger-Nationalpark (380 km / A)

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Johannesburg - Krüger-Nationalpark (380 km / A)

Wir empfehlen Ihnen die Anreise nach Johannesburg spätestens am Vortag. Der Transfer vom Flughafen zum Hotel ist in Eigenregie durchzuführen oder kann über uns vorreserviert werden.

beginnt die Reise in östlicher Richtung durch die weiten Landschaften der Provinz Mpumalanga. Vorbei an den traditionellen Bergbau- und Industrieregionen führt die Route durch abwechslungsreiche Szenerien und eröffnet erste Eindrücke der faszinierenden Natur Südafrikas.

Südafrika_Krüger Nationalpark_Regenbogen

Auf dem Weg folgen Sie historischen Handelsrouten, die einst das Inland mit dem fruchtbaren Lowveld verbanden. Schritt für Schritt verändert sich die Landschaft, während Sie sich dem berühmten Krüger-Nationalpark nähern. Freuen Sie sich auf eine abwechslungsreiche Fahrt und spannende Einblicke in eine Region, die seit Jahrhunderten ein wichtiger Knotenpunkt für Handel, Kultur und Reisen ist.

Nomad Safaris_Südafrika_Umbhaba Eco Lodg

Übernachtung in der Greater Kruger-Region

Umbhaba ODER Nkambeni Reserve ODER Hotel Numbi ODER Timbavati Safari Lodge ODER Sanbonani Hotel Resort o.ä.

Beispielhotel: Nur wenige Kilometer von Hazyview und dem Phabeni Gate entfernt, erwartet Sie die Umbhaba Eco Lodge inmitten ruhiger Seen und ursprünglicher Buschlandschaft. Geniessen Sie den Blick über das Sabie Valley, beobachten Sie Nyala-Antilopen und erleben Sie unvergessliche Sonnenuntergänge. Die Lodge verbindet Komfort und Nachhaltigkeit mit afrikanischem Flair: stilvolle Zimmer mit Balkon, Pool, Restaurant mit Panoramablick und moderne Annehmlichkeiten wie WLAN und Klimaanlage. Ein idealer Ausgangspunkt für Safaris und Naturerlebnisse im Herzen des Lowveld.

Tag 2
Kruger-Nationalpark

Krüger-Nationalpark (FA)

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Krüger-Nationalpark (FA)

Heute erwartet Sie ein ganz besonderes Highlight Ihrer Reise. In den frühen Morgenstunden brechen Sie zu einem ganztägigen Safari-Abenteuer im berühmten Krüger-Nationalpark auf. An Bord eines offenen Geländefahrzeugs erkunden Sie eines der artenreichsten Schutzgebiete Afrikas und sind dabei den Tieren besonders nah. Mit etwas Glück entdecken Sie Elefanten, Löwen, Büffel, Leoparden und Nashörner, die sogenannten „Big Five“, aber auch zahlreiche weitere Wildtiere, die in dieser beeindruckenden Naturlandschaft beheimatet sind. Der Krüger-Nationalpark zählt zu den bedeutendsten Nationalparks des Kontinents und beherbergt eine aussergewöhnliche Vielfalt an Pflanzen- und Tierarten. Während Ihrer Pirschfahrt durch Buschland, Savannen und Flusslandschaften eröffnet sich Ihnen immer wieder die Gelegenheit für unvergessliche Tierbeobachtungen und eindrucksvolle Fotomotive. Freuen Sie sich auf einen erlebnisreichen Tag mitten in der faszinierenden Wildnis Südafrikas.

Übernachtung im gleichen Hotel wie am Vortag.

Tag 3
Ehlanzeni

Panorama Route (200 km / FA)

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Panorama Route (200 km / FA)

Wer am geführten Morgen-Spaziergang teilnehmen möchte (optional), startet bereits in den frühen Morgenstunden in den Tag. Für alle anderen beginnt der Ausflug etwas entspannter im Anschluss. Sie fahren zur berühmten Panorama Route, die entlang der beeindruckenden Steilkante des Drakensberg-Hochlands verläuft und spektakuläre Ausblicke auf das darunterliegende Lowveld bietet. Freuen Sie sich auf einen Tag voller faszinierender Naturschönheiten. Zu den Höhepunkten zählen die aussergewöhnlichen Bourke’s Luck Potholes, deren rund geschliffene Felsformationen über Jahrtausende durch die Kraft des Wassers entstanden sind. Ebenfalls auf dem Programm stehen die markanten Three Rondavels, die eindrucksvoll über dem Blyde River Canyon thronen, sowie God’s Window, einer der schönsten Aussichtspunkte Südafrikas mit weitem Blick über die Landschaften des Lowveld. Nach einem erlebnisreichen Tag mit zahlreichen Fotomöglichkeiten und unvergesslichen Panoramen kehren Sie am späten Nachmittag in Ihr Camp zurück.

Übernachtung im gleichen Hotel wie am Vortag.

Tag 4
Lobamba

Krüger-Nationalpark - Eswatini (245 km / FA)

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Krüger-Nationalpark - Eswatini (245 km / FA)

Mit einer Tasse Kaffee und den in Südafrika beliebten Rusks beginnt der Tag bereits am frühen Morgen. Anschliessend fahren Sie ein letztes Mal durch die beeindruckende Wildnis des Krüger-Nationalparks und nutzen die Fahrt nach Süden, um noch einmal Ausschau nach den zahlreichen Tierarten des Parks zu halten. Das Reisefahrzeug bietet dabei beste Voraussetzungen für weitere spannende Wildbeobachtungen. Nach Verlassen des Parks setzen Sie Ihre Reise in Richtung Eswatini fort. Schon bald überqueren Sie die Grenze in das kleine Königreich, das für seine landschaftliche Vielfalt und seine lebendige Kultur bekannt ist. Die Strecke führt durch grüne Berglandschaften, dichte Wälder und malerische Täler und vermittelt einen ersten Eindruck von der natürlichen Schönheit des Landes. Ihr Tagesziel ist das reizvolle Ezulwini Valley, das „Tal des Himmels“, südlich der Hauptstadt Mbabane. Eingebettet zwischen sanften Hügeln gilt die Region als kulturelles und landschaftliches Herz Eswatinis und bietet den idealen Rahmen für die kommenden Reiseerlebnisse.

Mantenga Lodge_Südafrika_Room Exterior

Übernachtung in Eswatini

Mlilwane Wildlife Sanctuary (Rest Camp) ODER Hlane Royal National Park (Ndlovu Camp) ODER Mbuluzi ODER Mantenga Lodge o.ä.

Beispielhotel: Eingebettet in die grüne Landschaft von Ezulwini Valley, bietet die Mantenga Lodge eine perfekte Mischung aus Komfort und Naturerlebnis. Die Lodge liegt in unmittelbarer Nähe zum Mantenga Naturreservat und dem berühmten Cultural Village, ideal für Naturliebhaber und Kulturerkundungen. Mit ihrem entspannten, einladenden Ambiente ist sie perfekt für Reisende, die Erholung suchen, aber dennoch zentral wohnen möchten. Ob als Zwischenstopp oder für einen längeren Aufenthalt – Mantenga Lodge ist der ideale Ort zum Abschalten und Geniessen.

Tag 5
Mbabane

Eswatini (FA)

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Eswatini (FA)

Heute haben Sie Gelegenheit, die Umgebung auf eigene Faust zu erkunden und erste Eindrücke von Kultur und Alltag des Landes zu gewinnen. Nutzen Sie den Tag, das kleine Königreich Eswatini näher kennenzulernen. Der Binnenstaat, der vollständig von Südafrika umschlossen wird, begeistert mit einer faszinierenden Mischung aus ursprünglicher Natur, gelebten Traditionen und herzlicher Gastfreundschaft. Vielleicht möchten Sie dabei auch einige Worte der Landessprache ausprobieren: Mit „Sawubona“ begrüsst man sich freundlich, während „Yebo“ so viel wie „Ja“ bedeutet. Freuen Sie sich auf einen entspannten Tag im malerischen Ezulwini Valley, das mit seinen grünen Hügeln, kleinen Märkten und kulturellen Sehenswürdigkeiten zu Erkundungen einlädt und Ihnen einen authentischen Einblick in das Leben in Eswatini bietet.

Übernachtung im gleichen Hotel wie am Vortag.

Tag 6
Santa Lucia

Eswatini - St. Lucia (325 km / FA)

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Eswatini - St. Lucia (325 km / FA)

Heute verabschieden Sie sich von Eswatini und kehren zurück nach Südafrika. Ihre Reise führt weiter in südlicher Richtung durch die geschichtsträchtigen Landschaften Zululands, einer Region, die eng mit der Kultur und Tradition des Zulu-Volkes verbunden ist. Unterwegs erleben Sie den Wandel der Landschaften, während Sie in das einstige Herrschaftsgebiet von König Shaka eintauchen. Der legendäre Anführer vereinte im frühen 19. Jahrhundert die verschiedenen Zulu-Clans und prägte die Geschichte der Region nachhaltig. Geniessen Sie die Fahrt durch das Herz von Zululand und lassen Sie die faszinierende Geschichte, die weiten Landschaften und die kulturelle Bedeutung dieser einzigartigen Region auf sich wirken.

Forest Lodge_Südafrika_Exterior

Übernachtung in St. Lucia

Forest Lodge ODER Shonalanga o.ä.

Beispielhotel: Die Forest Lodge in St. Lucia liegt in einem natürlichen Waldgebiet im Weltkulturerbe ISimangaliso und bietet 17 Zimmer mit eigener Terrasse, die einen Blick auf den subtropischen Garten ermöglichen. Die Zimmer sind modern eingerichtet und verfügen über Annehmlichkeiten wie Klimaanlage, Safe und Tee-/Kaffee Zubereitungsmöglichkeiten. Die Lodge hat ein Swimmingpool und bietet kostenfreies WLAN sowie kostenlose Parkplätze an.

Tag 7
Hluhluwe-iMfolozi-Park, Santa Lucia

Hluhluwe - Umfolozi Game Reserve & iSimangaliso Wetland Park (F)

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Hluhluwe - Umfolozi Game Reserve & iSimangaliso Wetland Park (F)

Der heutige Tag beginnt früh mit einer spannenden Pirschfahrt im renommierten Hluhluwe-Imfolozi-Park, einem der ältesten Wildschutzgebiete Afrikas. Das Reservat geniesst weltweit einen hervorragenden Ruf für seine erfolgreichen Schutzprogramme für Nashörner und zählt zu den wichtigsten Rückzugsorten dieser bedrohten Tierart. Während der Safari erkunden Sie die abwechslungsreiche Landschaft aus Hügeln, Grasflächen und Flusstälern und halten Ausschau nach der beeindruckenden Tierwelt des Parks. Neben Nashörnern leben hier auch Elefanten, Löwen, Büffel, Leoparden sowie zahlreiche Antilopen- und Vogelarten. Mit etwas Glück lassen sich einige der berühmten „Big Five“ beobachten.

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Nach der Rückkehr zur Unterkunft steht Ihnen Zeit zur Erholung zur Verfügung, bevor am Nachmittag ein weiteres Highlight auf Sie wartet. Bei einer entspannten Bootsfahrt auf dem St.-Lucia-Estuary gleiten Sie durch eines der bedeutendsten Feuchtgebiete Südafrikas. Halten Sie Ausschau nach Flusspferden, Krokodilen und einer beeindruckenden Vielfalt an Wasservögeln, während Sie die einzigartige Natur dieser faszinierenden Lagunenlandschaft geniessen.

Übernachtung im gleichen Hotel wie am Vortag.

Tag 8
Howick, Underberg

St. Lucia - UKhahlamba Drakensberg Park (460 km / FA)

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St. Lucia - UKhahlamba Drakensberg Park (460 km / FA)

Heute setzen Sie Ihre Reise in Richtung der majestätischen Drakensberge fort, die für die kommenden zwei Nächte die eindrucksvolle Kulisse Ihres Aufenthalts bilden. Das Gebirge, das zum UNESCO-Welterbe gehört, erstreckt sich über weite Teile der Provinz KwaZulu-Natal und beeindruckt mit seinen markanten Gipfeln, tiefen Tälern und spektakulären Landschaften. Bei den Zulu ist die Region als uKhahlamba, die „Barriere der Speere“, bekannt, während der afrikaanssprachige Name Drakensberge mit „Drachenberge“ übersetzt wird. Unterwegs legen Sie einen Stopp an den malerischen Howick Falls ein, deren Wassermassen rund 95 Meter in die Tiefe stürzen. Anschliessend besuchen Sie die historische Gedenkstätte nahe Howick, die an die Verhaftung Nelson Mandelas erinnert und einen wichtigen Einblick in die jüngere Geschichte Südafrikas bietet.

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Im Laufe des Tages erreichen Sie schliesslich die beeindruckende Bergwelt der Drakensberge, wo Sie von einer der schönsten Naturlandschaften des Landes empfangen werden. Geniessen Sie die frische Bergluft, die weiten Ausblicke und die besondere Atmosphäre dieser einzigartigen Region.

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Übernachtung in den Drakensbergen

Monks Cowl Golf Resort o.ä.

Beispielhotel: Geniessen Sie Ihren Aufenthalt inmitten des malerischen Champagne Valley mit Blick auf einen üppigen Golfplatz, einen ruhigen See und die majestätischen Gipfel der Drakensberge. Das Monks Cowl Golf Resort bietet mit den stilvoll eingerichteten Zimmern alles für Ihre Erholung: zwei Doppelbetten, ein modernes Bad mit Dusche und Badewanne, Klimaanlage, Satelliten-TV, kostenfreies WLAN sowie eine Terrasse mit traumhafter Aussicht. Für zusätzlichen Komfort stehen Ihnen Tee- und Kaffeezubereitungsmöglichkeiten, ein Safe und ein Minibar-Kühlschrank zur Verfügung.

Tag 9
Ukhahlamba Drakensberg Park

UKhahlamba Drakensberg Park (FA)

Südafrika_Drakensberge_shutterstock©Mark

UKhahlamba Drakensberg Park (FA)

Der heutige Tag steht ganz im Zeichen der beeindruckenden Bergwelt der Drakensberge. Nach dem Frühstück brechen Sie zu einer ausgedehnten Wanderung auf und entdecken die spektakuläre Natur dieser einzigartigen UNESCO-Welterberegion. Je nach Interessen und Fitnessniveau der Gruppe können unterschiedliche Wanderstrecken gewählt werden. So hat jeder die Möglichkeit, die Landschaft in seinem eigenen Tempo zu geniessen. Die gut angelegten Wege führen durch grüne Täler, entlang klarer Bergbäche und zu fantastischen Aussichtspunkten mit Blick auf die markanten Gipfel der Drakensberge. Geniessen Sie einen aktiven Tag inmitten unberührter Natur und lassen Sie sich von der Ruhe, den weiten Panoramen und der beeindruckenden Schönheit dieser Berglandschaft begeistern. Im Vordergrund steht dabei stets das gemeinsame Naturerlebnis, angepasst an die Wünsche und Möglichkeiten der Teilnehmer.

Übernachtung im gleichen Hotel wie am Vortag.

Tag 10
Maseru, Malealea

UKhahlamba Drakensberg Park - Lesotho (440 km / FA)

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UKhahlamba Drakensberg Park - Lesotho (440 km / FA)

Heute erwartet Sie eine besonders reizvolle Etappe durch die Berglandschaften des östlichen Südafrikas. Die Route führt zunächst über einen eindrucksvollen Gebirgspass und vorbei an den spektakulären Felsformationen des Golden Gate Highlands National Park, dessen goldschimmernde Sandsteinfelsen zu den landschaftlichen Höhepunkten der Region zählen. Am Nachmittag überqueren Sie die Grenze nach Lesotho, dem einzigen unabhängigen Staat der Welt, der vollständig über 1.000 m Höhe liegt.

Südafrika_Lesotho_Village_shutterstock©G

Nach der Passage der Hauptstadt Maseru setzen Sie Ihre Fahrt in die Hochgebirgsregionen des Landes fort. Die Strasse schlängelt sich durch beeindruckende Bergkulissen und vorbei an traditionellen Dörfern immer weiter hinauf in die Höhen des sogenannten „Königreichs im Himmel“. Ihr Tagesziel liegt inmitten der majestätischen Bergwelt Lesothos, wo Sie von grandiosen Ausblicken, frischer Bergluft und einer ganz besonderen Atmosphäre empfangen werden. Geniessen Sie die Ruhe und Ursprünglichkeit dieser faszinierenden Hochlandregion.

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Übernachtung in Lesotho

Malealea Lodge ODER Semonkong ODER Rambanta Trading Post o.ä.

Beispielhotel: Die Malealea Lodge liegt inmitten der unberührten Bergwelt Lesothos und bietet authentische Erlebnisse in einer ruhigen, naturnahen Umgebung. Geniessen Sie die herzliche Basotho-Gastfreundschaft, traditionelle Küche und hausgemachte Spezialitäten wie den berühmten Karottenkuchen. Die Lodge verfügt über gemütliche Zimmer und Rondavels für jedes Budget sowie Selbstversorgerküchen. Ideal für Familien, Paare und Abenteurer – mit Ponytrekking, Mountainbike-Touren und atemberaubenden Ausblicken auf die endlosen Hügel.

Tag 11
Malealea

Lesotho (FA)

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Lesotho (FA)

Die klare Bergluft und die eindrucksvolle Landschaft Lesothos begleiten Sie in den heutigen Tag. Von Ihrer Unterkunft inmitten der Hochgebirgsregion aus erkunden Sie die faszinierende Umgebung bei einer Wanderung durch die unberührte Natur des „Königreichs im Himmel“. Auf abwechslungsreichen Pfaden entdecken Sie die weiten Hochebenen, sanften Berghänge und beeindruckenden Ausblicke, für die Lesotho bekannt ist. Die mehrstündige Wanderung bietet zahlreiche Gelegenheiten, die besondere Ruhe dieser abgelegenen Region zu geniessen und das ursprüngliche Leben in den Bergen kennenzulernen. Freuen Sie sich auf ein authentisches Naturerlebnis in einer der spektakulärsten Berglandschaften des südlichen Afrikas, das Ihnen Lesotho aus einer ganz besonderen Perspektive näherbringt.

Übernachtung im gleichen Hotel wie am Vortag.

Tag 12
Graaff-Reinet

Lesotho - Graaff-Reinet (530 km / FA)

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Lesotho - Graaff-Reinet (530 km / FA)

Heute verabschieden Sie sich von den Berglandschaften Lesothos und kehren nach Südafrika zurück. Die Strecke führt hinab aus den Hochlagen und weiter durch die beeindruckenden Weiten der Grossen Karoo, einer halbtrockenen Region, die als Herzstück des ländlichen Südafrikas gilt. Unterwegs überqueren Sie den mächtigen Orange River, den längsten Fluss des Landes, und erleben die faszinierende Weite dieser ursprünglichen Landschaft. Endlose Horizonte, karge Ebenen und vereinzelte Farmen prägen das Bild und bilden einen spannenden Kontrast zu den grünen Bergregionen der vergangenen Tage. Am Abend erreichen Sie die geschichtsträchtige Stadt Graaff-Reinet, die als viertälteste Stadt Südafrikas gilt. Mit ihren gut erhaltenen historischen Gebäuden und ihrem besonderen Charme bietet sie einen eindrucksvollen Einblick in die koloniale Vergangenheit des Landes und einen angenehmen Abschluss dieses abwechslungsreichen Reisetages.

Übernachtung in Graaff-Reinet

Profcon Resort ODER Camdeboo Cottage o.ä.

Beispielhotel: Im Profcon erwarten Sie 19 klimatisierte Einheiten – von gemütlichen Zimmern mit eigenem Bad bis hin zu grosszügigen Ferienhäusern mit bis zu drei Schlafzimmern. Alle Unterkünfte sind individuell gestaltet und bieten Selbstversorgerkomfort. Sichere Parkplätze auf dem Gelände und die Möglichkeit, Frühstück zu buchen, sorgen für zusätzlichen Komfort. Ideal für Ihren Urlaub oder eine entspannte Zwischenübernachtung in der historischen Stadt Graaff-Reinet.

Tag 13
Graaff-Reinet, Addo Elephant Nationalpark, Gqeberha

Graaff-Reinet - Gqeberha/Addo-Region (295 km / F)

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Graaff-Reinet - Gqeberha/Addo-Region (295 km / F)

Wer möchte, kann den Tag bereits am frühen Morgen mit einem Ausflug zum beeindruckenden Valley of Desolation beginnen. Die markanten Felsformationen und der weite Panoramablick über Graaff-Reinet und die umliegenden Ebenen bieten besonders bei den ersten Sonnenstrahlen ein unvergessliches Naturschauspiel.

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Anschliessend setzen Sie Ihre Reise in Richtung Küste fort. Die Route führt durch die weiten Landschaften der Karoo, bevor sich die Szenerie allmählich verändert und Sie den berühmten Addo Elephant National Park erreichen. Das Schutzgebiet zählt zu den bedeutendsten Nationalparks Südafrikas und ist insbesondere für seine grosse Elefantenpopulation bekannt.

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Am Nachmittag unternehmen Sie eine ausgedehnte Pirschfahrt durch den Park. Mit etwas Glück begegnen Ihnen die imposanten Elefantenherden, für die Addo weltweit bekannt ist. Darüber hinaus bieten sich gute Chancen, zahlreiche weitere Wildtiere in ihrer natürlichen Umgebung zu beobachten. Freuen Sie sich auf eindrucksvolle Tierbegegnungen und einen erlebnisreichen Tag in einer der faszinierendsten Naturlandschaften Südafrikas.

Übernachtung in Gqeberha oder in der Addo-Region

Garden Court Kings Beach Hotel ODER Africanos Country Estate o.ä.

Beispielhotel: Geniessen Sie die weissen Sandstrände von Kings Beach direkt vor dem Hotel und den traumhaften Blick auf die Algoa Bay. Das Garden Court Kings Beach bietet 280 komfortable Zimmer mit eigenem Bad sowie Annehmlichkeiten wie Fitnesscenter, Konferenzräume und das beliebte Restaurant Mike’s Kitchen. Dank der idealen Lage erreichen Sie Attraktionen wie den Kragga Kamma Game Park, das Boardwalk Casino und zahlreiche kulturelle Highlights in wenigen Minuten. Freundlicher Service und warme Gastlichkeit machen Ihren Aufenthalt unvergesslich.  

Tag 14
Addo Elephant Nationalpark

Addo Elephant Nationalpark (F)

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Addo Elephant Nationalpark (F)

Heute kehren Sie noch einmal in den Addo Elephant National Park zurück, um die faszinierende Tierwelt dieses aussergewöhnlichen Schutzgebiets weiter zu erkunden. Durch die stetige Erweiterung seiner Grenzen hat sich Addo zum drittgrössten Nationalpark Südafrikas entwickelt und umfasst heute eine bemerkenswerte Vielfalt an Landschaften und Lebensräumen. Während der nachmittäglichen Pirschfahrt im Safari-Truck begeben Sie sich auf die Suche nach den zahlreichen Wildtieren, die in der charakteristischen Vegetation des Parks ideale Bedingungen finden. Besonders bekannt ist das Reservat für seine grossen Elefantenherden, doch auch Büffel, Antilopen, Warzenschweine und viele weitere Tierarten sind hier heimisch. Geniessen Sie die besondere Atmosphäre der afrikanischen Wildnis und halten Sie Ihre Kamera bereit, während Sie die abwechslungsreiche Natur und ihre Bewohner aus nächster Nähe erleben. Jede Safari verläuft anders und bietet immer wieder neue und unvergessliche Begegnungen mit der Tierwelt Südafrikas.

Übernachtung im gleichen Hotel wie am Vortag.

Tag 15
Jeffreys Bay, Tsitsikamma Nationalpark

Gqeberha/Addo-Region - Tsitsikamma Nationalpark (240 km / FA)

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Gqeberha/Addo-Region - Tsitsikamma Nationalpark (240 km / FA)

Am Morgen verlassen Sie Ihre Unterkunft und fahren zunächst in das bekannte Küstenstädtchen Jeffreys Bay, das weltweit für seine hervorragenden Surfbedingungen geschätzt wird. Neben den beeindruckenden Stränden und der entspannten Atmosphäre bietet der Ort interessante Einblicke in die südafrikanische Surfkultur.

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Anschliessend führt die Reise entlang der berühmten Garden Route weiter nach Westen in die landschaftlich reizvolle Region Tsitsikamma. Dichte Wälder, zerklüftete Küstenabschnitte und spektakuläre Ausblicke auf den Indischen Ozean prägen diese einzigartige Gegend, die zu den schönsten Naturregionen Südafrikas zählt. Nach Ihrer Ankunft beziehen Sie Ihre Unterkunft für die kommenden zwei Nächte. Freuen Sie sich auf die vielfältigen Naturerlebnisse, die Tsitsikamma und die Garden Route in den nächsten Tagen für Sie bereithalten.

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Übernachtung im Tsitsikamma-Nationalpark

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Beispielhotel: Eingebettet zwischen Küste und den grünen Wäldern des Tsitsikamma Nationalparks gehen im Tsitsikamma Village Inn Tradition und Gastfreundschaft einher. Das Village „erzählt“ eine lange Geschichte, die bis in die 1840er Jahre zurückgeht und besteht, wie es der Name vermuten lässt, aus mehreren Gebäuden, die sich im Kolonialstil um eine Art Dorfplatz reihen. Erkunden Sie die schöne Landschaft bei Wanderungen und geniessen abends ein kühles Bier in der Mikrobrauerei oder ein Abendessen im 60er Jahre Ambiente im Diner-Restaurant.

Tag 16
Tsitsikamma Nationalpark

Tsitsikamma Nationalpark (F)

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Tsitsikamma Nationalpark (F)

Heute entdecken Sie die beeindruckende Küstenlandschaft des Tsitsikamma-Nationalparks, einem der schönsten Schutzgebiete entlang der Garden Route. Am Vormittag unternehmen Sie eine Wanderung entlang der zerklüfteten Küste und folgen dabei einem Abschnitt des berühmten Otter Trails, der zu den bekanntesten Fernwanderwegen Südafrikas zählt. Die Route bietet spektakuläre Ausblicke auf den Indischen Ozean, felsige Buchten und die ursprüngliche Natur des Parks. Für Gäste, die es etwas gemütlicher angehen möchten, bieten die gut ausgebauten Holzstege rund um die Storms River Mouth eine entspannte Alternative und ermöglichen ebenfalls wunderschöne Ausblicke auf die Küste und die Flussmündung. Nach Ihrer Rückkehr steht der Nachmittag zur freien Verfügung. Wie wäre es z.B. mit einer geführten Woodcutters Journey (optional)? Dabei erfahren Sie Spannendes über die Geschichte der Region, die einstige Forstwirtschaft sowie die einzigartige Tier- und Pflanzenwelt des Tsitsikamma-Gebiets. Eine interessante Gelegenheit, die Natur und das kulturelle Erbe dieser besonderen Landschaft noch intensiver kennenzulernen.

Übernachtung im gleichen Hotel wie am Vortag.

Tag 17
Knysna, Oudtshoorn

Tsitsikamma-Nationalpark - Oudtshoorn (215 km / FA)

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Tsitsikamma-Nationalpark - Oudtshoorn (215 km / FA)

Nach einem Aufenthalt im charmanten Küstenort Knysna führt Ihre Reise ins Landesinnere.

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Die Route verläuft über die beeindruckenden Outeniqua-Berge, die spektakuläre Ausblicke auf die umliegende Landschaft bieten. Hinter dem Gebirge verändert sich das Landschaftsbild spürbar, während Sie die Halbwüstenregion der Kleinen Karoo erreichen. Ihr Tagesziel ist die bekannte Stadt Oudtshoorn, die als Zentrum der südafrikanischen Straussenzucht gilt. Von hier aus besuchen Sie die berühmten Cango Caves, eines der bedeutendsten Naturwunder des Landes. Während einer geführten Besichtigung entdecken Sie die weit verzweigten Tropfsteinhöhlen mit ihren faszinierenden Hallen, Kammern und kunstvoll geformten Kalksteinformationen, die über Millionen von Jahren entstanden sind. Freuen Sie sich auf einen abwechslungsreichen Tag, der eindrucksvolle Landschaften mit einem der spektakulärsten Höhlensysteme Südafrikas verbindet.

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Übernachtung in Oudtshoorn

De Denne Country Guest House ODER De Zeekoe o.ä.

Beispielhotel: Die freundliche Gästefarm De Zeekoe liegt auf einer 3.000 ha grossen Luzernenfarm ist ein einzigartiges Naturparadies inmitten der Kleinen Karoo. Die gemütlichen Zimmer bieten fantastische Ausblicke auf das vorgelagerte Flussbett und eine eindrucksvolle Kulisse der umliegenden Swartberg- und Outeniqua-Berge. Erkunden Sie die Region individuell auf Wanderungen, mit dem Kanu oder Rad. Nehmen Sie an einem Ausflug zur Erdmännchen-Beobachtung teil oder besuchen Sie Straussenfarm, die gegenüber der Unterkunft liegt.

Tag 18
Cap Agulhas, Hermanus

Oudtshoorn - Hermanus/Arniston (455 km / F)

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Oudtshoorn - Hermanus/Arniston (455 km / F)

Nach dem Frühstück verlassen Sie Oudtshoorn und fahren durch die reizvollen Landschaften der Kleinen Karoo weiter in Richtung Küste. Unterwegs passieren Sie malerische Dörfer, weitläufige Farmlandschaften und abwechslungsreiche Naturszenerien, die den besonderen Charme dieser Region ausmachen. Ein Höhepunkt des Tages ist der Besuch von Cape Agulhas, dem südlichsten Punkt des afrikanischen Kontinents. Hier treffen der Atlantische und der Indische Ozean aufeinander. Nutzen Sie die Gelegenheit, die raue Küstenlandschaft zu erkunden und Erinnerungsfotos an diesem bedeutenden geografischen Wahrzeichen aufzunehmen.

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Anschliessend setzen Sie Ihre Reise entlang der Küste nach Hermanus fort. Der beliebte Ferienort ist vor allem für seine hervorragenden Möglichkeiten zur Walbeobachtung bekannt, insbesondere zwischen Juni und November. Neben seiner spektakulären Küstenlage begeistert Hermanus mit einer entspannten Atmosphäre, hübschen Cafés, Geschäften und einer lebendigen Uferpromenade. Nach dem Check-in in Ihrer Unterkunft bleibt Zeit, das Küstenstädtchen auf eigene Faust zu entdecken oder die frische Meeresluft zu geniessen. Für den Abend organisiert Ihre Reiseleitung gerne ein gemeinsames Abendessen in einem ausgewählten lokalen Restaurant um die regionalen Spezialitäten der Kapregion kennenzulernen und die Reise mit den anderen Teilnehmer gemütlich ausklingen zu lassen (Abendessen nicht inkl.).

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Übernachtung in Hermanus oder Arniston

Windsor Hotel ODER Arniston Spa Hotel o.ä.

Beispielhotel: Das Arniston Spa Hotel befindet sich im malerischen Fischerdorf Arniston. Es liegt direkt am Meer und bietet einen atemberaubenden Blick auf den Indischen Ozean. Das Hotel verfügt über 67 elegant eingerichtete Zimmer, die mit modernen Annehmlichkeiten wie eigenem Bad, Sat-TV, Minibar, Kaffee-/Teezubereiter und kostenlosem WLAN ausgestattet sind. Zu den Einrichtungen zählen Restaurants, eine Hotel- und Cocktail-Bar, ein Souvenirshop, ein Swimmingpool sowie der "GinkgoSpa" Bereich mit Sauna und Massageanwendungen. Die Lage des Hotels ermöglicht zudem Aktivitäten, Walbeobachtungen (saisonabhängig), Strandspaziergänge und den Besuch der nahegelegenen Waenhuiskrans-Höhlen.

Tag 19
Betty's Bay, Kapstadt

Hermanus - Kapstadt (260 km / F)

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Hermanus - Kapstadt (260 km / F)

Bevor Ihre Reise zu Ende geht, bleibt am Morgen noch Zeit für einen Spaziergang entlang des malerischen Cliff Path in Hermanus. Der Küstenweg bietet herrliche Ausblicke auf den Ozean und mit etwas Glück können in der Walsaison von Juni bis November sogar Südliche Glattwale von Land aus beobachtet werden. Anschliessend folgen Sie der beeindruckenden Cape Whale Coast, einer der schönsten Küstenstrassen Südafrikas. Die Route führt entlang spektakulärer Küstenabschnitte und bietet immer wieder fantastische Panoramablicke auf das Meer. Ein weiterer Höhepunkt des Tages ist der Besuch des Stony Point Nature Reserve, das eine der grössten Brutkolonien Afrikanischer Pinguine beherbergt. Auf gut angelegten Holzstegen können Sie die faszinierenden Tiere in ihrer natürlichen Umgebung beobachten und mehr über ihren Lebensraum erfahren.

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Je nach verfügbarer Zeit führt die Fahrt anschliessend durch Teile der berühmten Kap-Weinregionen. Hier haben Sie die Möglichkeit, eine Pause einzulegen, die Beine zu vertreten und in einem der charmanten Orte zu Mittag zu essen (Mittagessen nicht inkl.). Am Nachmittag erreichen Sie schliesslich Kapstadt, wo Ihre erlebnisreiche Rundreise endet. Mit zahlreichen unvergesslichen Eindrücken von Südafrikas spektakulären Landschaften, seiner vielfältigen Tierwelt und faszinierenden Kultur treten Sie Ihre individuelle Heim- oder Weiterreise an.

Ihre Hotels während der Reise

Leistungen

Im Reisepreis inklusive

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Vorschau aller Vor- und Nachprogramme

Hinweise

Nicht eingeschlossene Leistungen:
  • Optionale Aktivitäten und persönliche Ausgaben
  • Weitere Verpflegung und Getränke
  • Visa (Südafrika (für mehrfache Einreise!), Eswatini, Lesotho, bitte erkundigen Sie sich, ob für Sie für Ihre Staatsangehörigkeit Visa für eines der Länder benötigen)
  • Flughafen- oder Hoteltransfers bei Tourbeginn /-ende
  • Trinkgelder
Abfahrtstermine:

2026: 11.01., 31.05., 26.07., 20.09.*, 18.10.*, 13.12.*
2027: 10.01.*, 24.01., 07.03.*, 21.03., 04.04., 02.05.*, 16.05., 30.05., 11.07., 25.07., 22.08.*, 05.09., 19.09.*, 17.10., 31.10.*, 12.12.*, 26.12.

Die mit einem * gekennzeichneten Termine sind garantierte Abfahrten ohne erforderliche Mindestteilnehmerzahl.

Abfahrt um 08:00 Uhr ab Garden Court O.R. Tambo International Airport, 2 Hulley Road Isando Ext. 3, Kempton Park, Gauteng, South Africa, Tel. +27 (0)11 392 1062

Ankunft am Nahmittag/gegen Abend im DoubleTree by Hilton Cape Town – Upper Eastside, 31 Brickfield Road, Woodstock, Kapstadt, Südafrika, Tel: +27 (0)21 404 0570

Bitte beachten Sie:
  • Mindestteilnehmerzahl: 4 Personen
  • Mindestalter auf der Tour: 10 Jahre, Gäste ab 65 Jahre müssen vor Abreise einen medizinischen Fragebogen zu ihrem Gesundheitszustand ausfüllen.
  • Ein Grundmaß an Fitness ist wünschenswert, wichtiger sind jedoch Flexibilität und guter Humor. Sie sollten in der Lage sein, die 4-5 Stufen in den Bus hinaufzusteigen und ebenso in ein Safarifahrzeug ein- und auszusteigen.
  • Bitte reisen Sie einen Tag vor Tourbeginn in Johannesburg ein, damit die Reise planmäßig, unabhängig von unvorhersehbaren Problemen starten kann. Ebenso empfehlen wir die Weiterreise erst am Folgetag nach Beendigung der Reise. Übernachtungen vor und nach der Tour können wir gerne für Sie arrangieren.
  • Am Abend vor Tourbeginn wird im Garden Court O.R.Tambo International Airport (offizieller Startpunkt der Tour) ein optionales Treffen aller Teilnehmer mit dem Reiseleiter angeboten. Dieses findet zwischen 17:00 Uhr und 19:00 Uhr ab und bietet Ihnen die Gelegenheit in entspannter Atmosphäre Ihre Mitreisenden und die Crew kennenzulernen, Fragen zur Tour zu stellen und letzten Formalitäten zu erledigen.
  • Bitte finden Sie sich spätestens 30 Minuten vor geplanter Abfahrt am Treffpunkt ein.
  • Die gesamte Reise kann ich mehreren Teilstücken gebucht werden. Das heißt, dass sich die Zusammensetzung der Teilnehmer im Verlauf der Reise ändern kann.
  • Einzelne Ausflüge können statt nachmittags auch am Morgen des Folgetages oder umgekehrt durchgeführt werden. Dies liegt im Ermessen des Reiseleiters, der je nach verfügbarer Zeit und Wetterlagen entscheidet.
  • Folgende Nationalparkgebühren und Eintrittsgelder sind inklusive: Krüger Nationalpark, Bourke's Luck Potholes, Blyde River Canyon, God's Window, Hluhluwe-Imfolozi Nationalpark, St. Lucia Bootsfahrt, Mandela Capture Site, Ukhahlamba Drakensberg Park, Valley of Desolation, Addo Elephant Nationalpark, Tsitsikamma-Nationalpark, Cango Caves, Cape Agulhas, Cliff Path Hermanus Boardwalks, Stony Point Penguin Colony
  • Das Gepäck ist auf einen Koffer und einen Rucksack mit insgesamt 23 kg Gesamtgewicht beschränkt. Hartschalenkoffer sind nur möglich, wenn diese die Maße 60 x 30 x 80 cm nicht überschreiten. Ansonsten nehme Sie bitte stattdessen eine weiche Reisetasche mit. Als Faustregel gilt, Sie müssen in der Lage sein, Ihr Gepäck selbständig im Fahrzeug zu verstauen und auf Ihr Hotelzimmer zu bringen.
  • Bitte konsultieren Sie Ihren Arzt wegen eventuell notwendiger Impfungen oder Malaria-Prophylaxe
  • Bitte beachten Sie, dass zur Teilnahme an dieser Rundreise der Abschluss einer Auslandskrankenversicherung obligatorisch ist. Die Angabe der Versicherungsnummer sowie der Versicherungsagentur ist spätestens vor Ort an den Tourveranstalter zu leisten. Ohne Angabe dieser Informationen behält sich der Tourveranstalter das Recht vor, Sie von der Rundreise auszuschließen.
  • Bei dieser Reise handelt es sich um eine Abenteuerreise. Team Spirit ist Bestandteil des Abenteuers!
    Vorbehaltlich Änderungen

Reiseerlebnisse

Das hat mich begeistert
Unser Mitarbeitertipp

Beleuchtete Tropfsteinformationen
Sabine Schamburger Produktmanagement

Die Cango Caves in Oudtshoorn sind sicherlich jedermann bekannt. Man hört viel und hat schon viel gesehen, aber diese Tropfsteinhöhlen haben auch mich begeistert. Es gibt zwei verschiedene Touren durch die Höhlen, die Heritage Tour und die Adventure Tour. Wer mich kennt, weiß, dass ich eigentlich immer die abenteuerlichen und aktiven Touren bevorzuge, aber hier war ich dann tatsächlich froh, dass ich die Heritage Tour gebucht habe. Ich leide zwar nicht unter Claustrophobie, aber ich glaube hier wäre sie dann nach Bekanntwerden der Fakten doch in eine solche ausgebrochen…Auf der „normalen“ Tour betritt man die Höhle durch einen minimal beleuchteten Eingang. Je weiter man die Treppe und den Gang hinabsteigt, desto dunkler wird es. Die Beleuchtung reicht kaum, dass man etwas erkennen kann, und wir versammeln uns in der ersten Halle. Dann wird es Licht und jeder, aber wirklich jeder war erschlagen von der Pracht der nun richtig sichtbaren Stalagmiten und Stalaktiten. Der Reiseleiter führt einen durch verschiedene Höhlen, eine prachtvoller als die andere, sobald das Licht angeht. Manchmal geht es über Treppen oder Steine, manchmal muss man auch den Kopf ein wenig einziehen, aber insgesamt ist der Weg für jeden der laufen kann gut zu bewältigen. Zum Abschluss der Tour waren wir dann nicht nur von der einmaligen Optik beeindruckt, sondern auch von der Akustik der Höhle überzeugen, denn unser Reiseleiter gab noch ein Ständchen zum Besten. Mein Fazit, die Fotos die man von den Cango Caves sieht, brauchen kein Photoshop, die Höhlen sehen wirklich so beeindruckend aus.

Länderinfos Südafrika

Klima

Beste Reisezeit

Mittelmeerklima im Südwesten, gemäßigtes Klima im Landesinneren und subtropisches Klima im Nordosten.

Allgemein sonnig mit milden Wintern, obwohl in den Bergen am Kap und um Natal oft Schnee fällt. Mitunter kann es auch in den Ebenen vorübergehend recht kühl werden. Da Südafrika südlich des Äquators liegt, sind die Jahreszeiten denen der nördlichen Hemisphäre entgegengesetzt. Wer Weihnachten im Sommer feiern möchte, reist nach Südafrika. Die jeweils beste Reisezeit hängt von den geplanten Aktivitäten ab. Die Blütenpracht am Kap kann man im August oder September bewundern. Wer gerne Vögel beobachtet, reist am besten von Mitte Oktober bis November nach Südafrika. Für Aktivurlauber, die wandern, surfen oder tauchen gehen, ist die Zeit nach dem südafrikanischen Hochsommer empfehlenswert. 

Pass- und Visabestimmungen

Reisepassinformationen

Die Einreise ist nur mit einem maschinenlesbaren Reisepass möglich. Der Reisepass muss noch mindestens 30 Tage über den visumfreien Aufenthalt hinaus bzw. 30 Tage über die Gültigkeit des Visums hinaus gültig sein und mindestens zwei freie Seiten enthalten.

Anmerkung zum Reisepass

Pass- und Visabestimmungen können sich ändern, und Fluggesellschaften können unterschiedliche Anforderungen stellen. Die Angaben sind zum Zeitpunkt der Veröffentlichung korrekt. Reisende sollten sich vor der Abreise bei der zuständigen Botschaft informieren, besonders bei einem Transit über ein Drittland. Für Unannehmlichkeiten oder Verluste, die durch Änderungen dieser Bestimmungen entstehen, übernehmen wir keine Haftung.

Visainformationen

Allgemein erforderlich, ausgenommen sind u.a. Staatsbürger der folgenden, in der obigen Tabelle genannten Länder für Urlaubs-, Besuchs- oder Geschäftsreisen (nicht Studienreisen):

(a) Deutschland, Österreich und die meisten EU-Länder: für visafreie Aufenthalte von bis zu 90 Tagen (Ausnahmen: Polen und Zypern: für visafreie Aufenthalte von bis zu 30 Tagen), ([1] Ausnahmen: Visumpflicht besteht für Staatsangehörige von Bulgarien, Litauen und Slowakische Republik);
(b) Schweiz;
(c) Türkei: für visafreie Aufenthalte von bis zu 30 Tagen.

 

Achtung: Inhaber von u.a. deutschen, österreichischen oder schweizer Reiseausweisen für Flüchtlinge/Staatenlose benötigen für Südafrika ein Visum.

Achtung: In naher Zukunft werden visumpflichtige Reisende für Südafrika eine South Africa ETA benötigen. Etwas später können auch Staatsangehörige von visumbefreiten Ländern ihre Ein- und Ausreisen nach und aus Südafrika über die South Africa ETA registrieren.

Kosten


Deutschland, Österreich
Deutsche, Österreicher und Türken brauchen für touristische und geschäftliche Aufenthalte bis 90 bzw. 30 Tagen kein Visum. In allen anderen Fällen gelten die folgenden Gebühren:

Besucher- und Transitvisum: 33 €.
Einige Nationalitäten erhalten das Visum kostenlos. Nähere Auskünfte erteilt die zuständige Botschaft.
Für Studien- und Arbeitserlaubnisse werden ggf. anfallende Telex-/Faxgebühren erhoben.

Schweiz
Schweizer und Türken brauchen für touristische und geschäftliche Aufenthalte kein Visum. Ab 90 bzw. 30 Tagen gelten für die einzelnen Aufenthaltszwecke die aktuellen Gebühren, die bei der Beantragung mitgeteilt werden.

Einige Nationalitäten erhalten das Visum kostenlos. Nähere Auskünfte erteilt die zuständige Botschaft.
Für Studien- und Arbeitserlaubnisse werden ggf. anfallende Telex-/Faxgebühren erhoben.

Visagebühren ändern sich häufig, daher ist es ratsam, sich vor Antragstellung bei den zuständigen konsularischen Vertretungen zu erkundigen.

Visaarten und Kosten

Besuchervisum (auch für Geschäftsreisen), Studien- und Arbeitsvisum (als Langzeitvisum) und Transitvisum. Mit einem Besuchervisum darf man in Südafrika weder bezahlte noch unbezahlte Arbeit aufnehmen und auch nicht studieren.

Transit

Visumpflichtige Reisende, die am selben Tag mit dem nächsten Anschluss weiterfliegen, über gültige Dokumente für die Weiterreise verfügen und den Transitraum nicht verlassen, benötigen kein Transitvisum (nur in Johannesburg möglich). Der maschinenlesbare Reisepass muss auch hier noch mindestens zwei freie Seiten enthalten.

Achtung: Visumpflichtige Reisende, die über Südafrika nach Botswana, Lesotho, Mosambik, Namibia, Simbabwe  oder Eswatini reisen wollen, benötigen (auch über Johannesburg) ein vorab besorgtes Transitvisum

Persönlich bei den Konsulaten bzw. bei der Konsularabteilung der Botschaft (s. Kontaktadressen). Studien- und Arbeitsvisa müssen im Heimatland vor Antritt der Reise nach Südafrika beantragt werden.

Maximal zwei bis drei Wochen vor der geplanten Reise, kann ein Termin mit der zuständigen diplomatischen Vertretung vereinbart werden.

E-Visum: U.a. Staatsangehörige von Deutschland, Bulgarien, Kroatien, Frankreich, Deutschland, Litauen, Rumänien und der Slowakei können ein e-Visum beantragen.

Antrag erforderlich

Touristen- und Geschäftsvisum:
(a) 1 Antragsformular.
(b) 2 Passfotos.
(c) Maschinenlesbarer Reisepass, der noch mindestens 30 Tage über die geplante Ausreise hinaus gültig ist und mindestens zwei freie Seiten enthält. 
(d) Ggf. gültige, langfristige oder unbefristete Aufenthaltsgenehmigung für Deutschland, Österreich oder die Schweiz.
(e) Nachweis ausreichender Geldmittel für die Dauer des Aufenthalts.
(f) Rück- oder Weiterreiseticket.
(g) Gebühr (per Überweisung mindestens 5 Werktage vor dem Einreichen des Antrags).
(h) Ggf. Gelbfieberimpfbescheinigung nach Aufenthalt in Infektionsgebieten und nach Transit mit mehr als 12 Stunden Aufenthalt in einem Gelbfieberendemiegebiet.
(i) Nachweis einer Auslandsreisekrankenversicherung (auf Englisch).
(j) Erklärung oder Dokumente, die den Zweck und die Dauer der Reise belegen.
(k) Ggf. Firmenschreiben der eigenen Firma und Einladungsschreiben eines südafrikanischen Unternehmens (Geschäftsreisen) oder Einschreibungsnachweis an Universität.

(l) Unterkunftsnachweis (z.B. Hotelbuchung).

Transitvisum:
(a) -(j) und
(l) Visum für das Zielland.

Der Antragstellung ist ein frankierter Einschreiben-Rückumschlag (DIN A5) beizulegen.

Temporärer Wohnsitz

Anfragen vor der Abreise an die konsularischen Vertretungen (s. Kontaktadressen).

Bearbeitungsdauer

Besuchervisum: 5-10 Arbeitstage;
Studien- und Arbeitsgenehmigungen: reine Bearbeitungszeit i.d.R. 15 Arbeitstage. Es wird dennoch empfohlen, für Genehmigungen längere Bearbeitungszeiten einzuplanen.

Nachweis ausreichender Geldmittel

Unter Umständen werden ein Nachweis (Kontoauszüge der letzten drei Monate) über ausreichende Geldmittel, ein Beleg über den Zweck der Reise und Rück- bzw. Weiterreisetickets verlangt.

Benötigte Dokumente bei der Einreise

Hinweis: Staatsbürger aller Länder, visumpflichtig oder nicht, erhalten an der Grenze in der Regel eine Besuchsgenehmigung (Port of Entry Visa), sofern sie die folgenden Dokumente vorlegen können: Maschinenlesbarer Reisepass, ggf. Visum, Unterlagen, die den Zweck und die Dauer des Aufenthalts bestätigen, gültiges Rück- oder Weiterreiseticket, ausreichende Geldmittel (von der Bank beglaubigte Kontoauszüge der letzten drei Monate), Adresse des Aufenthaltsortes in Südafrika und ggf. eine Gelbfieberimpfbescheinigung. Ein Visum ist keine Garantie für eine Einreiseerlaubnis. Für Personen mit Vorstrafen gelten Sonderregelungen. Einzelheiten von den konsularischen Vertretungen (s. Kontaktadressen).

Erforderliche Impfungen: Gelbfieberimpfbescheinigung, wenn der Reisende aus einem von der WHO ausgewiesenen Gelbfiebergebiet nach Südafrika einreist oder sich im Transit länger als 12 Stunden im Flughafen in einem der WHO ausgeweisenen Gelbfiebergebiete aufgehalten hat. Bei direktem Transit durch ein Gelbfiebergebiet ist kein Gelbfieber-Impfschein erforderlich.

 

Aufenthaltsverlängerung

Reisende, die ihren visumfreien Aufenthalt verlängern wollen, müssen mindestens zwei Monate vor Ablauf der in den Reisepass eingestempelten Frist eine gebührenpflichtige Verlängerung beim Department of Home Affairs beantragen. Dazu werden u. a. ein Rück- oder Weiterreiseticket, ein Krankenversicherungsnachweis und der Nachweis über ausreichende Geldmittel benötigt.

Einreise mit Kindern

Deutsche: Elektronischer Reisepass für Personen unter 24 Jahren.

Österreicher: Eigener maschinenlesbarer Reisepass.

Schweizer: Eigener maschinenlesbarer Reisepass.

Türken: Eigener maschinenlesbarer Reisepass.

Anmerkung: Alle Reisedokumente für Minderjährige sollten bei Reiseantritt mindestens zwei freie Seiten für Sichtvermerke haben. Für die Kinder gelten jeweils die gleichen Visumbestimmungen wie für ihre Eltern.

Achtung:

Ausländische visumbefreite Minderjährige, die von einem oder von zwei Elternteilen/Sorgeberechtigten bzw. von einer Drittperson begleitet werden, müssen keine Geburtsurkunden und Reiseerlaubnisse mehr vorlegen, auch dann nicht, wenn Eltern und Kinder nicht den gleichen Nachnamen tragen. Dennoch empfiehlt das Auswärtige Amt, weiterhin beide Dokumente mitzuführen.

Gänzlich unbegleitete Personen unter 18 Jahren müssen bei der Ein- und Ausreise eine ungekürzte bzw. vollständige Geburtsurkunde im Original vorweisen, aus der beide Eltern hervorgehen. Ist die Geburtsurkunde nicht in englischer Sprache, sollte man zusätzlich über eine beglaubigte Übersetzung verfügen. Empfehlenswert ist eine internationale Geburtsurkunde, die im Original vorgelegt wird. 

Minderjährige, die gänzlich unbegleitet reisen, benötigen außerdem eine Zustimmungserklärung, die nicht älter als sechs Monate sein darf, Passkopie und Kontaktdaten der Eltern/Sorgeberechtigten bzw. eine Bescheinigung darüber, dass die Einverständniserklärung nicht erforderlich ist (gerichtlicher Beschluss über alleiniges Sorgerecht bzw. Sterbeurkunde).

Gänzlich alleinreisende Minderjährige benötigen über die Bescheinigung / Zustimmungserklärung hinaus einen Einladungsbrief, die Kontaktdaten, eine Passkopie und ggf. das Visum oder die Aufenthaltsgenehmigung derjenigen Person, zu welcher der Minderjährige in Südafrika reist.

Einreise mit Haustieren

Für alle Tiere muss vor der Abreise die entsprechende Einfuhr- oder Transitgenehmigung beim Department of Agriculture beantragt werden, die am Tag der Einreise gültig ist. Für jedes Haustier wird zusätzlich ein Gesundheitszeugnis benötigt, das bestätigt, dass das Tier aus einem Ort kommt, um den es in einem Radius von 25 km in den letzten 6 Monaten keinen Tollwutfall gab und, dass der Hund/die Katze maximal 3 Jahre (für Katzen 1 Jahr) und mindestens 2 Monate vor der Einreise gegen Tollwut geimpft worden ist. Haustiere müssen mit einem implantierten Mikrochip versehen sein.

Reisepassinformationen

Die Einreise ist nur mit einem maschinenlesbaren Reisepass möglich. Der Reisepass muss noch mindestens 30 Tage über den visumfreien Aufenthalt hinaus bzw. 30 Tage über die Gültigkeit des Visums hinaus gültig sein und mindestens zwei freie Seiten enthalten.

Visainformationen

Allgemein erforderlich, ausgenommen sind u.a. Staatsbürger der folgenden, in der obigen Tabelle genannten Länder für Urlaubs-, Besuchs- oder Geschäftsreisen (nicht Studienreisen):

(a) Deutschland, Österreich und die meisten EU-Länder: für visafreie Aufenthalte von bis zu 90 Tagen (Ausnahmen: Polen und Zypern: für visafreie Aufenthalte von bis zu 30 Tagen), ([1] Ausnahmen: Visumpflicht besteht für Staatsangehörige von Bulgarien, Litauen und Slowakische Republik);
(b) Schweiz;
(c) Türkei: für visafreie Aufenthalte von bis zu 30 Tagen.

 

Achtung: Inhaber von u.a. deutschen, österreichischen oder schweizer Reiseausweisen für Flüchtlinge/Staatenlose benötigen für Südafrika ein Visum.

Achtung: In naher Zukunft werden visumpflichtige Reisende für Südafrika eine South Africa ETA benötigen. Etwas später können auch Staatsangehörige von visumbefreiten Ländern ihre Ein- und Ausreisen nach und aus Südafrika über die South Africa ETA registrieren.

Einreise- & Sicherheitshinweise

Überblick

Stand - Fri, 07 Aug 2026 12:15:00 +0200
(Unverändert gültig seit: Fri, 07 Aug 2026 12:22:17 +0200)

Letzte Änderungen: 

Einreise und Zoll - Anmerkungen

Redaktionelle Änderungen

Lagen können sich schnell verändern und entwickeln. Wir empfehlen Ihnen:
- Abonnieren Sie unseren Newsletter oder nutzen Sie unsere App „Sicher Reisen".
- Registrieren Sie sich in unserer Krisenvorsorgeliste.
- Beachten Sie die Hinweise im Ratgeber für Notfallvorsorge und  des Bundesamts für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe.
- Bitte beachten Sie die Hinweise unter COVID-19.
- Achten Sie auf einen ausreichenden Reisekrankenversicherungsschutz.
- Erkundigen Sie sich vorab bei den Behörden/Botschaften Ihres Reiselandes zu den aktuell geltenden, verbindlichen Einreisebestimmungen sowie bei Ihrem Reiseveranstalter/Ihrer Flug-/Schifffahrts-/Eisenbahngesellschaft nach den geltenden Beförderungsbestimmungen.
- Verfolgen Sie bei Ihrer Reiseplanung/während Ihrer Reise Nachrichten und Wetterberichte.
- Beachten Sie unseren Haftungsausschluss und den Hinweis zu Inhalten anderweitiger Anbieter.​​​​​​​

Sicherheit

Vom Besuch der Innenstädte (CBD) von Johannesburg, Pretoria, Port Elizabeth (Gqeberha) und Durban wird unabhängig von der Tageszeit abgeraten.

Terrorismus

  • Beachten Sie den weltweiten Sicherheitshinweis.

Innenpolitische Lage

Angesichts der erheblichen sozialen Unterschiede im Land kann es zu Protesten und Demonstrationen kommen. Gewaltsame Auseinandersetzungen, Verkehrsbehinderungen und Straßensperren können nicht ausgeschlossen werden. So gab es z. B. bereits wiederholt gewaltsame Aktionen im Großraum Emalahleni (an der Hauptverbindungsstraße zwischen Johannesburg und touristischen Zielen im Osten des Landes, wie dem Blyde-River-Canyon und dem Krüger-Nationalpark). Gegenwärtig kann es vor allem in den Regionen Kwa-Zulu-Natal und Johannesburg (CBD) aufgrund kurzfristig ausgerufener nationaler Shutdowns zu Behinderungen und Ausschreitungen kommen.

  • Informieren Sie sich über die lokalen Medien.
  • Meiden Sie Demonstrationen und größere Menschenansammlungen weiträumig.
  • Folgen Sie den Anweisungen lokaler Sicherheitskräfte.

Kriminalität

Auch 2026 bleibt Südafrikas Kriminalitätsrate auf sehr hohem Niveau. Dies schließt Gewalttaten wie Raubüberfälle, Vergewaltigungen und Mord ein. Reisende können zudem Opfer von Kurzzeitentführungen, Diebstählen, Einbrüchen und ähnlichen Delikten werden. Auch sexualisierte Gewalt (Gender Based Violence) kommt häufig vor. Es sind mehrere Fälle bekannt geworden, in denen insbesondere allein reisende Frauen bei Nutzung per App bestellter Fahrdienste (z.B. Uber, etc.) unter Drogen gesetzt und/oder Opfer sexueller Übergriffe wurden.

Vor allem in Innenstädten (sog. „CBDs") und informellen Siedlungen (sog. „Townships") kommt es regelmäßig zu teilweise schweren Raubüberfällen auf Touristen.  

Hinzu kommt sog. „bag snatching", das Wegreißen von Handtaschen. Auch in Hotelrestaurants und -zimmern treten Diebstähle auf. An Geldautomaten kommt es immer wieder zu Manipulationen oder versuchtem Trickbetrug durch Personen, die vorgeben, beim Geldabheben behilflich sein zu wollen, aber tatsächlich das Ziel verfolgen, die Debit-/Kreditkarte gegen eine Fälschung auszutauschen oder die PIN zu erschleichen. 

Gelegentlich kommt es zum Einsatz von K.-o.-Tropfen/Betäubungsmitteln zur Vorbereitung einer Straftat.
Bei der Nutzung von Dating-Apps ist Vorsicht geboten. Kriminelle können Dating-Apps nutzen, um ahnungslose Opfer in gefährliche Situationen zu locken.

In dichtem Verkehr und an roten Ampeln erfolgen häufiger Blitzeinbrüche, sog. „smash-and-grab"- Überfälle, bei denen Autotüren geöffnet oder Scheiben eingeschlagen werden, um Wertgegenstände aus dem Auto zu entwenden. Nach Einbruch der Dunkelheit besteht an weniger befahrenen Straßenkreuzungen die Gefahr von Fahrzeugentführungen (sog. „carjackings"). 

Bei Autobahnfahrten im städtischen Umland, insbesondere beim Transit durch bestimmte Vorortgebiete (z.B. Kapstadt: N2 Weg zum und vom Flughafen, Strecke Kapstadt – Stellenbosch/Somerset West-Kapstadt; Pretoria: Fahrten auf der N4 zum Pilanesberg oder zum Flughafen Lanseria auf der N14) besteht bei Dämmerung und Dunkelheit ein erhöhtes Risiko des sog. „Spiking", d. h. Fahrzeuge werden z.B. durch Steinwurf oder auf der Fahrbahn platzierte Steinblöcke zum Abbremsen und Stoppen gezwungen. Die daraus resultierende Situation wird für einen Überfall auf die Insassen genutzt. 

Kapstadt und Garden Route

Die Tourismusbehörden der Provinz Westkap (Kontakt Provinz Westkap) sowie der Stadtverwaltung Kapstadt (Kontakt Kapstadt) bieten internationalen Reisenden Unterstützung an, geben Sicherheitstipps und teilen Notfallnummern mit. Die Organisation „Wilderness Search and Rescue (WSAR)" bietet Sicherheitshinweise und Hilfe bei Unfällen u.a. bei Wanderungen.

Wanderungen in der Region sollten bevorzugt in Gruppen durchgeführt werden; auf eine angemessene Wanderausrüstung ist zu achten. Raubüberfälle auf Wandernde werden aktuell auf Wanderrouten entlang des Signal Hill in unmittelbarer Nähe zu urbanen Siedlungen verzeichnet.

Derzeit kommt es vermehrt zu Autoaufbrüchen, bei denen Gepäck oder Wertsachen aus dem Kofferraum entwendet werden. In diesem Zusammenhang nutzen Täter auch sogenanntes „Jamming". Dabei wird die Funkverbindung zwischen Schlüssel und Fahrzeug beim Verriegeln gezielt gestört, sodass das Fahrzeug unverschlossen bleibt.

  • Bringen Sie Ihr Reisegepäck vor dem Besuch touristischer Ziele in Ihre Unterkunft.
  • Vergewissern Sie sich stets, dass Ihr Fahrzeug tatsächlich verschlossen ist.
  • Speichern Sie die relevanten Notfallnummern Ihres Reiseziels in Ihrem Mobiltelefon.

Addo-Elephant-Park

Die Südafrikanische Nationalparkverwaltung empfiehlt Reisenden aus Sicherheitsgründen, bei einer Anfahrt von Port Elizabeth (Gqeberha) von der Nutzung der R335 über Motherwell abzusehen und alternativ die N2 über Colchester für die Anfahrt zum Addo-Elephant-Park zu nutzen. 

  • Informieren Sie sich in den lokalen Medien über aktuelle Meldungen. Informationen zu Überschwemmungen können Sie insbesondere in der Regenzeit (Januar bis März) bei SAN-Parks (South African National Parks) abrufen.
  • Verzichten Sie bei einem Überfall auf jede Gegenwehr und kooperieren Sie; die Täter könnten bewaffnet sein und Stich- oder Schusswaffen ohne Zögern einsetzen.
  • Meiden Sie Überlandfahrten nach Einbruch der Dunkelheit; halten Sie Autofenster immer geschlossen und Autotüren von innen verriegelt.
  • Verzichten Sie unbedingt auf das Fahren als Anhalter und die Mitnahme von Anhaltern.
  • Lassen Sie Handtaschen, Fotoapparate, Mobiltelefone, etc. nie sichtbar im Auto liegen, sondern transportieren diese im verschlossenen Kofferraum.
  • Achten Sie bei Wartezeiten an großen Kreuzungen aufmerksam auf Ihre Umgebung und halten Sie ausreichend Abstand zu anderen Fahrzeugen.
  • Führen Sie während Ihres Aufenthalts in Südafrika ein Mobiltelefon mit; tragen Sie dieses im innerstädtischen Bereich nicht sichtbar. Bei Ankunft am Flughafen können südafrikanische SIM-Karten günstig erworben werden.
  • Speichern Sie die landesweit gültigen Notrufnummern in Ihrem Mobiltelefon:
    Polizei 10 111, Rettungsdienste 10 177 oder 112.
  • In Südafrika gibt es mehrere private Anbieter von Sicherheits-Apps, die Sie vor Gefahren warnen und wichtige Notfallkontakte zur Verfügung stellen können (z. B. Travelhawk, Namola und Buzzer Community).
  • Bewahren Sie Geld, Ausweise, Führerschein und andere wichtige Dokumente sicher auf; tragen Sie eine beglaubigte Kopie bei sich und speichern Sie elektronische Kopien/Fotos Ihrer Dokumente. Dies erleichtert im Falle von Diebstahl oder Verlust die Ausstellung eines Ersatzdokuments.
  • Tragen Sie Wertsachen nicht zur Schau und behalten Sie diese in der Öffentlichkeit stets im Blick; verzichten Sie auf große, wertvolle Handtaschen.
  • Lassen Sie Ihre Kreditkarte nie aus den Augen, sondern bestehen Sie auf einem portablen Lesegerät.
  • Nehmen Sie keine Getränke und Speisen von Unbekannten an und lassen Sie Ihre Getränke und Speisen in Restaurants nicht unbeaufsichtigt.
  • Seien Sie bei Verabredungen über Dating-Plattformen grundsätzlich zunächst vorsichtig - vereinbaren Sie Treffen immer an öffentlichen Orten; teilen Sie Ihre Pläne mit Freunden oder Familie.
  • Nutzen Sie, vor allem als alleinreisende Frau, bei Fahrten mit per App bestellten Fahrdienstleistern (z. B. Uber, etc.) nach Einbruch der Dunkelheit die vorhandenen Sicherheitsfunktionen der jeweiligen App und bleiben Sie während der gesamten Fahrt mit einer zusätzlichen Person telefonisch/per Messenger in Verbindung.
  • Geben Sie bargeldlosen Zahlungen den Vorzug und nehmen Sie nur das für den Tag benötigte Bargeld und keine unnötigen Wertsachen oder auffälligen Schmuck mit.
  • Wählen Sie keine Geldautomaten auf offener Straße, sondern in Einkaufszentren, Supermärkten oder Banken und lassen Sie sich nie von Fremden beobachten oder helfen.
  • Unternehmen Sie Ausflüge am besten nur in Gruppen. Wenn Sie alleine reisen, suchen Sie möglichst Anschluss an größere Reisegruppen.
  • Nutzen Sie bei Ausflügen in öffentlich zugängliche Naturflächen und Parks und zu bekannten Sehenswürdigkeiten keine einsam gelegenen Straßen oder Wanderwege und meiden Sie unbelebte Gegenden.
  • Verzichten Sie auf Township-Besuche oder nehmen Sie nur an organisierten Touren mit ortskundiger Führung teil.
  • Seien Sie bei ungewohnten E-Mails, Telefonanrufen, Gewinnmitteilungen, Angeboten und Hilfeersuchen angeblicher Bekannter skeptisch. Teilen Sie keine Daten von sich mit, sondern vergewissern Sie sich ggf. persönlich der Glaubwürdigkeit oder wenden Sie sich an die Polizei. 

Natur und Klima

Das Klima ist trocken bis subtropisch feucht. Vor allem in den Wintermonaten der südlichen Hemisphäre (Juni bis August) kommt es immer wieder zu Busch- und Waldbränden. Eine Beeinträchtigung der Infrastruktur auch in den Tourismusgebieten ist in diesen Fällen nicht ausgeschlossen. 

Starke Regenfälle können zu Überschwemmungen führen, auch in Nationalparks (wie z.B. dem Krüger-Nationalpark). 

Im Meer gibt es teilweise starke (Unter-)Strömungen, die selbst erfahrene und geübte Schwimmer auf das Meer hinausziehen. In der Vergangenheit kam es immer wieder zu Badeunfällen. Auch Haie stellen eine potentielle Gefahr für Badende dar.

  • Beachten Sie stets Verbote, Hinweisschilder und Warnungen, sowie die Anweisungen lokaler Behörden.
  • Informieren Sie sich in den lokalen Medien über aktuelle Meldungen. Informationen zu Überschwemmungen können Sie insbesondere in der Regenzeit (Januar bis März) bei SAN-Parks (South African National Parks) abrufen.
  • Beachten Sie in der Kapregion mögliche Hinweise auf Wasserrestriktionen.
  • Erkundigen Sie sich immer, wo das Baden im Meer sicher ist und halten Sie sich an bewachten Stränden auf.

Reiseinfos

Siehe Aktuelles

Infrastruktur/Verkehr

Der öffentliche Fernverkehr funktioniert in aller Regel zuverlässig. Es gibt ein Inlandsflugnetz und Busverbindungen zwischen allen großen Städten, aber nur wenige Zugverbindungen.

Ein Mietwagen ist für Einzelreisende und kleine Gruppen empfehlenswert, denn die öffentlichen Nahverkehrsnetze sind unsicher und unübersichtlich. Eine Ausnahme bildet der „Gautrain" zwischen Johannesburg und Pretoria.

In Südafrika herrscht Linksverkehr. Das Straßennetz ist dicht und Überlandstraßen zumeist in gutem Zustand. Auf Autobahnen herrscht oft Mautpflicht.
Nebenstraßen hingegeben sind vor allem in ländlichen Gebieten oft unzureichend gesichert und von schlechter Qualität. Gefahren bestehen durch Rücksichtlosigkeit anderer Verkehrsteilnehmer, insbesondere von Sammeltaxis, und häufiges Linksüberholen trotz Verbotes.

Zum Teil haben Verkehrszeichen eine andere Bedeutung als in Deutschland. So bedeutet z.B. ein grün erleuchteter Abbiegepfeil an der Ampel nicht, dass weder auf Fußgänger noch Gegenverkehr geachtet werden muss. In Südafrika gibt es viele „4-way-stop"-Kreuzungen, d.h. dass alle Autos an der Kreuzung zunächst halten müssen; die Weiterfahrt erfolgt dann entsprechend der Ankunftsreihenfolge, d.h. das Auto, welches als erstes an der Kreuzung gehalten hat, fährt auch als erstes wieder los.

Es gibt viele Radarkontrollen und bei Verstößen ist mit hohen Geldbußen zu rechnen. Die Promillegrenze beträgt 0,5. Bei Überschreitungen muss mit Festnahme und Inhaftierung gerechnet werden.

  • Meiden Sie die Vorortzüge in Johannesburg, Kapstadt, Pretoria und Durban (Ausnahme „Gautrain"). Falls Sie die Züge nutzen müssen, sollten Sie in der 1. Klasse und nur zu den Hauptverkehrszeiten am Tag reisen.
  • Bestellen Sie Taxis nur bei zuverlässigen, bekannten Unternehmen; bei der Reservierung sind Gästehäuser und Hotels oft behilflich. Winken Sie Taxis nicht auf der Straße heran.
  • Fahren Sie nicht per Anhalter oder mit sog. Minibus-Taxis.
  • Wenn Sie von der Polizei angehalten werden: die Barzahlung einer Geldbuße an Ort und Stelle ist nicht legal. 
    Sollten Beamte auf eine sofortige Bezahlung bestehen, verständigen Sie die südafrikanische Korruptionshotline („fraud and anti-corruption hotline") unter 0800 00 28 70.
  • Fahren Sie äußerst defensiv; vermeiden Sie jegliche Auseinandersetzung mit anderen Verkehrsteilnehmern. Beharren Sie weder auf Ihrem Recht, noch tun Sie anderen verbal oder durch Gesten kund, wenn Sie mit dem Fahrverhalten anderer Verkehrsteilnehmer nicht einverstanden sind.
  • Unternehmen Sie nach Einbruch der Dunkelheit keine Überlandfahrten, da Unfälle, liegengebliebene Fahrzeuge, Schlaglöcher, nicht hinreichend ausgeschilderte und gesicherte Baustellen und Tiere auf der Fahrbahn ein erhebliches Sicherheitsrisiko darstellen.

Führerschein

Der internationale Führerschein ist erforderlich und nur in Verbindung mit dem nationalen deutschen Führerschein gültig.

LGBTIQ

Es gibt keine Einschränkungen im öffentlichen Leben und Touristen müssen nicht mit Nachteilen rechnen. Die Akzeptanz unter der Bevölkerung kann jedoch unterschiedlich sein und in ländlichen Gebieten oder Townships sind Ressentiments nicht ausgeschlossen.

  • Beachten Sie die allgemeinen Hinweise für LGBTIQ.

Rechtliche Besonderheiten

Besitz, Konsum, Ein- und Ausfuhr von sowie Handel mit Drogen sind strafbar. Die gesetzlich vorgesehenen Strafen reichen von einer Geldstrafe bis hin zu 25 Jahren Haft, je nach Schwere der Tat.

Prostitution ist in Südafrika strafbar. Taten im Bereich der Kinderprostitution und des Missbrauchs von Kindern können mit besonders hohen Haftstrafen (bis zu 20 Jahren) geahndet werden. Als Kind gilt jede Person bis zur Vollendung des 18. Lebensjahres. Der Missbrauch von Kindern ist auch nach deutschem Recht strafbar, wenn die Tat von Deutschen im Ausland begangen wird.

Nacktbaden ist strafbar.

Das Pflücken geschützter Pflanzen und das Fangen von Tieren geschützter Arten ist verboten und kann, je nachdem ob es auf privatem oder öffentlichem Grund, oder gar in einem Naturschutzgebiet stattfand, zu empfindlichen Geld- und Haftstrafen von zwei bis zehn Jahren führen. Dies gilt auch für die ungenehmigte Ausfuhr geschützter Pflanzen und Tiere.

Geld/Kreditkarten

Landeswährung ist der südafrikanische Rand (ZAR). Debit- (Girocard) und Kreditkarten, die dem Maestro-System angeschlossen sind, können an ausreichend vorhandenen internationalen Geldautomaten benutzt werden. Die Zahlung mit Kreditkarte ist üblich und gerne gesehen.

Bargeld (EUR oder USD) kann in den Metropolen überall gewechselt werden. Beim Geldtausch ist zwingend der Reisepass vorzulegen. Nähere Informationen bietet die South African Reserve Bank.

Einreise und Zoll

Einreise- und Zollbestimmungen für deutsche Staatsangehörige können sich kurzfristig ändern, ohne dass das Auswärtige Amt hiervon vorher unterrichtet wird. Bitte erkundigen Sie sich daher vorab zusätzlich bei den Vertretungen Ihres Ziellandes. Nur dort erhalten Sie rechtsverbindliche Informationen und/oder über diese Hinweise hinausgehende Informationen zu den Einreise- und Zollbestimmungen Ihres Reiselandes. Der deutsche Zoll informiert über die aktuell geltenden Zollbestimmungen bei Einreise nach Deutschland.

Reisedokumente

Die Einreise ist für deutsche Staatsangehörige mit folgenden Dokumenten möglich:

  • Reisepass: Ja
  • Vorläufiger Reisepass: Ja
  • Personalausweis: Nein
  • Vorläufiger Personalausweis: Nein
  • Kinderreisepass: Einreise nur mit Kinderreisepass ohne Verlängerung/Aktualisierung möglich.

Anmerkungen: 
Reisedokumente müssen noch mindestens 30 Tage über den Tag der Ausreise hinaus gültig sein und über mindestens zwei freie Seiten für Visastempel verfügen.
Auch bei Weiterreise in Nachbarländer und anschließender Rückkehr nach Südafrika müssen wieder ausreichende Seiten für Stempel vorhanden sein.

Die gebührenpflichtige Elektronische Reisegenehmigung (Electronic Travel Authorisation eTA) ist für deutsche Staatsangehörige nicht obligatorisch, kann jedoch laut Aussage der südafrikanischen Migrationsbehörden zu einer Beschleunigung des Einreiseprozesses führen.

Visum

Deutsche Staatsangehörige benötigen für kurzfristige touristische, Besuchs- oder Geschäftsreisen nach Südafrika grundsätzlich kein Visum. 
Gegen Vorlage eines gültigen Rückflugscheins wird bei Einreise in aller Regel eine Besuchsgenehmigung („visitor's visa") für den Zeitraum der geplanten Reise, maximal für 90 Tage erteilt, siehe auch Einreise und Zoll - Anmerkungen.

Für andere als kurzfristige touristische, Besuchs- oder Geschäftsreisen benötigen deutsche Staatsangehörige ein Visum, das vor Einreise bei der südafrikanischen Botschaft in Berlin beantragt werden sollte.

Inhaber von in Deutschland ausgestellten „Reiseausweisen für Flüchtlinge gem. Abkommen vom 28.07.1951", Inhaber von deutschen „Reiseausweisen für Flüchtlinge gem. Abkommen vom 15.10.1946", sowie Inhaber von „Reisedokumenten" unterliegen der Visumpflicht für Südafrika.

Überschreitung des Aufenthalts („Overstay")

Gemäß geltender Einreisebestimmungen führt die Überschreitung jeder Aufenthaltserlaubnis („Overstay") auch um wenige Tage zu einer „Erklärung zur unerwünschten Person". Dies hat eine automatische Einreisesperre von ein bis fünf Jahren zur Folge. Bei verspäteter Ausreise erfolgt die Erklärung zur unerwünschten Person auch dann, wenn eine Verlängerung der Aufenthaltserlaubnis beantragt wurde, darüber aber noch keine Entscheidung getroffen wurde. Dagegen kann nur nach Ausreise Widerspruch eingelegt werden. Der Widerspruchsprozess ist jedoch langwierig und ein Erfolg nicht garantiert. Das Auswärtige Amt und seine Auslandsvertretungen haben hierauf keinen Einfluss.

  • Halten Sie sich unbedingt an die Ihnen erteilte Aufenthaltserlaubnis und vermeiden Sie einen „Overstay".

Minderjährige

Minderjährige deutsche Staatsangehörige, die mit mindestens einem Elternteil zusammen reisen, benötigen einen gültigen Reisepass. Das Mitführen einer Geburtsurkunde sowie einer Zustimmungserklärung des anderen Elternteils, falls nicht beide sorgeberechtigte Elternteile mitreisen, ist aber weiterhin empfehlenswert.

Reist ein Minderjähriger ohne Begleitung eines Erwachsenen, sind neben dem gültigen Pass folgende Unterlagen mitzuführen:

  • Internationale Geburtsurkunde (oder eine Geburtsurkunde mit englischer Übersetzung),
  • Zustimmungserklärung der Eltern in englischer Sprache, z.B. mittels Muster „Parental consent letter",
  • Passkopien der Eltern/Sorgeberechtigten, bei Alleinsorge Gerichtsbeschluss über das alleinige Sorgerecht oder Sterbeurkunde des anderen Elternteils jeweils mit Übersetzung in die englische Sprache,
  • Kontaktdetails der Eltern/Sorgeberechtigten,
  • Bestätigungsschreiben in englischer Sprache und Kontaktdaten sowie Passkopie der Person, zu welcher der Minderjährige reisen soll.

Weitere Informationen bieten das Department of Home Affairs und die südafrikanischen Vertretungen in Deutschland.

Einfuhrbestimmungen

Gebrauchte persönliche Gegenstände können zollfrei eingeführt werden. Bei der Einfuhr von Jagd- und Sportwaffen gab es in jüngster Zeit vermehrt Schwierigkeiten.

Informationen zu Zollfreigrenzen für die Ein- und Ausfuhr von Neuwaren und (Fremd-) Währungen bietet der südafrikanische Zoll.

Seit 1. Juli 2026 müssen Reisende innerhalb von 24 Stunden vor Abflug bzw. vor Ein- und Ausreise verpflichtend eine elektronische Zollerklärung abgeben. Nähere Informationen bietet die südafrikanische Regierung. Alternativ kann die Erklärung bei Ankunft/Abreise an speziellen Terminals am Flughafen („Self-Service Declaration Terminals") abgegeben werden.

  • Möchten Sie Waffen nach Südafrika einführen, setzen Sie sich rechtzeitig vor Abreise mit der zuständigen südafrikanischen Auslandsvertretung in Verbindung und sorgen Sie möglichst dafür, dass Ihr Reiseveranstalter vor Ort bei der Einfuhr Unterstützung leistet.

Tiere

Einfuhrbestimmungen für Haustiere hängen im Wesentlichen davon ab, aus welchem Land die Tiere nach Südafrika eingeführt werden. Erforderlich ist in jedem Fall eine sechs Monate gültige Importgenehmigung. Diese und alle weiteren Informationen bietet Animal Health.

Gesundheit

Impfschutz

Für die direkte Einreise aus Deutschland sind keine Pflichtimpfungen vorgeschrieben. Allerdings ist bei Einreise aus einem Gelbfiebergebiet eine Gelbfieberimpfung nachzuweisen. Das gilt auch für einen transitbedingten Zwischenaufenthalt von über 12 Stunden z.B. in Nairobi oder Addis Abeba. Eine Impfung wird auch bei kürzerem Transit empfohlen, da es zu Verspätungen kommen bzw. in Einzelfällen die Aufenthaltszeit im Transit nicht nachvollzogen werden kann. Eine einzige Impfung gilt inzwischen als lebenslanger Impfnachweis im internationalen Reiseverkehr.

  • Achten Sie darauf, dass sich bei Ihnen und Ihren Kindern die Standardimpfungen gemäß Impfkalender der STIKO auf dem aktuellen Stand befinden.
  • Als Reiseimpfungen werden Impfungen gegen Hepatitis A, bei Langzeitaufenthalt oder besonderer Exposition auch gegen Hepatitis B und Tollwut empfohlen (z.B. Selbstfahrer unter Campingbedingungen, Kontakt zu Wildtieren oder Projektarbeit im Tierschutz).

Malaria

Malaria ist eine schwerwiegende Erkrankung, die durch Mücken übertragen wird. Es besteht ein ganzjährig hohes Infektionsrisiko im ganzen Land inklusive der Städte. Der Anteil an der fast ausschließlich vorkommenden Malaria tropica, verursacht durch Plasmodium falciparum, beträgt über 99%. Eine Karte der Malaria-Risikogebiete stellt die DTG zur Verfügung. Das Malariarisiko ist saisonal und regional unterschiedlich:

  • Saisonal hohes Risiko von September bis Mai: Nordosten und Osten der Provinz Mpumalanga (inkl. Krüger- und benachbarte Nationalparks); Norden und Nordosten der Provinz Limpopo
  • Saisonal mittleres Risiko von Juni bis August: Nordosten und Osten der Provinz Mpumalanga (inkl. Krüger- und benachbarte Nationalparks); Norden und Nordosten der Provinz Limpopo
  • Ganzjährig geringes Risiko: Provinz KwaZulu-Natal, einschließlich der Nationalparks Tembe Elephant, Ndumu Game Reserve, iSimangaliso Wetland und Hluhluwe-iMfolozi. Im Nordwesten und Nordosten des Landes: Rest der Provinzen Limpopo und Mpumalanga (Ausnahmen s. o.), einschließlich der Waterberg-Region und der Nationalparks Marakele und Madikwe
  • Malariafrei: südliche Landesteile

 

  • Schützen Sie sich in der Dämmerung und nachts konsequent vor Mückenstichen. Benutzen Sie regelmäßig Mückenschutzmittel und tragen entsprechende Kleidung. Verwenden Sie nachts Bettnetze, siehe Schutz vor Insekten.
  • Zur Verhinderung einer Malaria ist in Gebieten mit hohem Malariarisiko zusätzlich zum Mückenschutz eine Tabletteneinnahme (Chemoprophylaxe) sinnvoll. Lassen Sie sich bzgl. der Auswahl entsprechender Medikamente ärztlich beraten.
  • Bei Reisen in Gebiete mit mittlerem Malariarisiko, die mehr als 48 Stunden von der nächsten medizinischen Einrichtung mit Möglichkeit zur Malariadiagnostik und -therapie entfernt sind, ist die Mitnahme von entsprechenden Medikamenten zur notfallmäßigen Selbstbehandlung empfohlen. Lassen Sie sich bzgl. der Auswahl entsprechender Medikamente ärztlich beraten. 

Sexuell übertragene Krankheiten

Das größte Gesundheitsproblem in Südafrika ist HIV/AIDS mit einer sehr hohen Häufigkeit. Bis zu 20% der erwachsenen Bevölkerung (regionale Unterschiede) sind mit HIV infiziert. Eine durch die Immunschwäche bedingte Ko-Infektion mit Tuberkulose ist die Ursache der hohen Sterblichkeit, wobei gegen Tuberkulosemedikamente multiresistente Keime zum großen Teil mitverantwortlich sind.
Durch sexuelle Kontakte, bei Drogengebrauch (unsaubere Spritzen oder Kanülen) und Bluttransfusionen besteht grundsätzlich ein hohes HIV-Übertragungsrisiko.
Eine Gefahr der Tuberkuloseansteckung über Tröpfcheninfektion besteht nur in entsprechenden medizinischen Einrichtungen bzw. bei längerem Aufenthalt in beengten Wohnräumen Tuberkulosekranker.

HIV-Infektionen und bestimmte Lebererkrankungen (Virushepatitis B, C und D) können durch sexuelle Kontakte übertragen werden. Die Übertragung ist prinzipiell auch durch Drogenkonsum mit unsauberen Spritzen oder Kanülen, Tätowierungen und Bluttransfusionen möglich.

  • Verwenden Sie stets Kondome, insbesondere bei Gelegenheitsbekanntschaften.
  • Lassen Sie sich bzgl. einer Hepatitis B-Impfung ärztlich beraten.

Das Mpox-Virus wird vorrangig durch engen Kontakt mit Erkrankten übertragen. Kontakt mit Wunden, Körperflüssigkeiten, kontaminierten Gegenständen sowie möglicherweise auch Atemtröpfchen kann ebenso zu einer Infektion führen. Bei sexuellem Kontakt besteht grundsätzlich ein hohes Mpox-Übertragungsrisiko.

  • Vermeiden Sie Hautkontakte und das Berühren von Wunden und Ausschlägen.
  • Verwenden Sie stets Kondome, insbesondere bei Gelegenheitsbekanntschaften.
  • Insbesondere Männer, die Sex mit Männern haben, sollten sich vor Reisebeginn bzgl. einer Mpox-Impfung beraten lassen.
  • Stellen Sie sich bei typischen Symptomen ärztlich vor.

Durchfallerkrankungen

Bei Durchfallerkrankungen handelt es sich um häufige Reiseerkrankungen, siehe Durchfallerkrankungen. Durch eine entsprechende Lebensmittel- und Trinkwasserhygiene lassen sich die meisten Durchfallerkrankungen und auch Cholera (s.u.) jedoch vermeiden. Zum Schutz Ihrer Gesundheit beachten Sie daher folgende grundlegende Hinweise:

  • Trinken Sie ausschließlich Wasser sicheren Ursprungs, nie Leitungswasser. Durch den Kauf von Flaschenwasser mit Kohlensäure kann eine bereits zuvor geöffnete Flasche leichter identifiziert werden.
  • Benutzen Sie unterwegs auch zum Geschirrspülen und Zähneputzen möglichst Trinkwasser.
  • Falls kein Flaschenwasser zur Verfügung steht, verwenden Sie gefiltertes, desinfiziertes oder abgekochtes Wasser.
  • Kochen oder schälen Sie Nahrungsmitteln selbst.
  • Halten Sie unbedingt Fliegen von Ihrer Verpflegung fern.
  • Waschen Sie sich so oft wie möglich mit Seife die Hände, stets jedoch vor der Essenszubereitung und vor dem Essen.
  • Wenn möglich, desinfizieren Sie Ihre Hände mit Flüssigdesinfektionsmittel.

Cholera

Cholera wird über ungenügend aufbereitetes Trinkwasser oder rohe Lebensmittel übertragen und kann daher gut durch entsprechende Lebensmittel- und Trinkwasserhygiene vermieden werden. Nur ein kleiner Teil der an Cholera infizierten Menschen erkrankt und von diesen wiederum die Mehrzahl mit einem vergleichsweise milden Verlauf. Die Indikation für eine Choleraimpfung ist nur sehr selten gegeben, in der Regel nur bei besonderen Expositionen wie z.B. der Arbeit im Krankenhaus mit Cholerapatienten, siehe Cholera.

  • Lassen Sie sich hinsichtlich Ihres Risikoprofils ggf. durch einen Tropen- oder Reisemediziner beraten.

Schistosomiasis (Bilharziose)

Die Gefahr der Übertragung von Schistosomiasis besteht beim Baden in Süßwassergewässern (der Limpopo- und Mpumalanga-Provinz, sowie in KwaZulu-Natal und in der östlichen Kapprovinz bei Port Elizabeth), siehe Schistosomiasis.

  • Baden Sie nicht im offenen Süßwasser in den erwähnten Gebieten.

Sonnenschutz

Übermäßige Belastung durch UV-Licht führt zu vorzeitiger Hautalterung und kann auch Hautkrebs verursachen. Südafrika liegt geographisch in einer Zone erhöhter UV-Strahlung, sodass entsprechende Vorsorge getroffen werden sollte (Kopfbedeckung, Sonnenschutzcreme mit hohem Schutzfaktor je nach Hauttyp, besondere Vorsicht an Küsten mit kühlem Seewind).

Medizinische Versorgung

Die medizinische Versorgung ist insgesamt gut. Die privaten Krankenhäuser in den großen Städten haben europäisches Niveau, die staatlichen Krankenhäuser fallen dahinter zurück, bieten aber auch im Notfall einen zielorientierten Service. Die ärztliche Versorgung ist in den ländlichen Gebieten nicht so gut wie in den großen Städten.

Für ärztliche Leistungen und Krankenhausbehandlung ist grundsätzlich Vorauskasse in teilweise erheblicher Höhe zu leisten. Der Abschluss einer Auslandskrankenversicherung mit Rückholversicherung wird dringend angeraten.

  • Schließen Sie für die Dauer des Auslandsaufenthaltes eine Auslandsreise-Kranken- und Rückholversicherung ab.
  • Lassen Sie sich vor einer Reise durch reisemedizinische Beratungsstellen, Tropen- oder Reisemediziner persönlich beraten und Ihren Impfschutz anpassen. Entsprechende Ärzte finden Sie z. B. über die DTG.

Bitte beachten Sie neben dem generellen auch den medizinischen Haftungsausschluss

Länderinfos zu Ihrem Reiseland

Hier finden Sie Adressen zuständiger diplomatischer Vertretungen und Informationen zur Politik und zu den bilateralen Beziehungen mit Deutschland.

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Weitere Hinweise für Ihre Reise

Weitere wichtige Hinweise für Ihre Reise

 

 

Weitere Informationen
Allgemeines

Offizieller Name des Staates

Republik Südafrika.

1.219.090 qkm.

59.308.690 (UNO Schätzung 2020).

40 pro qkm.

Hauptstadt

Pretoria (Tshwane) (Hauptstadt und Regierungssitz). 
Kapstadt (Sitz des Parlamentes und Regierungssitz Januar bis Juni).                             Bloemfontein (Sitz des obersten Gerichts).

Geographie

Die Republik Südafrika liegt an der Südspitze des afrikanischen Kontinents. Das Land wird im Osten vom Indischen Ozean, im Westen vom Atlantischen Ozean und im Norden von Namibia, Botswana, Simbabwe, Mosambik und Swasiland begrenzt. Lesotho wird von Südafrika eingeschlossen. Drei geographische Regionen dominieren Südafrikas Landschaften: Das Binnenhochland, die Bergketten und die Küstenregion. Das Binnenhochland ist durch eine weitgehend gleichbleibende Höhenlage gekennzeichnet und wird durch Gebirgsabbrüche (die Große Randstufe), die über die Ebenen (Veld) des Hochplateaus emporragen und unterschiedlich hoch und steil sind, von den anderen Landschaftsformen abgegrenzt.

Obwohl es zwei große Flusssysteme gibt, den Limpopo und den Oranje, ist die Oberfläche des Plateaus wasserarm. An der Küste gibt es sowohl Sandstrände als auch Felsenbuchten, das Hinterland ist mit Sträuchern bewachsen. Die Bergregion, die sich vom Kap der guten Hoffnung entlang der Küste bis zum Limpopo-Tal im Nordosten des Landes erstreckt, besteht aus den Drakensberg-, Nuweveldberg- und Strombergketten.

Nach den Wahlen von 1994 wurde Südafrika in neun Provinzen eingeteilt: Sie umfassen das Westkap (Provinzhauptstadt: Kapstadt), das Ostkap (Bisho), das Nordkap (Kimberley), KwaZulu-Natal (Pietermaritzburg), Free State (Bloemfontein), North West Province (Mmabatho), Limpopo-Provinz (ehemals Northern Province) (Polokwane (ehemals Pietersburg)), Mpumalanga (Nelspruit) und Gauteng (Johannesburg).

Regierung

Parlamentarische Republik (im Commonwealth) seit 1961. Neue Verfassung seit 1996. Zweikammerparlament: Nationalversammlung mit 400 Mitgliedern und Nationalrat der Provinzen mit 90 Mitgliedern. Unabhängigkeit seit 1910 (ehemalige britische Kolonie).

Staatsoberhaupt

Cyril Ramaphosa, seit Februar 2018.

Regierungschef

Cyril Ramaphosa, seit Februar 2018.

Elektrizität

220/240 V, 50 Hz. Adapter sind notwendig.

Regierungschef

Cyril Ramaphosa, seit Februar 2018.

Übersicht

Südafrika ist ein Land, das mit seinen riesigen Ebenen, sanft geschwungenen Bergen, goldenen Stränden und kargen Wüsten einen atemberaubenden visuellen Eindruck hinterlässt. Neben der vielseitigen Landschaft beeindrucken vor allem die vielen Tierarten, von Elefantenherden bis hin zu Pinguinkolonien, die man hier wunderbar beobachten kann.

Auch die südafrikanischen Städte sind sehr vielseitig: das Herzstück bildet das geschäftige Johannesburg, und das weltoffene Kapstadt am Rande des Atlantischen Ozeans ist eine Enklave mit europäischem Flair.

Dazwischen liegen Safarigebiete und hübsche Städte, die hier und da die Wildnis der Karoo-Halbwüste unterbrechen. Der Küstenort Durban und einige andere Urlaubsgebiete liegen an der schönen Garden Route im Süden.

Die Bevölkerung Südafrikas, die von zahlreichen Eingeborenenstämmen abstammt, spricht elf offizielle Sprachen, und die Afrikaander, Briten und Inder übten während der Kolonialzeit ihren ganz eigenen Einfluss aus.

Die Hauptattraktion Südafrikas ist und bleibt aber seine reiche Tierwelt. Damit verbunden sind professionelle Safaris und Luxusunterkünfte. Einen unvergesslichen Einblick in das “typische” Afrika vermittelt auch der weltberühmte Krüger-Nationalpark.

Im Juli 2018 wäre Nelson Mandela 100 Jahre alt geworden, ein hervorragender Anlass auf den Spuren des Freiheitskämpfers und Friedennobelpreisträgers durch Südafrika zu reisen. Das Neslon Mandela Museum, The Capture Site, das Mandela House in Soweto und natürlich Robben Island sind einige der beliebten Stationen einer solchen Reise.

Anreise

Anreise mit dem Flugzeug

Flüge nach Südafrika von Deutschland, Österreich und der Schweiz:
Lufthansa (LH) ab Frankfurt/M. nach Johannesburg und Kapstadt;
Austrian Airlines (OS) ab Wien nach Johannesburg (kein Direktflug möglich) und nach Kapstadt;
Swiss (LX) ab Zürich nach Johannesburg, mit Weiterflug nach Kapstadt;
Edelweiss Air (WK) von Zürich nach Johannesburg und Kapstadt.

Flugzeiten

Frankfurt - Johannesburg: 10 Std. 30 Min.; Frankfurt - Kapstadt: 11 Std. 45 Min.; München - Johannesburg: 10 Std. 45 Min.; Zürich - Johannesburg: 10 Std. 40 Min.; Zürich - Kapstadt: 11 Std. 45 Min.; Wien - Johannesburg: 13 Std. 15 Min. (reine Flugzeit).

Bram Fischer International (BFN) liegt 10km östlich der Stadt Bloemfontein (Fahrzeit: 15 Min.). Restaurants, Geschäfte, Mietwagenschalter, Konferenzeinrichtungen, WLAN. Shuttle-Bus ins Stadtzentrum, Tel. +27 (51) 407 22 40. Taxis.

Airpässe

Der Visit Africa Airpass von oneworld ist gültig für Ziele in Südafrika, Namibia, Sambia, Simbabwe und Mauritius. Buchbar sind beliebig viele Flüge, mindestens jedoch zwei, mit British Airways oder deren angeschlossenen Fluggesellschaften.

Anreise mit dem Pkw

Ein gut ausgebautes Fernstraßennetz ermöglicht die Einreise nach Südafrika aus den Nachbarländern Namibia, Botsuana (über Ramathlabama), Simbabwe (über die Beitbridge), Swasiland, Lesotho und Mosambik.

Die Öffnungszeiten der Grenzübergänge sind sehr unterschiedlich und können auch kurzfristig verändert werden. Reisende sollten sich daher vorab erkundigen, ob und wann der Grenzübertritt möglich ist. 

Fernbus: Verbindungen von und zu den Hauptstädten der Nachbarländer bieten Greyhound, Intercape und Translux.

Maut: Einige Autobahnabschnitte sind mautpflichtig. Die Bezahlung ist in bar möglich; internationale Kreditkarten werden nicht akzeptiert.

Unterlagen: Der internationale Führerschein ist erforderlich und nur in Verbindung mit dem nationalen Führerschein gültig. Es empfiehlt sich außerdem, eine englische Übersetzung mitzuführen.

 

Anreise mit der Bahn

Die Hauptstrecken in die Nachbarländer führen nach Simbabwe, Botswana und Mosambik. 

Südafrikas Luxuszug Blue Train (Charterzug) fährt regulär von Pretoria (Tshwane) nach Kapstadt und als Charterzug von Pretoria aus nach Durban sowie in den Krüger Nationalpark.

Der Luxuszug Rovos Rail bietet reguläre Fahrten von Pretoria nach Kapstadt, Durban und zu den Victoria-Wasserfällen (Simbabwe) sowie von Kapstadt nach George. Für die Strecke Pretoria-Kapstadt und Pretoria-Victoria-Wasserfälle brauchen die Züge 48 Stunden. Ferner gibt es mit Rovos Rail mehrmals pro Jahr Sonderfahrten u.a. von Kapstadt nach Dar es Salaam (Tansania) und von Pretoria nach Swakopmund (Namibia).

Mit dem Shongololo Express werden drei verschiedene Reisen, zwischen 12 und 15 Tagen, durch Südafrika, Namibia, Swasiland, Mosambik und Simbabwe angeboten.

 

Anreise mit dem Schiff

Die größten Häfen sind Kapstadt, Durban, Port Elizabeth und East London.

Kreuzfahrtschiffe

U.a. laufen Reedereien wie Cunard, Phoenix und AIDA auf ihren Kreuzfahrten ab Hamburg oder Bremerhaven südafrikanische Häfen an.

 

Vor Ort unterwegs

Unterwegs mit dem Flugzeug

Airlink (4Z) fliegt u.a. Kapstadt, Johannesburg, Durban, Port Elizabeth, East London, Kimberley und Bloemfontein an.

 

 

Unterwegs mit dem Auto/dem Bus

In den bewohnten Regionen ist das Straßennetz gut ausgebaut. 

Maut: Einige Autobahnabschnitte sind mautpflichtig. Die Bezahlung ist in bar möglich; internationale Kreditkarten werden nicht akzeptiert.

Tankstellen: Die meisten Tankstellen sind täglich von 7 bis 19 Uhr geöffnet; nur wenige Tankstellen rund um die Uhr. Die Bezahlung mit Kreditkarten ist nicht immer möglich. Reservebenzin darf nicht mitgeführt werden.

Rechtsverkehr/Linksverkehr

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Zustand der Straßen

Ein Drittel der Straßen des Landes sind asphaltiert (darunter alle Hauptstraßen). Die Straßen sind allgemein touristisch gut ausgeschildert. Nationalstraßen entsprechen in etwa gut ausgebauten deutschen Bundesstraßen. In gutem Zustand sind aber auch die meisten Regionalstraßen und zudem mit wenig Verkehr.

Staßenklassifizierung

Nationalstraßen sind mit einem N und einer Zahl gekennzeichnet (z.B. N3) und nur zu einem kleinen Teil als Autobahnen ausgebaut. Regionalstraßen sind mit einem R und einer Zahl beschildert (z.B. R27).

Autovermietung

Autovermietungsfirmen sind in allen Städten und an Flughäfen zu finden. Der Fahrer muss mindestens 18 Jahre alt sein (kann je nach Fahrzeugkategorie variieren) und mindestens seit einem Jahr einen Führerschein besitzen. Manchmal wird Fahrern unter 25 Jahren eine Jungfahrergebühr berechnet. Einige Vermieter schreiben ein Maximalalter von 70 Jahren vor.

Taxi

Es gibt Minitaxis (meist weiße Kleinbusse, die als Sammeltaxi bestimmte Routen abfahren) und normale Taxis (mit Taxameter). Taxistände findet man gewöhnlich in den Stadtzentren, an Flughäfen und vor Hotels oder man ruft die Taxivermittlung an.

Reisebus

Zahlreiche Firmen bieten Langstreckenverbindungen an. Die Busse sind grundsätzlich klimatisiert. Verbindungen zwischen den Hauptzentren werden bedient von: Translux, Greyhound und Intercape.

Baz Bus transportiert in verschiedenen Städten Reisende zu einer Vielzahl an Unterkünften (Hostels für Rucksacktouristen, Pensionen, Lodges und Hotels). Das Busunternehmen Compassline bietet auf Kundenwünsche zugeschnitte Bustouren an.

Vorschriften

Verkehrsbestimmungen:
- Linksverkehr;
- Anschnallpflicht;
- Promillegrenze: 0,5 ‰;
- Telefonieren ist nur über eine Freisprecheinrichtung erlaubt.

Geschwindigkeitsbegrenzungen:
- in geschlossenen Ortschaften: 60 km/h;
- auf Landstraßen: 100 km/h;
- auf Autobahnen: 120 km/h.
Die Bußgelder für Geschwindigkeitsüberschreitungen sind sehr hoch.

Pannenhilfsdienst

Der ADAC-Auslands-Notruf bietet ADAC-Mitgliedern und Inhabern eines ADAC-Auslandskranken‑ und ‑unfallschutzes umfangreiche Hilfeleistungen bei Fahrzeugpannen, Verkehrsunfällen, Verlusten von Dokumenten und Geld bis hin zu medizinischen Notfällen. Die Notrufnummer ist rund um die Uhr erreichbar; bei Fahrzeugschäden: Tel. +49 (89) 22 22 22, bei Erkrankungen: +49 (89) 76 76 76.

Der ADAC-Partnerclub in Johannesburg ist die Automobile Association of South Africa (AASA), Tel. +27 (11) 799 10 00. Der Automobilclub bietet umfangreiche Dienstleistungen (z.B. Auskünfte zu Straßenzuständen, Unterkünften etc.) an und stellt Mitgliedern anderer Automobilclubs u.a. Kartenmaterial zur Verfügung.

Dokumentation

Der internationale Führerschein ist erforderlich und nur in Verbindung mit dem nationalen Führerschein gültig. Es empfiehlt sich außerdem, eine englische Übersetzung mitzuführen.

 

Unterwegs in der Stadt

In allen größeren Städten gibt es gute Bus- und Bahnnetze. 

In Johannesburg werden die Busse von Metrobus betrieben, in Kapstadt von Golden Arrow. Außerdem sind Kapstadts MyCiti-Busse eine günstige Alternative, um zu den beliebtesten Sehenswürdigkeiten im Zentrum zu gelangen. 

Pretoria (Tshwane) hat regelmäßig verkehrende Stadtbusse.

Durban wird von Metrorail Durban mit einem S-Bahn-ähnlichen Nahverkehr versorgt. Busse werden von der eThekwini Municipal Bus Company betrieben. Außerdem gibt es private Busse und Sammeltaxis (Minibusse), die allerdings oft überladen und schlecht gewartet sind. Für Touristen werden auch Zulu-Rikschas angeboten.

 

Vor Ort unterwegs mit der Bahn

In Südafrika gibt es sowohl reguläre Intercity-Züge als auch private Luxuszüge. Der öffentliche Schienenverkehr entspricht nicht dem europäischen Standard. Daher ist es generell empfehlenswert, 1. Klasse zu reisen. Alle Langstreckenzüge haben Schlafwagen, die meisten auch Speisewagen.

In den Stadtgebieten von Tshwane (Pretoria)/Johannesburg und Kapstadt verkehren in kurzen Abständen Nahverkehrszüge. Auf allen Hauptstrecken sollte mindestens 24 Stunden im Voraus gebucht werden.

Der erste Hochgeschwindigkeitszug Südafrikas, der Gautrain verbindet Johannesburg, Pretoria und den internationalen Flughafen von Johannesburg.

Zu den wichtigsten InterCity-Luxuszügen zählt der Blue Train, der von Pretoria (Tshwane) nach Kapstadt und nach Hoedspruit (Krüger Nationalpark) fährt. Jedes Blue Train-Abteil hat ein Badezimmer, ein Telefon, einen Fernseher und eine Klimaanlage.

Züge von Rovos Rail gehören ebenfalls zur Luxusklasse. Rovos Rail bietet luxuriöse Dampflok-Safaris mit Fahrten von Pretoria nach Durban, zu den Victoriafällen und nach Swakopmund sowie von Kapstadt nach George und Daressalam an.

Der InterCity-Zug Trans-Oranje fährt wöchentlich zwischen Kapstadt und Durban über Kimberley und Bloemfontein.

Der Luxuszug Trans-Natal-Express bedient die Strecke Durban - Johannesburg; der Trans-Karoo-Express Kapstadt - Johannesburg.

Mit dem Shongololo Express können Reisen zwischen 12 und 15 Tagen gebucht werden. Die 15-tägige Reise führt z.B. entlang der Strecke Kapstadt - Midlands - Zululand - Swasiland - Krüger Nationalpark - Pretoria, eine 12-tägige Reise von Pretoria zu den Vicoria Wasserfällen.

 

 

Unterwegs mit dem Schiff

MSC Cruises bieten Kreuzfahrten auf der Strecke Kapstadt - Port Elizabeth - Durban an.

 

Gesundheitsvorsorge

Übersicht

Die medizinische Versorgung ist insgesamt gut. Die privaten Krankenhäuser in den großen Städten haben europäisches Niveau, die staatlichen Krankenhäuser sind dagegen überlaufen und leiden unter Budgetkürzungen. Die ärztliche Versorgung ist in den ländlichen Gebieten nicht so gut wie in den großen Städten.

Der Abschluss einer Reisekrankenversicherung sowie einer Reiserückholversicherung wird empfohlen.

Anmerkungen Impfungen

[1] Bei Direktflügen aus Europa wird keine Gelbfieber-Impfung verlangt. Eine Impfbescheinigung gegen Gelbfieber wird aber von allen Reisenden verlangt, die nach Aufenthalt in den von der WHO ausgewiesenen Infektionsgebieten einreisen wollen und über ein Jahr alt sind. Dies gilt auch für Reisende, die sich als Transitpassagiere länger als 12 Stunden in den Infektionsgebieten aufgehalten haben. Bei Transitaufenthalten wird grundsätzlich eine Gelbfieber-Impfung empfohlen, weil oft die Dauer des Transitaufenthalts nicht nachgewiesen werden kann.

[2] Hepatitis A und Hepatitis B kommen landesweit vor. Eine Hepatitis A-Schutzimpfung wird generell empfohlen. Die Impfung gegen Hepatitis B sollte bei längerem Aufenthalt und engem Kontakt zur einheimischen Bevölkerung sowie allgemein bei Kindern und Jugendlichen erfolgen.

[3] Die gefährlichere Malariaart Plasmodium falciparum kommt ganzjährig im Osten der Provinz Mpumalanga (einschließlich der Nationalparks und angrenzenden Wildreservaten), im  Norden sowie im Nordosten der  Provinz Limpopo vor. Ein mittleres bis hohes Risiko besteht von Oktober bis Mai, weshalb sich in diesem Zeitraum eine Malariaprophylaxe empfiehlt. Im Zeitraum von Juni bis September besteht in den genannten Gebieten ein geringes Malaria-Risiko. Ebenso besteht ein geringes Malaria-Risiko von September bis Mai im Norden und Nordosten von KwaZulu-Natal (inklusive der Tembe- und Ndumo- als auch der Umfolozi- und Hluhluwe-Wildreservate).

[4] Tollwut kommt landesweit vor. Überträger sind u.a. streunende Hunde, Katzen, Waldtiere und Fledermäuse. Für Rucksackreisende, Kinder, berufliche Risikogruppen und bei längeren Aufenthalten wird eine Impfung empfohlen. Bei Bisswunden so schnell wie möglich ärztliche Hilfe in Anspruch nehmen.

 

Essen und Trinken

Das Leitungswasser ist in den Großstädten gesundheitlich unbedenklich, wenn auch nicht besonders wohlschmeckend. In den ländlichen Gegenden ist Leitungswasser jedoch nicht immer keimfrei und sollte sterilisiert werden oder abgepackt gekauft werden. Beim Kauf von abgepacktem Wasser sollte darauf geachtet werden, dass die Original-Verpackung nicht angebrochen ist.

Milch ist pasteurisiert und Milchprodukte, Fleischwaren, Geflügel, Meeresfrüchte, Obst und Gemüse können unbesorgt verzehrt werden. Fleisch und Gemüse sollte jedoch durchgekocht und nicht lau aufgewärmt sein.

Eine Impfbescheinigung gegen Cholera ist keine Einreisebedingung, das Risiko einer Infektion besteht jedoch. Da die Wirksamkeit der Schutzimpfung umstritten ist, empfiehlt es sich, rechtzeitig vor Antritt der Reise ärztlichen Rat einzuholen. Um sich zu schützen sollte man eine sorgfältige Trinkwasser- und Lebensmittelhygiene anwenden. Eine Impfung ist nur in seltenen Fällen zu empfehlen.

Andere Risiken

Die vom Robert-Koch-Institut empfohlenen Standardimpfungen für Kinder und Erwachsene (u.a. gegen Tetanus, Diphtherie, Pertussis (Keuchhusten), Mumps, Masern, Röteln, Pneumokokken, Poliomyelitis und Influenza) sollten vor der Reise ggf. aufgefrischt werden.

Bilharziose-Erreger können in Teichen und Flüssen vor allem in der Limpopo- und Mpumalanga-Provinz, sowie in KwaZulu-Natal und in der östlichen Kappprovinz bei Port Elizabeth vorkommen. Das Schwimmen und Waten in Binnengewässern sollte daher vermieden werden. Gut gepflegte Schwimmbecken mit gechlortem Wasser sind unbedenklich.

HIV/Aids ist eines der größten Gesundheitsprobleme Südafrikas. Es ist weit verbreitet und eine große Gefahr für alle, die Infektionsrisiken eingehen: Ungeschützte Sexualkontakte, unsaubere Spritzen oder Kanülen und Bluttransfusionen können ein erhebliches Gesundheitsrisiko bergen.

Die Rifttal-Fieberinfektion kommt landesweit regional vor und Touristen können sich, trotz eher geringem Risiko, anstecken. Schutzmaßnahmen sind ein guter Mückeschutz, keine ungekochte Frischmilch trinken und kein rohes Fleisch essen.

Tuberkulose kommt landesweit vor. Die Ansteckung erfolgt von Mensch zu Mensch über Tröpfcheninfektion.

Die UV-Strahlung ist sehr hoch und kann zu Hautschäden führen. Sonnenschutz durch hautbedeckende Kleidung und Sonnenschutzmittel (LSF > 20) ist daher unbedingt erforderlich.

Gesundheitszeugnis

Für Arbeitsaufenthalte wird ein Gesundheitszeugnis verlangt.

Geld

Währung

1 Südafrikanischer Rand = 100 Cents. Währungskürzel: R, ZAR (ISO-Code). Banknoten sind im Wert von 200, 100, 50, 20, und 10 R im Umlauf; Münzen in den Nennbeträgen 5, 2 und 1 R sowie 50, 20, 10 und 5 Cent.

Kreditkarten

Mastercard und Visa sind weithin gebräuchlich, aber auch American Express und Diners Club werden angenommen. Nicht alle Einrichtungen akzeptieren Kreditkarten. So kann man beispielsweise an Tankstellen und im Landesinneren nicht oder selten mit einer Kreditkarte bezahlen. Einzelheiten vom Aussteller der betreffenden Kreditkarte.

Geldautomaten

Girocard
Die Girocard (ehemals ec-Karte) mit dem Maestro-Symbol wird in Südafrika akzeptiert.
Es sollten nur bewachte Geldautomaten, die innerhalb von Gebäuden angebracht sind, - wie in Banken, Supermärkten und Einkaufszentren -, genutzt werden. Geldautomaten, die draußen stehen, bergen das Risiko, manipuliert worden zu sein. Weitere Informationen von Banken und Geldinstituten.

Die neue Debitcard und ihre Nutzung im Ausland
Aus der Girocard wurde eine Debitcard: Seit 2023 stellen Banken keine neuen Girokarten mehr mit dem Maestro-Symbol aus. Noch gültige Karten mit dem Maestro-Symbol können jedoch im In- und Ausland weiterhin bis zum Ablauf ihrer Gültigkeit genutzt werden. Spätestens Ende 2027 wird es das Maestro-Symbol nicht mehr geben.
 
Maestro-Nachfolger sind „Debit Mastercard“, „Visa Debit“ oder „V-Pay“. Visa Debit und Debit Mastercard sind weltweit in mehr als 200 Ländern, in denen Visa und Mastercard akzeptiert werden, nutzbar. Für die Buchung von Reisen oder Mietwagen werden oft nur Kreditkarten akzeptiert. Zur Sicherheit gehört neben einer Debitkarte auch immer eine Kreditkarte ins Reisegepäck.

Achtung: Reisende, die mit ihrer Bankkundenkarte im Ausland bezahlen und Geld abheben wollen, sollten sich vor Reiseantritt bei ihrem Kreditinstitut über die Nutzungsmöglichkeit ihrer Karte informieren. 

Reiseschecks

Reiseschecks sind in Deutschland und in der Schweiz nicht mehr und in Österreich kaum noch erhältlich. In Südafrika können Reiseschecks in den Großstädten bei wenigen Banken und Wechselstuben eingelöst werden.

Öffnungszeiten der Bank

Mo-Fr 09.00-15.30 Uhr, Sa 08.30-11.00 Uhr (regionale Variationen sind möglich).

Devisenbestimmungen

Die Einfuhr der Landeswährung in bar, als Wertpapiere oder in Gold ist unbegrenzt, muss aber ab einer Summe im Gegenwert von 25.000 R deklariert werden und ggf. muss eine Einfuhrerlaubnis vorgelegt werden. Die Ausfuhr der Landeswährung ist für Reisende, die keinen Wohnsitz in Südafrika haben, auf die eingeführte Summe begrenzt. Die Einfuhr von Fremdwährungen muss ab einer Summe im Gegenwert von 10.000 US$ deklariert werden. Die Ausfuhr von Fremdwährungen ist auf die bei der Einfuhr deklarierte Summe begrenzt.

Hinweis: Eine elektronische Zollerklärung muss innerhalb von 24 Stunden vor der Einreise/Abflug bzw. der Abreise abgegeben werden.

Währungen

Sprache

Überblick

Amtssprachen sind Zulu, Xhosa, Pedi, Afrikaans, Englisch, Ndebele, Nordsotho, Südsotho, Setswana, Swati, Tsonga, Venda.

Öffentliche Feiertage

Anmerkung

Feiertage, die auf einen Sonntag fallen, werden am darauf folgenden Montag begangen.

Zollfrei Einkaufen

Überblick

Folgende Artikel können zollfrei nach Südafrika eingeführt werden (Personen ab 18 J.):

200 Zigaretten und 20 Zigarren und 250 g Tabak;
2 l Wein und 1 l andere alkoholische Getränke;
50 ml Parfüm und 250 ml Eau de Toilette;
Geschenke und persönliche Gebrauchsgegenstände bis zu einem Wert von 5.000 R (keine Fernseher, keine Verbrauchsgüter wie Lebensmittel).

Die Freimengen für zollfreie Waren können sich ändern, manchmal auch kurzfristig, zum Beispiel durch neue Vorschriften oder äußere Umstände. Die Angaben sind immer so aktuell wie zum Zeitpunkt der Veröffentlichung. Reisende sollten vor ihrer Reise die aktuellen Freimengen bei den zuständigen Zollbehörden überprüfen. Wir übernehmen keine Verantwortung für Probleme oder Verluste, die durch Änderungen dieser Regeln entstehen.

Hinweis: Eine elektronische Zollerklärung muss innerhalb von 24 Stunden vor der Einreise/Abflug bzw. der Abreise abgegeben werden.

Verbotene Importe

Einfuhrverbot besteht für Psychopharmaka, Klappmesser, automatische, militärische und nicht nummerierte Waffen, Munition, Sprengstoffe und Sprengkörper, Giftstoffe, Fälschungen, Waren, die in einem Gefängnis hergestellt wurden, sowie Zigaratten, von denen 1000 Stück mehr als 2 kg wiegen.

Diese Liste ist nicht vollständig. Reisende sollten die offizielle Zoll-Website konsultieren oder die Botschaft beziehungsweise das Konsulat in ihrer Nähe kontaktieren, um die aktuellsten Informationen zu erhalten.

Importbeschränkungen

Sondergenehmigungen werden verlangt für die Einfuhr u.a. von Pflanzen, pflanzlichem Material, Schusswaffen, Medikamenten und einer bestimmten Anzahl von Goldmünzen.

Weitere Informationen sind vom südafrikanischen Zoll erhältlich.

Kommunikation

Telefon

Internationale Telefonvorwahl. Die Landesvorwahl ist 0027.

Notrufnummern sind: Polizei 10111 und Rettungswagen 10177.

Mobiltelefon

4G- und 5G-Mobilfunknetz. Netzbetreiber sind u.a. MTN, Telcom und Vodacom. Das Mobilfunknetz deckt die Städte und ihre Verbindungsstraßen ab. Internationale Roaming-Abkommen bestehen. Deutsche Mobiltelefone können in der Regel in Südafrika genutzt werden. Südafrikanische Mobiltelefone können an den internationalen Flughäfen gemietet werden. Für Touristen lohnt sich in der Regel der Erwerb einer lokalen SIM-Karte.

Internet

Kostenloses WLAN bieten die Kaffeehäuser in den Townships von Kapstadt sowie landesweit auch zahlreiche Hotels, Restaurants, Flughäfen und Business-Zentren an. Außerdem gibt es noch fast in jedem Ort ein Internet-Café.

Post

Postsendungen nach Europa sind bis zu sieben Tage unterwegs. Öffnungszeiten der Postämter: Mo-Fr 08.00-16.30 Uhr, Sa 08.00-12.00 Uhr. Manche Schalter schließen Mo-Fr um 15.30 Uhr und Sa um 11.00 Uhr. Die kleineren Postämter machen 13.00-14.00 Uhr Mittagspause. 

Einkaufen

Überblick

Gold, Diamanten- und Halbedelsteinschmuck, Leder, Samt, Keramik, afrikanische Handarbeiten, Safarianzüge und Federn.

Öffnungszeiten der Geschäfte:
Mo-Fr 09.00-18.00 Uhr, Sa 09.00-13.00 Uhr.

Kulinarisches

Übersicht

Einheimische Spezialiäten sind z. B. Sosaties (eine Art Schaschlik), Bobotie (Gehacktes mit Curry), Bredies (Eintopf mit Fleisch, Tomaten und anderem Gemüse), Crayfish (Flusskrebs) und Biltong (Trockenfleisch).

Getränke:
Es gibt ausgezeichnete einheimische Weine, auch Sherry wird im Land gekeltert. Liquor Stores, in denen Spirituosen verkauft werden, haben Mo-Fr 09.00-18.00 Uhr und Sa 09.00-13.00 Uhr geöffnet. Mittlerweile ist Alkohol auch in Supermärkten erhältlich.

Kultur

Religion

Christentum (80%), u. a. Afrikanische Kirche, Reformierte Niederländische Kirche, Anglikanische Kirche, Methodisten und Katholiken. Minderheiten von Juden, Muslimen, Hindus und Anhänger von Naturreligionen.

Soziale Verhaltensregeln


Umgangsformen: Zur Begrüßung gibt man sich die Hand. Bei Privatbesuchen werden die üblichen Höflichkeitsformen erwartet.

Kleidung: Zwanglose Kleidung ist angemessen, bei besonderen Anlässen ist elegante Kleidung angebracht.

Rauchen: In geschlossenenen öffentlichen Räumen und in teilweise geschlossenen öffentlichen Innenbereichen ist Rauchen verboten. Demnach ist das Rauchen am Arbeitsplatz, in Einkaufszentren, in Theatern, in öffentlichen Verkehrsmitteln, auf den Flughäfen, in Clubs, in Kinos etc. verboten. Einige Restaurants bieten ihren Gästen ausgewiesene Raucherplätze an. Das Rauchen ist auch im Pkw verboten, wenn Kinder unter 12 Jahren darin sitzen.

Trinkgeld: Ein Trinkgeld in Höhe von 10-15 % ist üblich, wenn es nicht schon in der Rechnung enthalten ist. U.a. Portiers, Kellner und Zimmerservice-Personal, Gepäckträger, Reiseführer, Angestellte im Schönheitssalon und Taxifahrer erwarten ein Trinkgeld. Einem Zimmermädchen kann man pro Tag etwa 10 Rand geben, Tankwärtern 2 Rand und Gepäckträgern 5 Rand. Auch Straßenzeitungsverkäufer erhalten ein paar Cents. 

Landesdaten

Vorwahl

+27

Fläche(qkm)

1,221,037

Bevölkerung

63.1 million

Bevölkerungsdichte(pro qkm)

53

Bevölkerung im Jahr

2025

Mitglied der EU

No

Hauptnotrufnummer

10111

Länderinfos Eswatini

Klima

Beste Reisezeit

Je nach Höhenlage verschieden; es wird jedoch nur in niedrigen Lagen unangenehm heiß oder kalt. Im Hochland kann Frost auftreten, obwohl das Klima hier im Allgemeinen gemäßigt ist. Subtropisches, trockeneres Klima in mittleren Lagen.

Pass- und Visabestimmungen

Reisepassinformationen

Allgemein erforderlich, muss am Tag der Einreise noch mindestens 6 Monate gültig sein und bei der Einreise noch mindestens zwei bis drei freie Seiten haben.

Anmerkung zum Reisepass

Die Einreisebestimmungen können sich ändern. Die hier bereitgestellten Informationen entsprechen dem Stand zum Zeitpunkt der Veröffentlichung. Reisenden wird jedoch empfohlen, sich vor Reiseantritt bei der zuständigen Botschaft oder offiziellen Regierungsstellen zu informieren. Wir übernehmen keine Haftung für etwaige Unannehmlichkeiten oder Verluste, die durch Änderungen dieser Bestimmungen entstehen.

Achtung: Die Anforderungen einzelner Fluggesellschaften an die von ihren Passagieren mitzuführenden Dokumente weichen zum Teil von den staatlichen Regelungen ab. Deutsche Reisende benötigen für die Einreise nach Deutschland einen mindestens gültigen Reisepass / Personalausweis. Bei Transit über Drittländer wird grundsätzlich ein Reisepass mit einer Gültigkeit von mindestens 6 Monaten empfohlen.

Visainformationen

Allgemein erforderlich, u.a. Staatsangehörige der folgenden, in der obigen Tabelle genannten Länder erhalten für einen touristischen Aufenthalt von bis zu 30 Tagen (plus mögliche Verlängerung um 60 Tage) ein Visum bei der Einreise:

(a) Deutschland, Österreich und alle anderen EU-Länder (Ausnahme: [1] Staatsangehörige von Bulgarien und Rumänien benötigen ein Visum vor der Reise.)

(b) Schweiz;

(c) Türkei.

Kosten

Gebühren in Brüssel:
Einfachvisum und Mehrfachvisum: 50 €.

Visaarten und Kosten

Einfachvisum zur einmaligen Einreise, Mehrfachvisum zur mehrfachen Einreise innerhalb von 3 oder 6 Monaten.

Gültigkeit

Einfachvisa und Mehrfachvisa sind 3 Monate ab Ausstellung gültig. Wer sich 6 Monate oder länger im Land aufhalten möchte, sollte beim Immigration Office in Eswatini (Box 372, Mbabane) eine vorläufige Aufenthaltsgenehmigung beantragen.

Persönlich oder postalisch bei der zuständigen konsularischen Vertretung (s. Kontaktadressen).

Antrag erforderlich

(a) 2 Antragsformulare.
(b) 2 Passfotos.
(c) Reisepass, der bei der Einreise noch mindestens 6 Monate gültig ist.
(d) Gebühr (bei Antragstellung in bar).
(e) Nachweis eines Hin- und Rückflugtickets.
(f) frankierter Einschreiben-Rückumschlag für Zustellung des visierten Reisepasses.

Unterlagen für ein Visum bei der Einreise
(a) Reisepass.
(b) Rück- oder Weiterreisetickets und -papiere.
(c) Ausreichende Geldmittel.

Temporärer Wohnsitz

Anträge an das Immigration Office in Mbabane oder die Botschaft in Brüssel (s. Kontaktadressen).

Bearbeitungsdauer

In der Regel erfolgt die Ausstellung nach Eingang aller Unterlagen innerhalb von 24 Stunden, kann jedoch in Ausnahmefällen bis zu 3 Wochen dauern. Postalische Beantragung dauert jeweils einige Tage länger.

Nachweis ausreichender Geldmittel

Alle Ausländer müssen während des Aufenthalts über ausreichende Geldmittel verfügen.

Einreise mit Kindern

Deutsche: Elektronischer Reisepass für Personen unter 24 Jahren oder noch gültiger maschinenlesbarer Kinderreisepass (dieser wird seit dem 1.1.2024 nicht mehr ausgestellt; bereits vorhandene Kinderreisepässe können bis zum Ablauf ihrer Gültigkeit entsprechend der Einreisebestimmungen der einzelnen Länder genutzt werden).

Österreicher: Eigener Reisepass.

Schweizer: Eigener Reisepass.

Türken: Eigener Reisepass.

Anmerkung: Für die Kinder gelten jeweils die gleichen Visumbestimmungen wie für ihre Eltern.

Achtung: Erfolgt die Einreise über Nachbarländer, müssen deren Ein- und Ausreisebestimmungen für Minderjährige beachtet werden.

Einreise mit Haustieren

Auskünfte zu den Einfuhrgenehmigungen für Haustiere erteilt der State Veterinarian, Customs House, Fraser Street, Johannesburg, South Africa oder Veterinary Services, P.O.Box 162, Mbabane, Eswatini. Katzen und Hunde benötigen ein Tollwutimpfzertifikat.

Reisepassinformationen

Allgemein erforderlich, muss am Tag der Einreise noch mindestens 6 Monate gültig sein und bei der Einreise noch mindestens zwei bis drei freie Seiten haben.

Visainformationen

Allgemein erforderlich, u.a. Staatsangehörige der folgenden, in der obigen Tabelle genannten Länder erhalten für einen touristischen Aufenthalt von bis zu 30 Tagen (plus mögliche Verlängerung um 60 Tage) ein Visum bei der Einreise:

(a) Deutschland, Österreich und alle anderen EU-Länder (Ausnahme: [1] Staatsangehörige von Bulgarien und Rumänien benötigen ein Visum vor der Reise.)

(b) Schweiz;

(c) Türkei.

Einreise- & Sicherheitshinweise

Überblick

Stand - Fri, 30 Jan 2026 16:00:00 +0100
(Unverändert gültig seit: Tue, 24 Feb 2026 17:16:55 +0100)

Letzte Änderungen:

Reiseinfos – Infrastruktur/Verkehr

Redaktionelle Änderungen

 

Lagen können sich schnell verändern und entwickeln. Wir empfehlen Ihnen:
- Abonnieren Sie unseren Newsletter oder nutzen Sie unsere App „Sicher Reisen".
- Registrieren Sie sich in unserer Krisenvorsorgeliste.
- Beachten Sie die Hinweise im Ratgeber für Notfallvorsorge und  des Bundesamts für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe.
- Bitte beachten Sie die Hinweise unter COVID-19.
- Achten Sie auf einen ausreichenden Reisekrankenversicherungsschutz.
- Erkundigen Sie sich vorab bei den Behörden/Botschaften Ihres Reiselandes zu den aktuell geltenden, verbindlichen Einreisebestimmungen sowie bei Ihrem Reiseveranstalter/Ihrer Flug-/Schifffahrts-/Eisenbahngesellschaft nach den geltenden Beförderungsbestimmungen.
- Verfolgen Sie bei Ihrer Reiseplanung/während Ihrer Reise Nachrichten und Wetterberichte.
- Beachten Sie unseren Haftungsausschluss und den Hinweis zu Inhalten anderweitiger Anbieter.

Sicherheit

Terrorismus

  • Beachten Sie den weltweiten Sicherheitshinweis.

Innenpolitische Lage

Die innenpolitische Lage ist derzeit stabil. Spontane Demonstrationen können dennoch nicht ausgeschlossen werden.  

  • Meiden Sie Demonstrationen und größere Menschenansammlungen.
  • Folgen Sie den Anweisungen lokaler Sicherheitskräfte.

Kriminalität

Die Kriminalitätsrate in Eswatini ist niedriger als in den Nachbarländern Südafrika und Mosambik, jedoch in letzter Zeit gestiegen. In der Regel nimmt die Anzahl der Übergriffe in der Ferienzeit vor Weihnachten zu. Raubdelikte an Ausländern bei Besuchen der Stadtzentren von Mbabane, Manzini und Matsapha sowie bei Überlandfahrten sind nicht häufig, kommen aber ebenso vor wie Kreditkartenbetrug und Autodiebstahl mit Waffengewalt, sog. Carjacking.

  • Meiden Sie die Stadtzentren von Mbabane und Manzini und Überlandfahrten nach Einbruch der Dunkelheit.
  • Nehmen Sie keine Anhalter mit und reisen Sie möglichst nicht alleine in abgelegene Gegenden.
  • Geben Sie Kreditkarten nicht aus der Hand, sondern verlangen Sie zur Zahlung ein mobiles Lesegerät.
  • Leisten Sie bei einem Überfall keinen Widerstand.
  • Bewahren Sie Geld, Ausweise, Führerschein und andere wichtige Dokumente sicher auf; speichern Sie ggf. elektronische Kopien/Fotos. Dies erleichtert im Falle von Diebstahl oder Verlust die Ausstellung eines Ersatzdokuments.
  • Seien Sie in größeren Menschenmengen wie an Busbahnhöfen und auf Märkten besonders aufmerksam und achten Sie auf Ihre Wertsachen.
  • Seien Sie bei ungewohnten E-Mails, Telefonanrufen, Gewinnmitteilungen, Angeboten und Hilfeersuchen angeblicher Bekannter skeptisch. Teilen Sie keine Daten von sich mit, sondern vergewissern Sie sich ggf. persönlich der Glaubwürdigkeit oder wenden Sie sich an die Polizei.
     

Natur und Klima

Die Regenzeit dauert von Oktober bis April. Vor allem in dieser Zeit kann es zu Überschwemmungen kommen, siehe auch Reiseinfos – Infrastruktur/Verkehr.

  • Beachten Sie stets Verbote, Hinweisschilder und Warnungen sowie die Anweisungen lokaler Behörden.

Reiseinfos

Zuständige Auslandsvertretung

Es gibt keine berufskonsularische Vertretung in Eswatini. Zuständig ist die deutsche Botschaft in Pretoria/Südafrika, in konsularischen Notfällen können deutsche Staatsangehörige das Verbindungsbüro in Mbabane kontaktieren.

Infrastruktur/Verkehr

Nach langanhaltenden, starken Regenfällen und Überschwemmungen Anfang Januar 2026 hat sich die Lage wieder entspannt

  • Informieren Sie sich weiterhin zur aktuellen Wetterlage in den Medien.
  • Wenden Sie sich bei Rückfragen zu aktuellen Entwicklungen und bei Problemen an folgende Behörden und Ansprechpartner:
  • Ministry of Tourism: +268 2404 9693
    Mbuluzi Park: +268 7625 9380
    Eswatini National Trust Commission: +268 2416 1179 (für alle übrigen Parks)
  • Beachten Sie bei Reisen nach Mosambik die Reise- und Sicherheitshinweise Mosambik.

Alle öffentlich zugänglichen Verkehrsmittel sind schlecht gewartet und häufig überladen.
Es herrscht Linksverkehr. Der Zustand der Straßen ist an vielen Stellen verbesserungsbedürftig, die Unfallgefahr ist auch tagsüber hoch. Zudem befinden sich regelmäßig (auch nachts) Fußgänger und Tiere auf der Fahrbahn. Zusammenstöße mit großen Tieren wie Kühen und Ziegen sind keine Seltenheit.

  • Vermeiden Sie möglichst Fahrten mit öffentlichen Verkehrsmitteln.
  • Passen Sie Ihre Geschwindigkeit und Fahrweise den beschriebenen Risiken an.
  • Vermeiden Sie Fahrten nach Einbruch der Dunkelheit.

Führerschein

Der internationale Führerschein ist erforderlich und nur in Verbindung mit dem nationalen deutschen Führerschein gültig.

LGBTIQ

Homosexuelle Handlungen sind in Eswatini weiterhin gesetzlich verboten und können mit Freiheitsstrafen geahndet werden. In jüngster Zeit sind gleichwohl keine Fälle strafrechtlicher Verfolgung bekannt geworden. Gleichgeschlechtliche Beziehungen gelten in Eswatini vielfach als gesellschaftliches Tabu. Es muss weiterhin damit gerechnet werden, dass öffentliche Zuneigungsbekundungen gleichgeschlechtlicher Paare in Eswatini als Erregung öffentlichen Ärgernisses verstanden und geahndet werden können.

  • Beachten Sie die allgemeinen Hinweise für LGBTIQ.

Rechtliche Besonderheiten

Das Fotografieren öffentlicher Gebäude und militärischer Einrichtungen ist verboten. Für professionelle Fotoaufnahmen von traditionellen öffentlichen Veranstaltungen wie des traditionellen Reed Dance (alljährlich Ende August/Anfang September) und des Incwala-Festes (Dezember/Januar) muss eine Genehmigung eingeholt werden.

Besitz, Konsum und Handel mit illegalen Drogen werden streng bestraft. Die Strafen reichen von hohen Geld- bis zu Gefängnisstrafen. Das Strafrecht Eswatinis sieht für besonders schwere Verbrechen wie Mord die Todesstrafe vor, sie ist in den letzten Jahrzehnten aber in keinem Fall vollstreckt worden.

Prostitution ist verboten. Besonders Kinderprostitution wird mit hohen Strafen geahndet.

Geld/Kreditkarten

Landeswährung ist der Lilangeni (SZL, Mehrzahl: Emalangeni), der im Verhältnis 1 zu 1 fest an die südafrikanische Währung Rand (ZAR) gekoppelt ist. SZL und ZAR sind in Eswatini gesetzliches Zahlungsmittel, südafrikanische Münzen werden jedoch nicht akzeptiert.

Bargeld (EUR oder USD) kann in Eswatini gewechselt werden, sollte aber nur in begrenztem Maße mitgeführt werden. In der Hauptstadt Mbabane, in Manzini und in einigen anderen Städten gibt es internationale Geldautomaten, und viele Restaurants und Hotels akzeptieren Zahlungen mit Kreditkarten wie Mastercard und Visa.

Einreise und Zoll

Einreise- und Zollbestimmungen für deutsche Staatsangehörige können sich kurzfristig ändern, ohne dass das Auswärtige Amt hiervon vorher unterrichtet wird. Bitte erkundigen Sie sich daher vorab zusätzlich bei den Vertretungen Ihres Ziellandes. Nur dort erhalten Sie rechtsverbindliche Informationen und/oder über diese Hinweise hinausgehende Informationen zu den Einreise- und Zollbestimmungen Ihres Reiselandes. Der deutsche Zoll informiert über die aktuell geltenden Zollbestimmungen bei Einreise nach Deutschland.

Reisedokumente

Die Einreise ist für deutsche Staatsangehörige mit folgenden Dokumenten möglich:

  • Reisepass: Ja
  • Vorläufiger Reisepass: Ja
  • Personalausweis: Nein
  • Vorläufiger Personalausweis: Nein
  • Kinderreisepass: Ja

Anmerkungen:

Reisedokumente müssen zum Zeitpunkt der Einreise noch mindestens sechs Monate gültig sein und über mindestens zwei bis drei freie Seiten verfügen.

Visum

Deutsche Staatsangehörige benötigen für die Einreise ein Visum, das entweder bei Einreise („on arrival") oder vor der Einreise beantragt werden muss.

Visum bei Einreise („on arrival")

Für touristische Aufenthalte wird dieses bei der Einreise („on arrival") an der Grenze für 30 Tage erteilt. Verlängerungen für maximal weitere 90 Tage können beim Innenministerium beantragt werden.

Visum vor Einreise

Für alle anderen Reisezwecke ist die Einholung eines Visums vor Einreise erforderlich. Nähere Informationen bietet der Honorarkonsul des Königreichs Eswatini in Berlin oder die für Deutschland zuständige Botschaft von Eswatini in Brüssel.

Minderjährige

  • Bitte beachten Sie auch die Reise- und Sicherheitshinweise Südafrika insbesondere für die Reise von und mit Minderjährigen, da die Einreise nach Eswatini bzw. die anschließende Ausreise vielfach über Südafrika erfolgt.
     

Einfuhrbestimmungen

Die Ein- bzw. Ausfuhr von Bargeld über 15.000 SZL/ZAR muss beim Zoll oder der Polizei bei Ein- bzw. Ausreise deklariert werden.

Die Einfuhr von Waffen und Drogen ist verboten.

Tiere

Für die Einfuhr von Haustieren müssen diese gegen mindestens 30 Tage und maximal 12 Monate vor Einreise gegen Tollwut geimpft sein und ein Gesundheitszeugnis aus dem Herkunftsland besitzen, das maximal zehn Tage vor der Reise ausgestellt wurde. Zudem ist eine Einfuhrerlaubnis des Ministry of Finance erforderlich.

Gesundheit

Impfschutz

Bei der direkten Einreise aus dem Gelbfieberendemiegebiet ist für alle Reisenden mit einem Lebensalter über einem Jahr der Nachweis einer gültigen Gelbfieberimpfung notwendig (Internationales Impfzertifikat, lebenslange Gültigkeit). Das gilt auch für eine Anreise im Transit über Addis Abeba oder Nairobi, wenn der dortige Aufenthalt länger als 12 Stunden beträgt. Reisende, die sich vor Einreise nach Eswatini in Südafrika aufgehalten haben und nicht zuvor aus dem Gelbfieberendemiegebiet nach Südafrika eingereist sind, benötigen kein Impfzertifikat.

  • Achten Sie darauf, dass sich bei Ihnen und Ihren Kindern die Standardimpfungen gemäß Impfkalender der STIKO auf dem aktuellen Stand befinden. Insbesondere sollte ein adäquater Impfschutz gegen Masern sichergestellt sein.
  • Als Reiseimpfungen werden Impfungen gegen Hepatitis A und Typhus, bei Langzeitaufenthalt oder besonderer Exposition auch gegen Hepatitis B und Tollwut empfohlen.
     

Malaria

Malaria ist eine schwerwiegende Erkrankung, die durch Mücken übertragen wird. Der Anteil an der fast ausschließlich vorkommenden Malaria tropica, verursacht durch Plasmodium Falciparum, beträgt über 99%. Eine Karte der Malaria-Risikogebiete stellt die DTG zur Verfügung.

  • Ganzjährig geringes Risiko: westliche Landeshälfte einschl. Mbabane
  • Saisonal hohes Risiko von September bis Mai: östliche Landeshälfte
  • Saisonal mittleres Risiko von Juni bis August: östliche Landeshälfte

 

  • Schützen Sie sich in der Dämmerung und nachts konsequent vor Mückenstichen. Benutzen Sie regelmäßig Mückenschutzmittel und tragen entsprechende Kleidung. Verwenden Sie nachts Bettnetze, siehe Schutz vor Insekten. 
  • Zur Verhinderung einer Malaria ist in Gebieten mit hohem Malariarisiko zusätzlich zum Mückenschutz eine Tabletteneinnahme (Chemoprophylaxe) sinnvoll. Lassen Sie sich bzgl. der Auswahl entsprechender Medikamente ärztlich beraten.
  • Bei Reisen in Gebiete mit mittlerem Malariarisiko, die mehr als 48 Stunden von der nächsten medizinischen Einrichtung mit Möglichkeit zur Malariadiagnostik und -therapie entfernt sind, ist die Mitnahme von entsprechenden Medikamenten zur notfallmäßigen Selbstbehandlung empfohlen. Lassen Sie sich bzgl. der Auswahl entsprechender Medikamente ärztlich beraten.

HIV/AIDS

Durch sexuelle Kontakte, bei Drogengebrauch (unsaubere Spritzen oder Kanülen) und Bluttransfusionen besteht grundsätzlich ein hohes HIV-Übertragungsrisiko.

  • Verwenden Sie stets Kondome, insbesondere bei Gelegenheitsbekanntschaften.
     

Durchfallerkrankungen

Bei Durchfallerkrankungen handelt es sich um häufige Reiseerkrankungen, siehe Durchfallerkrankungen. Durch eine entsprechende Lebensmittel- und Trinkwasserhygiene lassen sich die meisten Durchfallerkrankungen und auch Cholera (s.u.) jedoch vermeiden. Zum Schutz Ihrer Gesundheit beachten Sie daher folgende grundlegende Hinweise:

  • Trinken Sie ausschließlich Wasser sicheren Ursprungs, nie Leitungswasser. Durch den Kauf von Flaschenwasser mit Kohlensäure kann eine bereits zuvor geöffnete Flasche leichter identifiziert werden.
  • Benutzen Sie unterwegs auch zum Geschirrspülen und Zähneputzen möglichst Trinkwasser.
  • Falls kein Flaschenwasser zur Verfügung steht, verwenden Sie gefiltertes, desinfiziertes oder abgekochtes Wasser.
  • Kochen oder schälen Sie Nahrungsmitteln selbst.
  • Halten Sie unbedingt Fliegen von Ihrer Verpflegung fern.
  • Waschen Sie sich so oft wie möglich mit Seife die Hände, stets jedoch vor der Essenszubereitung und vor dem Essen.
  • Wenn möglich, desinfizieren Sie Ihre Hände mit Flüssigdesinfektionsmittel.

Cholera

Cholera wird über ungenügend aufbereitetes Trinkwasser oder rohe Lebensmittel übertragen und kann daher gut durch entsprechende Lebensmittel- und Trinkwasserhygiene vermieden werden. Nur ein kleiner Teil der an Cholera infizierten Menschen erkrankt und von diesen wiederum die Mehrzahl mit einem vergleichsweise milden Verlauf. Die Indikation für eine Choleraimpfung ist nur sehr selten gegeben, in der Regel nur bei besonderen Expositionen wie z.B. der Arbeit im Krankenhaus mit Cholerapatienten, siehe Cholera.

  • Lassen Sie sich hinsichtlich Ihres Risikoprofils ggf. durch einen Tropen- oder Reisemediziner beraten.

Schistosomiasis (Bilharziose)

Die Bilharziose wird beim Baden, Waten oder anderen Freizeitaktivitäten im oder am Süßwasser durch das Eindringen der Wurmlarven durch die intakte Haut übertragen, siehe Schistosomiasis.

  • Sehen Sie vom Baden in Süßwassergewässern konsequent ab.

Medizinische Versorgung

Die medizinische Versorgung im Lande ist mit Europa nicht zu vergleichen und ist vielfach technisch, apparativ und/oder hygienisch problematisch. Gute ärztliche Versorgung ist in den  angrenzenden Großstädten Südafrikas zu finden.
Für ärztliche Leistungen und Krankenhausbehandlung in Südafrika und Eswatini ist grundsätzlich Vorauskasse in teilweise erheblicher Höhe zu leisten.

  • Schließen Sie für die Dauer des Auslandsaufenthaltes eine Auslandsreise-Kranken- und Rückholversicherung ab.
  • Lassen Sie sich vor einer Reise durch reisemedizinische Beratungsstellen, Tropen- oder Reisemediziner persönlich beraten und Ihren Impfschutz anpassen. Entsprechende Ärzte finden Sie z. B. über die DTG.

Bitte beachten Sie neben dem generellen auch den medizinischen Haftungsausschluss

Länderinfos zu Ihrem Reiseland

Hier finden Sie Adressen zuständiger diplomatischer Vertretungen und Informationen zur Politik und zu den bilateralen Beziehungen mit Deutschland.

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Weitere Informationen
Allgemeines

Offizieller Name des Staates

Königreich Eswatini.

17.364 qkm.

1.160.164 (UNO Schätzung 2020).

82 pro qkm.

Hauptstadt

Mbabane.

Geographie

Eswatini grenzt im Norden, Westen und Süden an Südafrika und im Osten an Mosambik. Das Land teilt sich in vier geographische Regionen: das Inkangala-Hochveld, ein Streifen teilweise aufgeforsteter, zerklüfteter Landschaft, einschl. des Usutu-Pinienwaldes; die Peak-Wälder im Nordwesten; das Mittelveld, das sich sanft vom Hochveld über Hügel auf fruchtbare Täler senkt und das Unterveld oder Buschland mit 170-360 m hohen Hügeln. Am östlichen Rand des Untervelds liegt das Lubombo-Plateau, das überwiegend als Weide- und Ackerland genutzt wird. Eswatini ist eines der bestbewässerten Länder des südlichen Afrika. Die vier größten Flüsse, Komati, Usutu, Mbuluzi und Ngwavuma, fließen von West nach Ost und münden in den Indischen Ozean.

Regierung

Parlamentarische Monarchie (im Commonwealth) seit 1973. Verfassung von 2006. Parlament (Libandla): Nationalversammlung mit 65 Mitgliedern und Senat mit 30 Mitgliedern. Unabhängig seit 1968 (ehemaliges britisches Protektorat). Der Staatenname Swasiland wurde 2018 in Eswatini geändert.

Staatsoberhaupt

König Mswati III., seit 1986.

Regierungschef

Premierminister Russell Dlamini, seit November 2023.

Elektrizität

230 V, 50 Hz.

Regierungschef

Premierminister Russell Dlamini, seit November 2023.

Übersicht

Zwischen Mosambik und Südafrika liegt eines der kleinsten, aber schönsten Länder der Welt, Eswatini, das bis 2018 Swasiland hieß. Ganz im Gegensatz zu seinem größeren Nachbarn ist es von Rassenkonflikten weitgehend verschont geblieben, und Nationalstolz und eine reiche Kulturgeschichte zeichnen es aus.

Wer während des Incwala- oder des Umhlanga-Festivals hier ist, dem wird dieses Erlebnis sicherlich als Höhepunkt der Reise im Gedächtnis bleiben. Ein großer Anziehungspunkt sind auch die Bewohner Eswatinis, die trotz eigener Sorgen Besuchern gegenüber sehr gastfreundlich und locker sind.

2018 feierte Eswatini 50 Jahre Unabhängigkeit von Großbritannien. Zu diesem Anlass verkündete der König Mswati III. die Umbenennung von Swasiland in das Königreich von eSwatini. Der neue Name bedeutet in der Swasi-Sprache "Land der Swasi".

Die Naturschutzgebiete und Wildgehege Eswatinis zählen zu den schönsten Gegenden des südlichen Afrikas. Es gibt zahlreiche Möglichkeiten, Tiere zu beobachten; Safaris laufen hier aber bedeutend zurückhaltender als in den großen Nationalparks von Südafrika ab. Hier kann man auch noch das scheue und fast ausgestorbene Spitzmaulnashorn in freier Wildbahn beobachten.

Anreise

Anreise mit dem Flugzeug

Von Deutschland, Österreich und der Schweiz gibt es keine Direktflüge nach Eswatini.

Eswatinis nationale Fluggesellschaft, Eswatini Airlink (4Z), bietet tägliche Flugverbindungen zwischen Johannesburg (Südafrika) und Manzini an.

Nach Johannesburg fliegt South African Airways (SA) nonstop ab Frankfurt/M. und München; Zubringerflüge nach Frankfurt/M. aus Wien mit Austrian (OS) und aus Zürich mit Swiss (LX).

Swiss (LX) fliegt im Code Share mit South African Airways (SA) ab Zürich nach Johannesburg; Zubringerflüge nach Zürich aus Wien mit Austrian (OS).

Flugzeiten

Frankfurt/M. - Manzini: 13 Std. 10 Min.; Wien - Manzini: 16 Std. 25 Min.; Zürich - Manzini: 14 Std. 20 Min. (jeweils mit 1 oder 2 Zwischenstopps).

Der Internationale Flughafen König Mswati III. (SHO) liegt 14 km nordwestlich von Mpaka. Läden, Getränkeautomaten. Es bestehen Busverbindungen nach Manzini, Matsapha und Mbabane (Fahrtzeit: 2 Std.). Taxis sind nur unregelmäßig verfügbar.

Ausreisegebühr

Bei Abflug ist eine Gebühr von ca. 2,50 € (50 SZL) zu entrichten. Kinder unter 3 Jahren sowie Transitreisende sind davon ausgenommen.

 

Anreise mit dem Pkw

Es gibt zahlreiche Grenzübergänge nach Südafrika und gute Straßenverbindungen u.a. nach Johannesburg, Durban und ins nördliche Zululand.

Fernbusse: Trans Magnific bietet Bus-Shuttles zwischen Johannesburg und Manzini (Fahrtzeit: 6 Std.) sowie Mbabane (Fahrtzeit: 5 Std.) an. Mehrmals wöchentlich gibt es Busverbindungen zwischen Mbabane und Maputo (Mosambik) sowie nach Durban (Südafrika), Mbombela (Südafrika), eMalahleni (Südafrika) und zum Kruger-Nationalpark (Südafrika).

Maut: An der Grenze ist bei der Einreise mit dem Pkw abhängig vom Gewicht des Fahrzeugs eine pauschale Straßennutzungsgebühr von ca. 5-15 € (100-300 SZL) zu entrichten.

Unterlagen: Zusätzlich zum nationalen Führerschein ist der Internationale Führerschein erforderlich.

 

Anreise mit der Bahn

Der grenzüberschreitende Bahnverkehr wird ausschließlich für den Gütertransport genutzt; es gibt keine Personenbeförderung.

 

Vor Ort unterwegs

Unterwegs mit dem Flugzeug

In Eswatini werden keine Inlandflüge angeboten.

 

Unterwegs mit dem Auto/dem Bus

Das Straßennetz hat eine Gesamtlänge von ca. 3.800 km und ist relativ gut ausgebaut.

Von Nachtfahrten wird generell abgeraten, da sich oft Fußgänger oder auch größere Tiere, wie z.B. Kühe, auf der Fahrbahn aufhalten und bei Dunkelheit nicht rechtzeitig erkannt werden können.

Maut: An der Grenze ist bei der Einreise mit dem Pkw eine pauschale Straßennutzungsgebühr von ca. 5-15 € (100-300 SZL) zu entrichten.

Tankstellen sind ausreichend vorhanden und zwischen 7.00 und 18.00 Uhr oder auch ganztags geöffnet.

Rechtsverkehr/Linksverkehr

l

Zustand der Straßen

Teerstraßen oder gute Schotterstraßen verbinden die größeren Orte und führen zu den Grenzorten nach Südafrika und Mosambik. Viele Straßen sind jedoch schmal und kurvenreich.

Unbefestigte Straßen sind vor allem während der Regenzeit (Okt.-März) am besten mit Allradantrieb befahrbar.

Autovermietung

Mietwägen sind am Flughafen sowie in Mbabane und Manzini erhältlich. Mindestalter: 23 Jahre. Kaution oder Bezahlung mit Kreditkarte erforderlich.

Taxi

Private Taxis sind in den Städten verfügbar. Der Preis sollte vor Fahrtbeginn vereinbart werden. Am besten lässt man sich ein Taxi vom Hotel aus rufen.

Außerdem verkehren fast überall Minibus-Sammeltaxis, die oft auch unterwegs angehalten werden können. Die Sammeltaxis sind günstiger, aber auch oft sehr langsam, weil immer wieder gewartet wird, bis sie voll besetzt sind.

Fahrrad

U.a. können im Hlane Royal National Park und im Mlilwane Wildlife Sanctuary für die dortigen Mountainbike-Strecken Fahrräder gemietet werden. In Städten ist es nicht ratsam Fahrrad zu fahren.

Reisebus

Eswatini besitzt ein weit verzweigtes Busnetz, das Städte und Dörfer verbindet. Die Busse sind allerdings oft überfüllt.

Vorschriften

Verkehrsbestimmungen:
- Promillegrenze: 0,5 ‰.

Geschwindigkeitsbeschränkungen:
- innerorts: 50 km/h;
- außerorts: 80 km/h.

Pannenhilfsdienst

Der ADAC-Auslands-Notruf bietet ADAC-Mitgliedern und Inhabern eines ADAC-Auslandskranken‑ und ‑unfallschutzes umfangreiche Hilfeleistungen bei Fahrzeugpannen, Verkehrsunfällen, Verlusten von Dokumenten und Geld bis hin zu medizinischen Notfällen. Die Notrufnummer ist rund um die Uhr erreichbar; bei Fahrzeugschäden: Tel. +49 (0)89 22 22 22, bei Erkrankungen: +49 (0)89 76 76 76.

Bei Pannen und Unfällen mit dem Mietwagen ist immer zunächst die Autoverleihfirma zu kontaktieren.

Dokumentation

Zusätzlich zum nationalen Führerschein ist der Internationale Führerschein erforderlich.

 

Unterwegs in der Stadt

Manzini kann mit Bussen, Minibussen oder Taxis erkundet werden; die kleine Innenstadt auch zu Fuß.

 

Bahnpässe

Der Bahnverkehr ist dem Gütertransport vorbehalten; es gibt keine Personenbeförderung.

 

Gesundheitsvorsorge

Übersicht

Die medizinische Versorgung ist mit Europa nicht zu vergleichen und ist vielfach technisch, apparativ oder hygienisch problematisch. Vielfach fehlen auch europäisch ausgebildete, Englisch oder Französisch sprechende Ärzte.

Ein ausreichender, weltweit gültiger Krankenversicherungsschutz und eine zuverlässige Reiserückholversicherung sind dringend empfohlen.

Eine individuelle Reiseapotheke sollte mitgenommen und unterwegs den Temperaturen entsprechend geschützt werden.

Anmerkungen Impfungen

[1] Eine Impfbescheinigung gegen Gelbfieber wird von allen Reisenden verlangt, die innerhalb von 6 Tagen nach Aufenthalt in den von der WHO ausgewiesenen Infektionsgebieten einreisen wollen und über ein Jahr alt sind. Ausgenommen sind Reisende, die den Transitraum in den Infektionsgebieten nicht verlassen haben.

[2] Hepatitis A ist weitverbreitet, Hepatitis B kommt landesweit vor. Eine Hepatitis A-Schutzimpfung wird generell empfohlen. Die Impfung gegen Hepatitis B sollte bei längerem Aufenthalt und engem Kontakt zur einheimischen Bevölkerung sowie allgemein bei Kindern und Jugendlichen erfolgen.

[3] Malariarisiko ganzjährig gering in den tief liegenden Regionen, vor allem in Big Bend, Mhlume, Simunye und Tshaneni. Die gefährlichere Form Plasmodium falciparum herrscht zu 99 % vor.

[4] Tollwut kommt landesweit vor. Überträger sind u.a. streunende Hunde, Katzen, Waldtiere und Fledermäuse. Für Rucksackreisende, Kinder, berufliche Risikogruppen und bei längeren Aufenthalten wird eine Impfung empfohlen. Bei Bisswunden so schnell wie möglich medizinische Hilfe in Anspruch nehmen.

[5] Typhus kommt vor. Eine Typhusimpfung wird bei Rucksackreisen und Langzeitaufenthalten empfohlen.

Essen und Trinken

Leitungswasser ist normalerweise gechlort und relativ sauber, es können jedoch leichte Magenverstimmungen auftreten. Für die ersten Wochen des Aufenthalts wird daher abgefülltes Wasser empfohlen, welches überall erhältlich ist. Trinkwasser außerhalb der größeren Städte ist nicht immer keimfrei und sollte sterilisiert werden oder abgepackt gekauft werden. Beim Kauf von abgepacktem Wasser sollte darauf geachtet werden, dass die Original-Verpackung nicht angebrochen ist. Milch ist pasteurisiert und kann, ebenso wie einheimische Milchprodukte, Fleisch, Geflügel, Obst und Gemüse, unbesorgt verzehrt werden.

Eine Impfbescheinigung gegen Cholera ist keine Einreisebedingung, das Risiko einer Infektion, wenn auch gering, besteht jedoch. Da die Wirksamkeit der Schutzimpfung umstritten ist, empfiehlt es sich, rechtzeitig vor Antritt der Reise ärztlichen Rat einzuholen.

Andere Risiken

Die vom Robert-Koch-Institut empfohlenen Standardimpfungen für Kinder und Erwachsene (u.a. gegen Tetanus, Diphtherie, Pertussis (Keuchhusten), Mumps, Masern, Röteln, Pneumokokken, Poliomyelitis und Influenza) sollten vor der Reise ggf. aufgefrischt werden.

Bilharziose-Erreger kommen in manchen Teichen und Flüssen vor, das Schwimmen und Waten in Binnengewässern sollte daher vermieden werden. Gut gepflegte Schwimmbecken mit gechlortem Wasser sind unbedenklich.

HIV/Aids ist in Swasiland ein großes Problem und eine große Gefahr für alle, die Infektionsrisiken eingehen: Sexualkontakte, unsaubere Spritzen oder Kanülen und Bluttransfusionen können ein erhebliches lebensgefährliches Risiko bergen.

Geld

Währung

1 Lilangeni = 100 Cents. Währungskürzel: E, SZL (ISO-Code). Die Mehrzahl von Lilangeni ist Emalangeni. Banknoten gibt es im Wert von 200, 100, 50, 20 und 10 E; Münzen in den Nennbeträgen 5, 2 und 1 E sowie 50, 20, 10, 5, 2 und 1 Cent.

Südafrikanische Banknoten (Rand) werden überall ebenfalls als Zahlungsmittel angenommen und sind mit dem Namibia-Dollar und dem Lilangeni gekoppelt.

Kreditkarten

Gängige Kreditkarten wie Mastercard, Visa und American Express erfahren die größte Akzeptanz in großen Hotels, Restaurants, einigen Geschäften und bei Mietwagenfirmen in größeren Städten. An Tankstellen kann jedoch nicht mit Kreditkarte bezahlt werden. Einzelheiten vom Aussteller der betreffenden Kreditkarte. Wegen Kreditkartenbetrugsfällen sollte die Karte niemals aus den Augen gelassen werden.
 

Geldautomaten

Bankkarten
 

Mit der Kreditkarte und Pinnummer kann an Geldautomaten Geld abgehoben werden. Geldautomaten befinden sich in der Hauptstadt Mbabane, in Manzini und in einigen anderen großen Städten. Die Girocard (ehemals ec-Karte) mit dem Cirrus-, Plus- oder Maestro-Symbol wird weltweit akzeptiert. Sie kann in den großen Städten an Geldautomaten der Standard Bank mit dem Cirrus-, Plus- oder Maestro-Symbol genutzt werden. Zur Sicherheit sollten Reisende stets über eine alternative Geldversorgung wie zum Beispiel Bargeld verfügen. Weitere Informationen von Banken und Geldinstituten.

Die neue Debitcard und ihre Nutzung im Ausland
Aus der Girocard wurde eine Debitcard: Seit 2023 stellen Banken keine neuen Girokarten mehr mit dem Maestro-Symbol aus. Noch gültige Karten mit dem Maestro-Symbol können jedoch im In- und Ausland weiterhin bis zum Ablauf ihrer Gültigkeit genutzt werden. Spätestens Ende 2027 wird es das Maestro-Symbol nicht mehr geben.
 
Maestro-Nachfolger sind „Debit Mastercard“, „Visa Debit“ oder „V-Pay“. Visa Debit und Debit Mastercard sind weltweit in mehr als 200 Ländern, in denen Visa und Mastercard akzeptiert werden, nutzbar. Für die Buchung von Reisen oder Mietwagen werden oft nur Kreditkarten akzeptiert. Zur Sicherheit gehört neben einer Debitkarte auch immer eine Kreditkarte ins Reisegepäck.

Achtung: Reisende, die mit ihrer Bankkundenkarte im Ausland bezahlen und Geld abheben wollen, sollten sich vor Reiseantritt bei ihrem Kreditinstitut über die Nutzungsmöglichkeit ihrer Karte informieren. 

Reiseschecks

Reiseschecks sind in Deutschland und in der Schweiz nicht mehr und in Österreich kaum noch erhältlich. Reiseschecks können in Eswatini in Mbabne und in anderen größeren Städten bei einigen Banken eingelöst werden.

Öffnungszeiten der Bank

Mo-Fr 08.30-14.30 Uhr, Sa 08.30-11.00 Uhr.

Devisenbestimmungen

Es besteht Deklarationspflicht bei Ein- und Ausfuhr von Summen in bar ab einem Wert von 15.000 E.

 

Währungen

Sprache

Überblick

Amtssprachen sind Siswati und Englisch.

Öffentliche Feiertage

Anmerkung

[*] Die Daten der Incwala- und Umhlanga-Zeremonien richten sich nach dem Mondkalender und verschieben sich daher von Jahr zu Jahr.

Zollfrei Einkaufen

Überblick

Folgende Artikel können zollfrei nach Swasiland eingeführt werden (nur Erwachsene):

200 Zigaretten und 20 Zigarren und 250 g Tabak;
1 l alkoholische Getränke und 2 l Wein;
50 ml Parfüm und 250 ml Eau de Toilette.
Geschenke bis zum Wert von 5.000 E (ausgenommen sind o. g. Waren sowie Fernseher). Die Grenze für die Befreiung von der Mehrwertsteuer liegt pro Person bei 1.000 E.
 

Die Freimengen für zollfreie Waren können sich ändern, manchmal auch kurzfristig, zum Beispiel durch neue Vorschriften oder äußere Umstände. Die Angaben sind immer so aktuell wie zum Zeitpunkt der Veröffentlichung. Reisende sollten vor ihrer Reise die aktuellen Freimengen bei den zuständigen Zollbehörden überprüfen. Wir übernehmen keine Verantwortung für Probleme oder Verluste, die durch Änderungen dieser Regeln entstehen.

Weitere Informationen sind vom Zollamt von Eswatini erhältlich.

Kommunikation

Telefon

Internationale Telefonvorwahl. Die Landesvorwahl ist 00268.

Mobiltelefon

2G-, 3G- und teilweise 4G-Mobilfunknetzwerk. Zu den Mobilfunkanbietern gehören u.a. MTN und Eswatini Mobile.

Internet

Internetprovider ist u.a. Eswatini Mobile. Internetcafés sind vor allem in den großen Städten wie Mbabane und Manzini vorhanden.

Post

Post nach Europa ist bis zu zwei Wochen unterwegs. Öffnungszeiten der Postämter: Mo-Fr 08.00-16.00 Uhr, Sa 08.00-11.00 Uhr. 

Radio

Zahlreiche deutschsprachige Radiosender lassen sich u.a. über Astra-Satelliten bzw. über das Internet in Eswatini empfangen.

Einkaufen

Überblick

Perlenarbeiten, Korbwaren, Gras- und Sisalmatten, Kupferartikel, Holzschüsseln, Edelsteinschmuck, Holz- und Specksteinschnitzereien, Flaschenkürbisse, Karosses (Ledermatten), Trommeln, Webstoffe, Batiken und bedruckte Stoffe.

Öffnungszeiten der Geschäfte:
Mo-Fr 08.00-17.00 Uhr, Sa 08.00-13.00 Uhr.

Kulinarisches

Übersicht

Restaurants gibt es in erster Linie in den größeren Städten und in Hotels. An Marktständen kann man die traditionelle Fleischsuppe, zahlreiche Maisgerichte, pürierte Mehlkartoffeln und gegrillte Maiskolben probieren (je nach Jahreszeit).

Getränke:
Die Auswahl an Spirituosen, Bier und Wein ist gut. Traditionelles Swasi-Bier wird von den Marktfrauen gebraut und an Ständen verkauft.

Kultur

Religion

Zionisten (Mischung aus Christentum und Ahnenanbetung) (40%), Katholiken (20 %), Muslime (10 %), Bantureligionen, Mormonen, Juden und andere.

Soziale Verhaltensregeln


Kleidung: Zwanglose Kleidung ist angemessen, nur im Spielkasino und in den Spitzenhotels wird elegantere Kleidung erwartet.

Fotografieren:
Grundsätzlich immer um Erlaubnis fragen, bevor man jemanden fotografiert; unter Umständen wird ein kleiner Geldbetrag erwartet. Der königliche Palast, die königliche Familie, uniformierte Polizei, Militärpersonal und militärische Einrichtungen dürfen nicht fotografiert werden. Wer traditionelle Zeremonien fotografieren möchte, sollte sich vorher mit dem Government Information Service (PO Box 338, Mbabane, Tel: (040) 4 27 61) in Verbindung setzen.

Trinkgeld:
Auf alle Hotel- und Restaurantrechnungen werden 10% aufgeschlagen.

Landesdaten

Vorwahl

+268

Fläche(qkm)

17363

Bevölkerung

1.211 million

Bevölkerungsdichte(pro qkm)

73

Bevölkerung im Jahr

2023

Mitglied der EU

No

Hauptnotrufnummer

999

Länderinfos Lesotho

Klima

Beste Reisezeit

Gemäßigtes Klima mit vier ausgeprägten Jahreszeiten. Regenzeit im Sommer. 85% der Niederschläge in den Bergen fallen zwischen Oktober und April. Im Hochland schneit es von Mai bis September. Am heißesten ist es im Januar und Februar. Lesotho bietet über 300 Tage Sonnenschein im Jahr.

Pass- und Visabestimmungen

Reisepassinformationen

Allgemein erforderlich, muss bei Ausreise noch mindestens 6 Monate gültig sein. Der Reisepass sollte noch über mindestens zwei leere Seiten verfügen.

Anmerkung zum Reisepass

Da die Einreise über Südafrika erfolgt, müssen auch die dortigen Einreisebestimmungen erfüllt werden.

Die Einreisebestimmungen können sich ändern. Die hier bereitgestellten Informationen entsprechen dem Stand zum Zeitpunkt der Veröffentlichung. Reisenden wird jedoch empfohlen, sich vor Reiseantritt bei der zuständigen Botschaft oder offiziellen Regierungsstellen zu informieren. Wir übernehmen keine Haftung für etwaige Unannehmlichkeiten oder Verluste, die durch Änderungen dieser Bestimmungen entstehen.

Achtung: Die Anforderungen einzelner Fluggesellschaften an die von ihren Passagieren mitzuführenden Dokumente weichen zum Teil von den staatlichen Regelungen ab. Deutsche Reisende benötigen für die Einreise nach Deutschland einen mindestens gültigen Reisepass / Personalausweis. Bei Transit über Drittländer wird grundsätzlich ein Reisepass mit einer Gültigkeit von mindestens 6 Monaten empfohlen.

Visainformationen

Ein Visum ist allgemein für die Einreise nach Lesotho erforderlich, ausgenommen sind u.a. Staatsbürger der folgenden, in der obigen Tabelle genannten Länder für einen Aufenthalt von 14 Tagen (Verlängerungsmöglichkeit auf bis zu 3 Monate) (sofern nicht anders angegeben):

(a) Deutschland, Österreich und einige weitere EU-Länder (Irland Rep. für Aufenthalte von bis zu 90 Tagen) ([1] Ausnahmen: Visumpflicht besteht für Staatsbürger von Bulgarien, Estland, Lettland, Litauen, Polen, Rumänien, Slowakische Republik, Slowenien und Ungarn).

(b) Schweiz.

Kosten

e-Visum

einmalige Einreise: 150 US$

mehrmalige Einreise: 250 US$

Gültigkeit

3 Monate.

Transit

Die Möglichkeit des visumfreien Transits besteht nicht.

Längerfristige Touristen-, Geschäfts-, Studenten- und Diplomaten-Visa müssen als e-Visum bei der offiziellen Visa-Webseite des Königreichs Lesotho beantragt werden: evisalesotho.com

Weitere Informationen erteilt die Konsularabteilung der zuständigen Botschaft (s. Kontaktadressen).

Antrag erforderlich

(a) 1 Antragsformular (downloadbar auf der Webseite der zuständigen diplomatischen Vertretung).
(c) 2 Passfotos.
(b) Reisepass, der bei der Ausreise noch mindestens sechs Monate gültig ist und der noch über mindestens zwei freie Seiten verfügt.
(d) Zahlungsbeleg für die Gebühr (in bar oder per Verrechnungsscheck bei Antragstellung).
(e) Nachweis über bestätigtes Rück- oder Weiterreisetickets.
(f) Unterkunftsnachweis (z.B. Hotelbuchung).

Geschäftsvisum zusätzlich:
(g) Entsendungsschreiben der Firma mit Angaben zu Reiseanlass und -dauer sowie Bestätigung der Kostenübernahme.

Der postalischen Antragstellung sollte ein frankierter Einschreiben-Rückumschlag beigelegt werden.

Temporärer Wohnsitz

Informationen von der zuständigen konsularischen Vertretung (s. Kontaktadressen).

Bearbeitungsdauer

e-Visum: 72 Std.

Nachweis ausreichender Geldmittel

Ausländer müssen bei der Einreise ausreichende Geldmittel nachweisen können.

Einreise mit Kindern

Deutsche: Elektronischer Reisepass für Personen unter 24 Jahren oder noch gültiger maschinenlesbarer Kinderreisepass (dieser wird seit dem 1.1.2024 nicht mehr ausgestellt; bereits vorhandene Kinderreisepässe können bis zum Ablauf ihrer Gültigkeit entsprechend der Einreisebestimmungen der einzelnen Länder genutzt werden).

Österreicher: Eigener Reisepass.

Schweizer: Eigener Reisepass.

Türken: Eigener Reisepass.

Anmerkung: Für die Kinder gelten jeweils die gleichen Visumbestimmungen wie für ihre Eltern.

Alleinreisende Minderjährige müssen über eine schriftliche Einverständniserklärung der nicht mitreisenden Eltern / Sorgeberechtigten verfügen. Außerdem sollte die Geburtsurkunde des Kindes und die Heiratsurkunde der Eltern vorgelegt werden.

Reisepassinformationen

Allgemein erforderlich, muss bei Ausreise noch mindestens 6 Monate gültig sein. Der Reisepass sollte noch über mindestens zwei leere Seiten verfügen.

Visainformationen

Ein Visum ist allgemein für die Einreise nach Lesotho erforderlich, ausgenommen sind u.a. Staatsbürger der folgenden, in der obigen Tabelle genannten Länder für einen Aufenthalt von 14 Tagen (Verlängerungsmöglichkeit auf bis zu 3 Monate) (sofern nicht anders angegeben):

(a) Deutschland, Österreich und einige weitere EU-Länder (Irland Rep. für Aufenthalte von bis zu 90 Tagen) ([1] Ausnahmen: Visumpflicht besteht für Staatsbürger von Bulgarien, Estland, Lettland, Litauen, Polen, Rumänien, Slowakische Republik, Slowenien und Ungarn).

(b) Schweiz.

Einreise- & Sicherheitshinweise

Überblick

Stand - Mon, 03 Nov 2025 15:15:00 +0100
(Unverändert gültig seit: Mon, 03 Nov 2025 15:20:08 +0100)

Letzte Änderungen: Redaktionelle Änderungen

Lagen können sich schnell verändern und entwickeln. Wir empfehlen Ihnen:
- Abonnieren Sie unseren Newsletter oder nutzen Sie unsere App „Sicher Reisen".
- Registrieren Sie sich in unserer Krisenvorsorgeliste.
- Beachten Sie die Hinweise im Ratgeber für Notfallvorsorge und  des Bundesamts für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe.
- Bitte beachten Sie die Hinweise unter COVID-19.
- Achten Sie auf einen ausreichenden Reisekrankenversicherungsschutz.
- Erkundigen Sie sich vorab bei den Behörden/Botschaften Ihres Reiselandes zu den aktuell geltenden, verbindlichen Einreisebestimmungen sowie bei Ihrem Reiseveranstalter/Ihrer Flug-/Schifffahrts-/Eisenbahngesellschaft nach den geltenden Beförderungsbestimmungen.
- Verfolgen Sie bei Ihrer Reiseplanung/während Ihrer Reise Nachrichten und Wetterberichte.
- Beachten Sie unseren Haftungsausschluss und den Hinweis zu Inhalten anderweitiger Anbieter.

Sicherheit

Terrorismus

  • Beachten Sie den weltweiten Sicherheitshinweis.

Innenpolitische Lage

Die innenpolitische Lage ist derzeit stabil. Spontane Demonstrationen können dennoch nicht ausgeschlossen werden.

  • Meiden Sie Demonstrationen.
  • Folgen Sie den Anweisungen lokaler Sicherheitskräfte.

Kriminalität

Lesotho hat eine hohe Kriminalitätsrate zu verzeichnen. Besonders die Hauptstadt Maseru ist betroffen. Dies schließt Gewalttaten wie Raubüberfälle, Vergewaltigungen und Mord ein. Auch sexualisierte Gewalt (sog. Gender Based Violence) kommt häufig vor.

Es kann zu jeder Tageszeit zu Gewaltkriminalität gegen Ausländer in Form von Raubüberfällen auf Besucher populärer Restaurants, durch Überfälle auf offener Straße und auf Autofahrer oder durch Einbrüche kommen.

  • Bewahren Sie Geld, Ausweise, Führerschein und andere wichtige Dokumente sicher auf; speichern Sie ggf. elektronische Kopien/Fotos. Dies erleichtert im Falle von Diebstahl oder Verlust die Ausstellung eines Ersatzdokuments.
  • Vermeiden Sie Spaziergänge und Überlandfahrten nach Einbruch der Dunkelheit und parken Sie Ihr Fahrzeug nicht in unbeleuchteten Straßen.
  • Vermeiden Sie es, mögliche Gefahrensituationen zu provozieren (bspw. Hupen oder nahes Auffahren im Straßenverkehr) und verhalten Sie sich defensiv. 
  • Reisen Sie nicht alleine (insbesondere Frauen), sondern wenn möglich in Gruppen.
  • Achten Sie bei Ihren Unterkünften auf vorhandene Sicherheitsvorkehrungen und Personal.
  • Tragen Sie Wertsachen nicht zur Schau; verzichten Sie möglichst auf große, wertvolle Handtaschen.
  • Bevorzugen Sie bargeldlose Zahlungen und nehmen Sie nur das für den Tag benötigte Bargeld und keine unnötigen Wertsachen mit.
  • Seien Sie in Menschenmengen wie an Bahnhöfen, auf Märkten und in öffentlichen Verkehrsmitteln besonders aufmerksam und achten Sie auf Ihre Wertsachen.
  • Verzichten Sie bei einem Überfall auf jede Gegenwehr.
  • Seien Sie bei ungewohnten E-Mails, Telefonanrufen, Gewinnmitteilungen, Angeboten und Hilfeersuchen angeblicher Bekannter skeptisch. Teilen Sie keine Daten von sich mit, sondern vergewissern Sie sich ggf. persönlich der Glaubwürdigkeit oder wenden Sie sich an die Polizei.
     

Natur und Klima

Es herrscht ein kontinentales Hochgebirgs- bis gemäßigtes Kontinentalklima und einer Regenzeit im Oktober/November.

Aufgrund der geographischen Gegebenheiten sind schnelle Wetteränderungen sowie Temperaturen unter dem Gefrierpunkt und Schneefälle im Winter von Juni bis Oktober keine Seltenheit.

Lesotho ist, insbesondere in den Sommermonaten von November bis Februar, von zahlreichen Blitzeinschlägen betroffen, die auch des Öfteren zu Todesfällen führen.

  • Erkundigen Sie sich täglich vor dem Aufbrechen in Ihrer Unterkunft über die Wetteraussichten und mögliche Schließung von Bergpässen.
  • Werden Sie von einem Gewitter überrascht, suchen Sie so schnell wie möglich Schutz in einem Gebäude oder Auto.
  • Beachten Sie stets Verbote, Hinweisschilder und Warnungen sowie die Anweisungen lokaler Behörden.

Reiseinfos

Zuständige Auslandsvertretung

Es gibt keine berufskonsularische Vertretung in Lesotho. Zuständig ist die Deutsche Botschaft Pretoria in Südafrika, die auch in konsularischen Notfällen kontaktiert werden sollte.

In Notfällen können sich Reisende vor Ort an die deutsche Honorarkonsulin in Maseru, Frau Mantopi M. Lebofa, wenden. Sie ist montags und freitags von 10-12 Uhr und dienstags bis donnerstags von 9-14 Uhr unter +266 6200 0063, +266 5725 5899 oder +266 2232 5277 oder maseru@hk-diplo.de erreichbar. Die Anschrift lautet: Corner Kingsway & Pioneer Roads, (Alliance Francaise de Maseru Compound). Außerhalb ihrer Bürozeiten können Reisende sich an den Bereitschaftsdienst der Deutschen Botschaft Pretoria wenden.

Infrastruktur/Verkehr

In Lesotho herrscht Linksverkehr. Zwar wurden in den letzten Jahren einige Überlandstraßen asphaltiert, ganz überwiegend besteht das Straßennetz aber weiterhin aus unbefestigten Straßen. Schlaglöcher, häufige Fußgänger und Tiere auf der Straße sowie fehlende Straßenbeleuchtung stellen am Tag und besonders nach Einbruch der Dunkelheit ein Risiko dar.
Die Überlandstraßen sind häufig eng, kurvenreich und unübersichtlich und werden bei Schnee- und Regenwetter äußerst unsicher.

Der kaum vorhandene öffentliche Nah- und Fernverkehr ist unzuverlässig und unsicher.

  • Fahren Sie vorausschauend und defensiv.
  • Vermeiden Sie Fahrten nach Einbruch der Dunkelheit.
  • Nutzen Sie für Überlandfahrten möglichst einen Geländewagen mit Vierradantrieb. Für Routen, die den Sani-Pass an der östlichen Grenze zu Südafrika einschließen, ist ein solcher Geländewagen unerlässlich.
  • Sollten Sie im Winter (Juni bis Oktober) nach Lesotho fahren, bereiten Sie sich und Ihr Auto auf die Witterungsverhältnisse vor und erkundigen Sie sich täglich in Ihrer Unterkunft nach möglichen Sperrungen von Straßen und Bergpässen.
  • Verzichten Sie auf die Benutzung von Sammeltaxis.

Führerschein

Der internationale Führerschein wird empfohlen und ist nur in Verbindung mit dem nationalen deutschen Führerschein gültig. Der deutsche Führerschein wird für touristische Aufenthalte auch in Verbindung mit einer beglaubigten Übersetzung in die englische Sprache anerkannt.

LGBTIQ

Nach Reformen des Strafrechts gilt es als umstritten, ob homosexuelle Handlungen in Lesotho gemäß nationaler Gesetzgebung weiterhin einen Straftatbestand erfüllen; in den letzten Jahren ist keine strafrechtliche Sanktionierung bekannt geworden. Gleichwohl gelten gleichgeschlechtliche Beziehungen in Lesotho weiterhin als gesellschaftliches Tabu. In der Öffentlichkeit ist daher Zurückhaltung zu empfehlen, da beispielsweise offene Zuneigungsbekundungen gleichgeschlechtlicher Paare als Erregung öffentlichen Ärgernisses angesehen werden könnten.

  • Beachten Sie die allgemeinen Hinweise für LGBTIQ.

Rechtliche Besonderheiten

Der Besitz, Konsum oder Handel mit illegalen Drogen ist strafbar und wird mit hohen Gefängnis- und Geldstrafen geahndet.

Kinderprostitution stellt eine Straftat dar und wird mit hohen Strafen geahndet.

Der königliche Palast, Regierungsgebäude, der Flughafen und andere öffentliche Gebäude sowie Militärfahrzeuge und uniformierte Personen dürfen nicht fotografiert werden. In Zweifelsfällen sollte vor dem Fotografieren eine Genehmigung eingeholt werden.

Geld/Kreditkarten

Landeswährung ist der Loti (LSL), der 1:1 an den südafrikanischen Rand (ZAR) gebunden ist. Auch der ZAR gilt im ganzen Land als Zahlungsmittel, wobei Münzen jedoch nicht immer akzeptiert werden. Das Abheben von Bargeld an Geldautomaten und die Bezahlung mit Kreditkarten ist an vielen Orten möglich.

Einreise und Zoll

Einreise- und Zollbestimmungen für deutsche Staatsangehörige können sich kurzfristig ändern, ohne dass das Auswärtige Amt hiervon vorher unterrichtet wird. Bitte erkundigen Sie sich daher vorab zusätzlich bei den Vertretungen Ihres Ziellandes. Nur dort erhalten Sie rechtsverbindliche Informationen und/oder über diese Hinweise hinausgehende Informationen zu den Einreise- und Zollbestimmungen Ihres Reiselandes. Der deutsche Zoll informiert über die aktuell geltenden Zollbestimmungen bei Einreise nach Deutschland.

Reisedokumente

Die Einreise ist für deutsche Staatsangehörige mit folgenden Dokumenten möglich:

  • Reisepass: Ja
  • Vorläufiger Reisepass: Ja
  • Personalausweis: Nein
  • Vorläufiger Personalausweis: Nein
  • Kinderreisepass: Ja

Anmerkungen: 
Reisedokumente müssen im Zeitpunkt der Einreise noch mindestens sechs Monate gültig sein und über zwei freie Seiten für Ein-/Ausreisestempel verfügen.

Visum

Deutsche Staatsangehörige benötigen für die Einreise und einen touristischen Aufenthalt bis zu 14 Tagen kein Visum. Für längere Aufenthalte wird ein Visum benötigt. Das E-Visaverfahren ist derzeit ausgesetzt.

Bei der visumsfreien Einreise nach Lesotho müssen ausreichende Mittel zur Bestreitung der Aufenthaltskosten nachgewiesen werden. Auch ein Rückflugticket mit fest gebuchtem Rückflugtermin ist vorzulegen. 

Ein- und Ausreise aus Südafrika zwecks Verlängerung des dortigen Aufenthalts

Ein Kurzaufenthalt in Lesotho ermöglicht nicht einen 90 Tage überschreitenden „visafreien" Aufenthalt in Südafrika. Bei Wiedereinreise nach Südafrika kann es zu Schwierigkeiten kommen, wenn vor dem Abstecher nach Lesotho der visumfreie Aufenthalt von 90 Tagen in Südafrika schon ausgeschöpft war.

Minderjährige

Alleinreisende Minderjährige benötigen eine schriftliche Einverständniserklärung beider sorgeberechtigter Elternteile. Für Minderjährige, die nur mit einem Elternteil reisen, ist die Zustimmungserklärung des anderen Elternteils notwendig. Ferner sollte die Heiratsurkunde der Eltern (wenn zutreffend) und die Geburtsurkunde mitgeführt werden.

  • Beachten Sie ggf. die Hinweise für eine Einverständniserklärung für Minderjährige.
  • Bitte beachten Sie unbedingt auch die Reise- und Sicherheitshinweise für Südafrika, da die Einreise nach Lesotho in der Regel von Südafrika aus erfolgt bzw. anschließend aus Südafrika die Rückreise erfolgt.

Einfuhrbestimmungen

Fremd- und Landeswährungen dürfen bis zu einem Betrag von 25.000 ZAR nach Lesotho eingeführt werden. Beträge, die diese Höhe überschreiten, müssen beim Grenzübertritt gemeldet werden.

Die Einfuhr von pornographischem Material ist verboten. Zollfrei eingeführt werden dürfen: 400 Zigaretten oder 50 Zigarren, 1 l Wein oder 1 l alkoholische Getränke, eine Flasche Parfüm mit maximal 300 ml Inhalt.

Gesundheit

Impfschutz

Pflichtimpfungen:

Für die direkte Einreise aus Deutschland sind keine Pflichtimpfungen vorgeschrieben. Eine Gelbfieberimpfung ist erforderlich, wenn innerhalb von 6 Tagen nach der Abreise aus einem Gelbfiebergebiet eingereist wird. Von dieser Einreisebestimmung ausgenommen sind Kinder unter 9 Monaten und Passagiere, die Länder mit Gelbfieberrisiko durchreisen und die Transitbereiche nicht verlassen.

Reiseimpfungen:

Es ist eine Impfung gegen Hepatitis A empfohlen. Nach individueller Indikation sind zusätzlich Impfungen gegen Hepatitis B und Tollwut angeraten. 

Standardimpfungen:

Achten Sie darauf, dass sich bei Ihnen und Ihren Kindern die Standardimpfungen gemäß Impfkalender der STIKO auf aktuellem Stand befinden. Insbesondere sollte ein adäquater Impfschutz gegen Masern sichergestellt sein. 

Medizinische Versorgung

Die medizinische Versorgung in Lesotho ist nicht mit der Versorgung in Deutschland vergleichbar. Außerhalb der großen Zentren fehlt medizinisches Fachpersonal. Gute ärztliche Versorgung ist in den angrenzenden Großstädten Südafrikas (Bloemfontein/Südafrika) zu finden. Planbare Operationen, Eingriffe und Diagnostik sollten im benachbarten Südafrika oder Europa durchgeführt werden. Notfall- und Basisversorgung ist in den großen staatlichen Krankenhäusern sowie einigen Privatkliniken nur eingeschränkt gewährleistet. Die Apotheken haben nur ein eingeschränktes Sortiment wichtiger Standardmedikamente. Medikamentenfälschungen mit unsicherem Inhalt kommen vor. 

  • Lassen Sie sich frühzeitig reisemedizinisch beraten und Ihren Impfschutz anpassen. Entsprechende reisemedizinische Praxen und Impfstellen sind u.a. über die DTG zu finden.
  • Nehmen Sie eine Reiseapotheke sowie regelmäßig einzunehmende Medikamente mit. Lassen Sie sich für die Einreise ggf. die Notwendigkeit ärztlich auf Englisch bescheinigen. 
  • Schließen Sie eine medizinische Evakuierungsversicherung ab.

Erkrankungen im Zusammenhang mit mangelnder Hygiene

Insbesondere durch mangelnde Trinkwasser-, Lebensmittel und Handhygiene können Erkrankungen auftreten, die oft mit Durchfällen einhergehen. Häufig treten unbestimmte Reisedurchfälle auf. Bestimmte Viruserkrankungen der Leber (Virushepatitis A und E) treten auch bei Reisenden auf.

  • Beachten Sie unsere grundlegenden Hygienehinweise.
  • Lassen Sie sich hinsichtlich einer Hepatitis A-Impfung beraten.

Mensch-zu-Mensch-übertragene Erkrankungen 

In Lesotho besteht ein Risiko für Tuberkulose. Diese Erkrankung wird i.d.R. durch den engen Kontakt mit infizierten Menschen übertragen.

HIV-Infektionen und bestimmte Lebererkrankungen (Virushepatitis B, C und D) können auch durch sexuelle Kontakte übertragen werden. Die Übertragung ist prinzipiell auch durch Drogenkonsum mit unsauberen Spritzen oder Kanülen, Tätowierungen und Bluttransfusionen möglich. 

  • Verwenden Sie stets Kondome, insbesondere bei Gelegenheitsbekanntschaften.
  • Lassen Sie sich bzgl. einer Hepatitis B-Impfung ärztlich beraten.

Durch Tierkontakt übertragene Erkrankungen 

Eine Ansteckung mit Tollwut erfolgt vorrangig über Hunde und spielt aufgrund der Nähe dieser Tiere zu Menschen eine besondere Rolle. Rift-Valley-Fieber wird u.a. durch den Kontakt mit Schlacht- und Milchprodukten infizierter Tiere übertragen. Bei Milzbrand handelt sich um eine bakterielle Infektion, die durch Kontakt mit erkrankten Huftieren (vor allem Schweine, Rinder, Schafe, Ziegen, Pferde und Wildtiere sowie deren Kadaver) übertragen werden kann. Vor allem in ländlichen Regionen kommen Giftschlangen vor.

  • Meiden Sie grundsätzlich den Kontakt zu Tieren und deren Ausscheidungen. 
  • Meiden Sie den Kontakt zu stehenden oder langsam fließenden Gewässern, da diese mit Urin von Nagetieren verunreinigt sein können. 
  • Vermeiden Sie Verzehr von Fleischgerichten unklaren Ursprungs und rohen tierischen Produkten. 
  • Sollten Sie von einem Hund oder einer Giftschlange gebissen werden, begeben Sie sich umgehend in ärztliche Betreuung. 
  • Lassen Sie sich bzgl. einer Tollwutimpfung beraten. Beachten Sie, dass Tollwutimpfstoffe und Immunglobuline nicht oder nur sehr begrenzt im Land erhältlich sind.
  • Beachten Sie unsere Hinweise zu Schlangenbissen.

Weitere Gesundheitsgefahren

Insbesondere in großen Städten kann es durch Luftverschmutzung zu gesundheitlichen Beschwerden kommen. Ggf. weitere Hinweise zu Brandsaison oder anderweitiger Saisonalität.

  • Informieren Sie sich über aktuelle Luftwerte z.B. über den World Air Quality Index.

Intensive Sonneneinstrahlung kann zu kurz- und langfristigen Haut- und Augenschäden führen.

  • Informieren Sie sich z.B. über die App SunSmart über notwendige Sonnenschutzmaßnahmen.

Bitte beachten Sie neben dem generellen auch den medizinischen Haftungsausschluss

Länderinfos zu Ihrem Reiseland

Hier finden Sie Adressen zuständiger diplomatischer Vertretungen und Informationen zur Politik und zu den bilateralen Beziehungen mit Deutschland.

Mehr

Weitere Hinweise für Ihre Reise

Weitere wichtige Hinweise für Ihre Reise

 

Weitere Informationen
Allgemeines

Offizieller Name des Staates

Königreich Lesotho.

30.344 qkm.

2.142.249 (UNO Schätzung 2020).

70 pro qkm.

Hauptstadt

Maseru.

Geographie

Lesotho wird von Südafrika umschlossen. Das Königreich liegt auf dem höchsten Abschnitt der Drakensberge am Ostrand des südafrikanischen Plateaus. Das gebirgige Land wird von Tälern und Schluchten durchzogen. Im Westen senkt es sich von den Bergausläufern zu sanften Hügeln und einer Ebene entlang der Grenze; hier leben zwei Drittel der Bevölkerung. Die drei großen Flüsse Orange, Caledon und Tugela entspringen in den Bergen Lesothos.

Regierung

Parlamentarische Monarchie (im Commonwealth) seit 1993. Verfassung von 1993. Parlament mit 120 Abgeordneten, Senat mit 33 ernannten Mitgliedern. Unabhängig seit 1966 (ehemalige britische Kolonie).

Staatsoberhaupt

König Letsie III., seit 1996.

Regierungschef

Sam Matekane, seit Oktober 2022.

Elektrizität

220 V, 50 Hz; Adapter erforderlich.

Regierungschef

Sam Matekane, seit Oktober 2022.

Übersicht

Das winzige Königreich Lesotho ist vollständig von seinem Nachbar Südafrika umgeben und besteht zum größten Teil aus Hochebene. Viele Dörfer sind so isoliert, dass man sie nur zu Pferd, zu Fuß oder mit dem Kleinflugzeug erreichen kann. Straßen sind bisher nur zu den Orten gebaut worden, an denen Lesothos Bodenschätze und Wasservorräte zu finden sind.
Von der Hauptstadt Maseru aus reisen viele Besucher in die Berge, wo man u.a. reiten, wandern, Vögel beobachten oder angeln kann. Bartgeier und Felsenadler sind von Maluti und den Drachenbergen aus zu sehen, während Letsie Lake und andere Feuchtbiotope die Heimat verschiedener Wasservögel sind. Lesotho ist der letzte Lebensraum des Glattnackenrapp.
 

Anreise

Anreise mit dem Flugzeug

South African Airways (SA) verbindet täglich Johannesburg (Südafrika) mit Maseru und bietet auch Flüge ab Frankfurt/M. und Zürich über Johannesburg nach Maseru an.

Flugverbindungen nach Johannesburg bestehen von Frankfurt/M. und München mit Lufthansa (LH), mit Zubringerflügen nach München ab Wien durch Austrian Airlines (OS).

Swiss (LX) verbindet Zürich mit Johannesburg.

Flugzeiten

Frankfurt/M. - Maseru: 12 Std. 30 Min.; Wien - Maseru: 17 Std. 5 Min.; Zürich - Maseru: 17 Std. 20 Min. (jeweils mit mindestens 1 Zwischenstopp; Flugzeiten variieren, je nach Länge des Aufenthalts).

Maseru (MSU) (Moshoeshoe I International) liegt 18 km nordöstlich der Stadt. Flughafeneinrichtungen: Bank/Wechselstube, Postamt, Mietwagenschalter, Flughafeninformation, Bars und Restaurant. Busse fahren im Stundentakt zum Stadtzentrum (Fahrtzeit: 30 Min.). Taxis sind nicht immer verfügbar, sollten daher vorab bestellt werden.

Ausreisegebühr

Keine.

 

Anreise mit dem Pkw

Die drei Hauptstraßen nach Südafrika führen über die Maseru Bridge im Westen, die Ficksburg Bridge im Norden und durch das Caledon's Poort im Westen. Maseru Bridge und Ficksburg Bridge sind durchgehend geöffnet, Caledon's Poort ist von 06.00-22.00 Uhr geöffnet. Es gibt zusätzliche Grenzübergänge, jedoch mit schlechteren Straßen.

Busse und Minibusse verkehren regelmäßig zwischen Maseru und Johannesburg.

Maut: Bei Einreise auf dem Landweg ist eine vom Fahrzeuggewicht abhängige Mautgebühr zu entrichten.

Unterlagen: Der Internationale Führerschein ist nur zusammen mit dem nationalen Führerschein gültig. Bei touristischen Aufenthalten ist als Zusatzdokument auch eine Übersetzung des nationalen Führerscheins ins Englische gültig, der Internationale Führerschein wird jedoch als Zusatzdokument empfohlen.

 

Anreise mit der Bahn

Es gibt keinen grenzüberschreitenden Bahnverkehr.

 

Vor Ort unterwegs

Unterwegs mit dem Flugzeug

Für Inlandflüge gibt es keinen Linienverkehr. Mission Aviation Fellowship bietet jedoch Flüge zu NGOs in Lesotho an sowie Charterflüge vom Flughafen Maseru zu weiteren Zielen im Land.

 

Unterwegs mit dem Auto/dem Bus

Das Straßennetz Lesothos hat eine Länge von ca. 6.000 km. Maseru ist mit sämtlichen größeren Orten verbunden. Eine Hauptverbindungsstraße im Nordosten des Landes ist die A1, die Maseru mit Mokhotlong verbindet, im Südwesten führt die A2 zur A4 nach Qachas Nek.

Maut: Bei der Einreise auf dem Landweg ist eine vom Fahrzeuggewicht abhängige Maut zu entrichten.

Tankstellen gibt es in allen größeren Städten und entlang der Hauptverkehrsstrecken. Ein Reservekanister sollte jedoch mitgeführt werden.

Rechtsverkehr/Linksverkehr

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Zustand der Straßen

Ca. 1.000 km des gesamten Straßennetzes sind asphaltiert. Gut ausgebaut sind die Straßen zwischen den Städten entlang der nordwestlichen Grenze Lesothos sowie die Hauptverbindungsstraßen zu den südafrikanischen Großstädten. Viele Straßen im Land sind jedoch unbefestigt und nur mit Allradantrieb befahrbar bzw. während der Regenzeit oft unpassierbar.

Staßenklassifizierung

Nationalstraßen sind in Lesotho mit dem Buchstaben A und einer Nummer gekennzeichnet; weitere Straßen je nach Bedeutung mit B, C und D.

Autovermietung

Mietwägen sind in Maseru am Flughafen und in der Stadt erhältlich. Fahrer müssen mindestens 21 Jahre alt und seit mindestens 1 Jahr im Besitz eines Führerscheins sein.

Taxi

In den Städten sind überall Taxis und Sammeltaxis zu finden. Der Fahrpreis sollte immer vorab vereinbart werden. Taxis können sowohl telefonisch bestellt, als auch auf der Straße angehalten werden.

Reisebus

Viele Ortschaften sind durch Minibusse miteinander verbunden, die erst abfahren, wenn sie vollständig besetzt sind.

Vorschriften

Verkehrsbestimmungen:
- Gurtanlegepflicht.

Geschwindigkeitsbegrenzungen:
- innerorts: 50 km/h;
- außerorts: 80 km/h.

Pannenhilfsdienst

Der ADAC-Auslands-Notruf bietet ADAC-Mitgliedern und Inhabern eines ADAC-Auslandskranken‑ und ‑unfallschutzes umfangreiche Hilfeleistungen bei Fahrzeugpannen, Verkehrsunfällen, Verlusten von Dokumenten und Geld bis hin zu medizinischen Notfällen. Die Notrufnummer ist rund um die Uhr erreichbar; bei Fahrzeugschäden: Tel. +49 (0)89 22 22 22, bei Erkrankungen: +49 (0)89 76 76 76.

Bei Pannen oder Unfällen mit dem Mietwagen ist zunächst der Autovermieter zu kontaktieren.

Dokumentation

Der Internationale Führerschein ist nur zusammen mit dem nationalen Führerschein gültig. Bei touristischen Aufenthalten ist als Zusatzdokument auch eine Übersetzung des nationalen Führerscheins ins Englische gültig, der Internationale Führerschein wird jedoch als Zusatzdokument empfohlen.

 

Vor Ort unterwegs mit der Bahn

In Lesotho gibt es keinen Bahnverkehr.

 

Gesundheitsvorsorge

Übersicht

Die Versorgung mit Medikamenten ist unzureichend. Eine gut ausgestattete Reiseapotheke sollte vorhanden sein und verschreibungspflichtige Medikamente sollten mitgebracht werden.

Gute ärztliche Versorgung ist in Bloemfontein/Südafrika (ca. 130km westlich von Maseru) gegeben.

Der Abschluss einer Reisekranken-/Rückholversicherung wird dringend empfohlen.

Hinweis: Lesotho ist nur über Südafrika zu erreichen, die südafrikanischen Gesundheitsbestimmungen müssen deshalb ebenfalls beachtet werden.

Anmerkungen Impfungen

[1] Eine Impfbescheinigung gegen Gelbfieber wird von allen Reisenden (auch von Transitpassagieren in Lesotho) verlangt, die innerhalb von 6 Tagen nach Aufenthalt in den von der WHO ausgewiesenen Infektionsgebiete einreisen wollen und über 9 Monate alt sind. Ausgenommen sind Reisende, die den Transitraum in den Infektionsgebieten nicht verlassen haben.

[2] Hepatitis A ist weitverbreitet, Hepatitis B kommt landesweit vor. Eine Hepatitis A-Schutzimpfung wird generell empfohlen. Die Impfung gegen Hepatitis B sollte bei längerem Aufenthalt und engem Kontakt zur einheimischen Bevölkerung sowie allgemein bei Kindern und Jugendlichen erfolgen.

[3] Tollwut kommt landesweit vor. Überträger sind u.a. streunende Hunde, Katzen, Waldtiere und Fledermäuse. Für Rucksackreisende, Kinder, berufliche Risikogruppen und bei längeren Aufenthalten wird eine Impfung empfohlen. Bei Bisswunden so schnell wie möglich medizinische Hilfe in Anspruch nehmen.

Essen und Trinken

Leitungswasser ist in Stadtgebieten gechlort und relativ sauber, es können jedoch u. U. leichte Magenverstimmungen auftreten. Wasser außerhalb der Städte ist nicht unbedingt keimfrei und sollte sterilisiert werden oder abgepackt gekauft werden. Beim Kauf von abgepacktem Wasser sollte darauf geachtet werden, dass die Original-Verpackung nicht angebrochen ist. Milch ist pasteurisiert und kann ohne Bedenken verzehrt werden. Einheimische Milchprodukte, Fleisch, Geflügel, Meeresfrüchte, Obst und Gemüse sind normalerweise ebenfalls unbedenklich.

Andere Risiken

Die vom Robert-Koch-Institut empfohlenen Standardimpfungen für Kinder und Erwachsene (u.a. gegen Tetanus, Diphtherie, Pertussis (Keuchhusten), Mumps, Masern, Röteln, Pneumokokken, Poliomyelitis und Influenza) sollten vor der Reise ggf. aufgefrischt werden.

HIV/Aids ist weit verbreitet und eine große Gefahr für alle, die Infektionsrisiken eingehen: Sexualkontakte, unsaubere Spritzen oder Kanülen und Bluttransfusionen können ein erhebliches Gesundheitsrisiko bergen.

Gesundheitszeugnis

Ein negativer HIV-Test kann für Langzeitaufenthalte verlangt werden.

Geld

Währung

1 Loti = 100 Lisente. Währungskürzel: M, LSL (ISO-Code). Banknoten gibt es im Wert von 200, 100, 50, 20 und 10 Maloti; Münzen im Wert von 5 und 2 Maloti sowie 50, 20, 10 und 5 Lisente (die Münzen zu 2 Lisente und 1 Sente sind nicht mehr im Umlauf). Die Mehrzahl von »Loti« ist »Maloti«, die Mehrzahl von »Sente« ist »Lisente«.

Der Südafrikanische Rand ist dem Loti gleichgestellt und wird als Zahlungsmittel anerkannt; Münzen werden jedoch nicht immer akzeptiert.

Kreditkarten

Kreditkarten wie Diners Club, Mastercard und Visa werden in Hotels, in größeren Geschäften und von Mietwagenfirmen akzeptiert, jedoch nur in den Städten. Einzelheiten vom Aussteller der betreffenden Kreditkarte.
 

Geldautomaten

Bankkarten

Mit der Kreditkarte und Pinnummer kann in vielen Orten an Geldautomaten Geld abgehoben werden. Die Girocard (ehemals ec-Karte) mit dem Cirrus- oder Maestro-Symbol wird weltweit akzeptiert. Sie kann in der Hauptstadt an wenigen Geldautomaten mit dem Cirrus- oder Maestro-Symbol genutzt werden. Zur Sicherheit sollten Reisende stets über eine alternative Geldversorgung wie zum Beispiel Bargeld verfügen. Weitere Informationen von Banken und Geldinstituten.

 

Die neue Debitcard und ihre Nutzung im Ausland

Aus der Girocard wurde eine Debitcard: Seit 2023 stellen Banken keine neuen Girokarten mehr mit dem Maestro-Symbol aus. Noch gültige Karten mit dem Maestro-Symbol können jedoch im In- und Ausland weiterhin bis zum Ablauf ihrer Gültigkeit genutzt werden. Spätestens Ende 2027 wird es das Maestro-Symbol nicht mehr geben.

Maestro-Nachfolger sind „Debit Mastercard“, „Visa Debit“ oder „V-Pay“. Visa Debit und Debit Mastercard sind weltweit in mehr als 200 Ländern, in denen Visa und Mastercard akzeptiert werden, nutzbar. Für die Buchung von Reisen oder Mietwagen werden oft nur Kreditkarten akzeptiert. Zur Sicherheit gehört neben einer Debitkarte auch immer eine Kreditkarte ins Reisegepäck.

 

Achtung: Reisende, die mit ihrer Bankkundenkarte im Ausland bezahlen und Geld abheben wollen, sollten sich vor Reiseantritt bei ihrem Kreditinstitut über die Nutzungsmöglichkeit ihrer Karte informieren. 

 

Reiseschecks

Reiseschecks werden in Lesotho nicht akzeptiert.

Öffnungszeiten der Bank

Mo-Fr 08.30-15.30 Uhr und Sa 08.30-11.30 Uhr.

Devisenbestimmungen

Keine Beschränkungen.

Währungen

Sprache

Überblick

Amtssprachen sind Sesotho und Englisch. Es werden auch Zulu und Xhosa gesprochen.

Zollfrei Einkaufen

Überblick

Folgende Artikel können zollfrei nach Lesotho eingeführt werden:

400 Zigaretten oder 50 Zigarren;
1 l Wein oder 1 l Spirituosen;
Ein Flakon Parfüm (maximal 300 ml);
Geschenke bis zu einem Wert von 500 M.
Wertgegenstände müssen deklariert werden.

Die Freimengen für zollfreie Waren können sich ändern, manchmal auch kurzfristig, zum Beispiel durch neue Vorschriften oder äußere Umstände. Die Angaben sind immer so aktuell wie zum Zeitpunkt der Veröffentlichung. Reisende sollten vor ihrer Reise die aktuellen Freimengen bei den zuständigen Zollbehörden überprüfen. Wir übernehmen keine Verantwortung für Probleme oder Verluste, die durch Änderungen dieser Regeln entstehen.

Kommunikation

Telefon

Internationale Telefonvorwahl. Die Landesvorwahl ist 00266.

Mobiltelefon

3G-, 4G- und teilweise 5G-Mobilfunknetz. Netzbetreiber sind Vodacom Lesotho (Pty) Ltd und Econet Telecom Lesotho. Der Empfangs-/Sendebereich beschränkt sich auf die größeren Städte.

Internet

Internetcafés findet man in Maseru und in anderen Städten. 

Post

Öffnungszeiten der Postämter: Mo-Fr 08.00-13.00 und 14.00-16.30 Uhr, Sa 08.00-12.00 Uhr.

Radio

Zahlreiche deutschsprachige Radiosender lassen sich u.a. über Astra-Satelliten bzw. über das Internet in Lesotho empfangen.

Einkaufen

Überblick

Basotho-Hüte, Grasmatten, Tonwaren, Woll- und Mohairläufer, Wandteppiche, Textilien, Silber- und Goldgegenstände, Kupfer- und Ebenholzarbeiten. Öffnungszeiten der Geschäfte: Mo-Fr 08.00-17.00 Uhr, Sa 08.00-15.00 Uhr.

Kulinarisches

Übersicht

In den größeren Hotels der Hauptstadt Maseru stehen internationale Spezialitäten auf der Speisekarte. Halal-Gerichte, Süßwasserfisch und Meeresfrüchte sowie französische, italienische und chinesische Küche sind hier vertreten. Viele Lebensmittel werden aus Südafrika importiert. Getränke: In den besseren Restaurants gibt es eine gute Auswahl an Wein, Bier und Spirituosen.

Kultur

Religion

80 % Christen, 20 % Naturreligionen.

Soziale Verhaltensregeln


Bei einem Aufenthalt in einem Dorf gehört es zum guten Ton, sich mit dem Dorfhäuptling in Verbindung zu setzen. Die üblichen Höflichkeitsformen werden geschätzt. Kleidung sollte praktisch und leger sein, Besucher sollten Rücksicht auf einheimisches Brauchtum nehmen. Fotografieren: Das Fotografieren öffentlicher Gebäude und Anlagen, uniformierter Personen und von Militärfahrzeugen bedarf polizeilicher Genehmigung. Trinkgeld: 10% ist in Hotels und Restaurants üblich.

Landesdaten

Vorwahl

+266

Fläche(qkm)

30355

Bevölkerung

2.142.249

Bevölkerungsdichte(pro qkm)

64

Bevölkerung im Jahr

2020

Mitglied der EU

No

Hauptnotrufnummer

121

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